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Das strahlende Pfingstwetter lädt ein zu einem Ausflug ins Grüne.
Ich studiere daheim die SBG-Bus-Fahrpläne und entscheide mich für einen Pfingstausflug in das schönste Hochtal des Naturparks Südschwarzwald.
Ich studiere daheim die SBG-Bus-Fahrpläne und entscheide mich für einen Pfingstausflug in das schönste Hochtal des Naturparks Südschwarzwald.
Die Fahrt über Todtnau, Präg, Hochkopf bietet grandiose Ausblicke ins Tal und auf die Schwarzwaldberge.
Der Bus trifft pünktlich am Rathaus in Bernau Innerlehen ein.
Bernau besteht aus mehreren Teilorten die sich über das etwa 8 Kilometer lange Hochtal verteilen.Der Hauptort ist Bernau-Innerlehen.
Hier befindet sich das Rathaus mit dem Hans-Thoma-Kunstmuseum und kleiner Kurgarten mit Kurhaus und Kneippanlage.
Der Bus trifft pünktlich am Rathaus in Bernau Innerlehen ein.
Bernau besteht aus mehreren Teilorten die sich über das etwa 8 Kilometer lange Hochtal verteilen.Der Hauptort ist Bernau-Innerlehen.
Hier befindet sich das Rathaus mit dem Hans-Thoma-Kunstmuseum und kleiner Kurgarten mit Kurhaus und Kneippanlage.
Die Kirche St. Johann die nebenan liegt ist mein erstes Ziel.
Links und rechts vor dem Altar findet man zwei Gemälde von Hans Thoma.
Sie wurden im Jahre 1911 anstelle älterer Altäre aufgestellt.
Auf der rechten Seite: die Darstellung der Taufe im Jordan,
links: die Gottesmutter über einer Ansicht von Bernau.
Sie wurden im Jahre 1911 anstelle älterer Altäre aufgestellt.
Auf der rechten Seite: die Darstellung der Taufe im Jordan,
links: die Gottesmutter über einer Ansicht von Bernau.
Hans Thoma wurde 1839 in Bernau Oberlehen geboren.
Anschließend folgt der Besuch im Hans-Thoma - Museum, in dem die Ausstellung:
„PICASSO – Der Weg nach Arkadien“ zu bewundern ist.
Eine eindrucksvolle Zusammenstellung originalgrafischer Plakate, sowie von Arbeiten, die nach Originalvorlagen Picassos geschaffen wurden.
Anschließend folgt der Besuch im Hans-Thoma - Museum, in dem die Ausstellung:
„PICASSO – Der Weg nach Arkadien“ zu bewundern ist.
Eine eindrucksvolle Zusammenstellung originalgrafischer Plakate, sowie von Arbeiten, die nach Originalvorlagen Picassos geschaffen wurden.
Bei einem Bummel durch den kleinen Kurpark von Bernau fallen mir die verschiedenen Sonnenuhren auf.
Jede einzelne ist mit einem Namen versehen:
Findlingssonnenuhr – Mittagssonnenuhr – Geländesonnenuhr – Bodensonnenuhr – Globussonnenuhr - Ringförmige Lochsonnenuhr.
Jede einzelne ist mit einem Namen versehen:
Findlingssonnenuhr – Mittagssonnenuhr – Geländesonnenuhr – Bodensonnenuhr – Globussonnenuhr - Ringförmige Lochsonnenuhr.
Auf dem kleinen, attraktiven See im Kurpark beglücke ich 2 Enten mit dem Rest meines Vesperbrotes.
Leider entdecke ich keine Forellen, die vor einigen Jahren in großer Menge unter der Brücke hervor schwammen.
Bis zur Abfahrt meines Busses ist noch Zeit, den Friedhof über Bernau aufzusuchen.
Ich schlendere langsam, in Gedanken versunken über den Friedhof und genieße die Aussicht auf die außergewöhnlich reizvolle Landschaft.
Zu meiner Überraschung befindet sich vor der Einsegnungshalle eine weitere Sonnenuhr.
Bis zur Abfahrt meines Busses ist noch Zeit, den Friedhof über Bernau aufzusuchen.
Ich schlendere langsam, in Gedanken versunken über den Friedhof und genieße die Aussicht auf die außergewöhnlich reizvolle Landschaft.
Zu meiner Überraschung befindet sich vor der Einsegnungshalle eine weitere Sonnenuhr.
Um 16.24 Uhr startet der Bus in Richtung Todtmoos.
Bernau lasse ich hinter mir und erreiche Todmoos mit 3 weiteren Fahrgästen.
Alle verlassen den Bus am Busbahnhof, ich warte auf den Bus in Richtung Todtnau und freue mich auf einen gemütlichen Abend zuhause und auf das Betrachten der Fotos vom Tag.
Während ich den Fahrplan studiere fährt der Bus mit dem wir ankamen fort.
Ich schaue dem Bus hinterher und entdecke an seiner hinteren Seite den Hinweis: „TODTMOOS-TODTNAU“
„WAS TUN“ ? sprach Zeus.
Es war der letzte Bus, der am Pfingstsonntag von Todtmoos nach Todtnau fährt.
Kurz entschlossen mache ich mich auf die Suche nach einer Unterkunft in Todtmoos.
Ein Bett für die Nacht ist günstiger als ein Taxi nach Todtnau.
Beim Bummeln durch das sonnige Städtchen entdecke ich ein Haus mit dem einladenden Namen:
„Europäisches Jugendgästehaus“.
Bernau lasse ich hinter mir und erreiche Todmoos mit 3 weiteren Fahrgästen.
Alle verlassen den Bus am Busbahnhof, ich warte auf den Bus in Richtung Todtnau und freue mich auf einen gemütlichen Abend zuhause und auf das Betrachten der Fotos vom Tag.
Während ich den Fahrplan studiere fährt der Bus mit dem wir ankamen fort.
Ich schaue dem Bus hinterher und entdecke an seiner hinteren Seite den Hinweis: „TODTMOOS-TODTNAU“
„WAS TUN“ ? sprach Zeus.
Es war der letzte Bus, der am Pfingstsonntag von Todtmoos nach Todtnau fährt.
Kurz entschlossen mache ich mich auf die Suche nach einer Unterkunft in Todtmoos.
Ein Bett für die Nacht ist günstiger als ein Taxi nach Todtnau.
Beim Bummeln durch das sonnige Städtchen entdecke ich ein Haus mit dem einladenden Namen:
„Europäisches Jugendgästehaus“.
Europäerin bin ich zwar aber Jugend……?!!
Beim Eintreten empfängt mich ein netter Herr, der bemerkt, dass die Oma ein Problem hat.
Er verkauft mir für 31 Euro ein Einzelzimmer D/WC im 3. Stock und drückt mir zwei saubere Handtücher in die Hand.
Ich besorge mir Zahnpasta, Zahnbürste und Seife, denn verschiedene Läden sind geöffnet an Pfingsten.
Gegen Abend fährt ein englischer Bus vor das Haus und eine Gruppe Schüler (alles Buben) checkt ein.
Sie sind im Alter von ca. 13 Jahren und verhalten sich überraschender Weise zu meiner großen Freude wohlerzogen.
Am Abend wartet die Kammer „MALAGA 326“ auf mich.
Beim Eintreten empfängt mich ein netter Herr, der bemerkt, dass die Oma ein Problem hat.
Er verkauft mir für 31 Euro ein Einzelzimmer D/WC im 3. Stock und drückt mir zwei saubere Handtücher in die Hand.
Ich besorge mir Zahnpasta, Zahnbürste und Seife, denn verschiedene Läden sind geöffnet an Pfingsten.
Gegen Abend fährt ein englischer Bus vor das Haus und eine Gruppe Schüler (alles Buben) checkt ein.
Sie sind im Alter von ca. 13 Jahren und verhalten sich überraschender Weise zu meiner großen Freude wohlerzogen.
Am Abend wartet die Kammer „MALAGA 326“ auf mich.
Die Nacht verläuft ruhig und mein Schlaf ist so tief, dass ich aufpassen muss nach dem Frühstück meinen Bus nicht zu verpassen.
Per Konuskarte (Kurkarte) darf ich, wie alle Schwarzwaldgäste, am nächsten Morgen kostenlos die Heimfahrt antreten.
Es hat mir sehr gut gefallen im Europäischen Jugendgästehaus in Todtmoos.
Ich komme bestimmt mal wieder.
14. Juli 2011
Fotos und Bericht: Trudel
Per Konuskarte (Kurkarte) darf ich, wie alle Schwarzwaldgäste, am nächsten Morgen kostenlos die Heimfahrt antreten.
Es hat mir sehr gut gefallen im Europäischen Jugendgästehaus in Todtmoos.
Ich komme bestimmt mal wieder.
14. Juli 2011
Fotos und Bericht: Trudel































Liebe Trudel, da hast Du uns Deinen Pfingstmontag sehr anschaulich und schön bebildert beschrieben. Da wäre ich dann doch gern dabei gewesen, aber Du weißt ja, von Denzlingen aus wäre es eine Weltreise gewesen. Danke für Deinen ausführlichen Bericht Anne-Grete
*lach* Trudel, das war ja fabelhaft. Mal ein Pfingstag, der so ganz anders verläuft als gedacht... So etwas ähnliches ist mir auch mal in Italien passiert. Ich habs überlebt und hatte den Vorteil, dass ich am anderen Tag gemütlich wieder zurück zu meinem Urlaubsort fahren konnte und machte noch einige Abstecher in andere Orte. Die hätte ich ohne meine Panne nie kennengelernt. Gut, dass es die Bankcads gibt :-) Schöner Bericht und wie immer tolle Fotos. Danke. Gruß Sadia
Super Trudel, wie Du aus Deiner Situation das Beste gemacht hast - vielen Dank für Deinen herrlichen Bericht! Margit
Super liebe Trudel, das nenne ich flexibel sein! Andere wären hysterisch geworden und du machst noch einen wunderschönen Bericht daraus. Ich wäre wahrscheinlich per Anhalter gefahren und hätte hinterher auch was erzählen können - lach! Liebe Grüße, Käthe
Liebe Trudel, herrlich, Dein Abenteuer und ebenso Dein so reich bebildeter Bericht. Aber beides bist unverkennbar Du. Danke dafür. Marlen
Liebe Trudel, Dein Bericht zeigt deutlich, dass es in unserer engeren Heimat noch viele unentdeckte KLeinodien gibt. Dein Improvisionstalent macht aus einem kleinen Unglück ein schönes positives Erlebnis. Super!
Toll Trudel, das war doch ein ganz besonderes Erlebnis. Dein Bericht und die schönen Fotos haben mich fast daran teilhaben lassen. Ich hatte eine Freundin in Bernau - 8 Ortsteile - und kenne etwas die Gegend da oben. Wäre das nicht mal ein Ausflug mit FA???? Grüßle Erni
Trudel Trudel ! Was Du so erlebst ! Zum nachmachen ! Liebe Grüsse rere
Ich wußte es immer schon,aber ich schreibe es trotzdem nochmal. Trudel ist ein Genie. Wunderschön, der Bericht und die Bilder - einfach fantastisch. Vielen herzlichen Dank dafür und liebe Grüße Christel
Liebe Trudel, wie fix und kurzentschlossen Du reagiert hast! Das finde ich einfach bewundernswert. LG Helga
Liebe Trudel, nun habe ich durch dich wieder ein wenig "Heimatkunde" gelernt. So wunderschöne Fotos hast du mitgebracht.Beeindruckt haben mich die herrlichen Wasseraufnahmen mit den Spiegelungen. Soviel Sonnenuhren, das war doch trotz der Improvisation recht sonnig für dich. Danke dir für Bericht und die anschaulichen Fotos Gruß Gisela
Liebe Trudel, Erstens muß ich anmerken, Deine Fotos sind Dir sehr gut gelungen. Das Bernauer Tal mit seiner Weite und den grünen Hügel kommt dabei oft zur Geltung und der Text ist wie Du bist:heiter und unkompliziert und dabei informativ, wie man es liebt. Das Pech, Bus weg, was nun und was tun? Du bleibst gelassen und kontrollierst die Lage ..... und Du machst weiter Fotos für Deinen Bericht. Vorbildlich !!! Herzlicher Gruß vom Florius / Manfred
Liebe Trudel! Heute habe ich mal wieder Zeit vor den PC zu sitzen und habe soeben Deinen wunderbaren Bericht über Bernau gelesen. Heimweh kam in mir auf. 18 Jahre haben wir nahezu unsere gesamte Freizeit in Bernau verbracht.In Gedanken konnte ich die vertrauten Wege nachvollziehen. Dir, liebe Trudel, vielen Dank! Herzliche Grüße Helene
Liebe Trudel, Du kannst ruhig wieder mal einen letzten Bus oder Zug verpassen, um danach zu berichten wie Du die Situation gemeistert hast. Es war ein Erlebnis und freut uns, daß wir darüber von Dir diesen liebenswerten Bericht mit den schönen Fotos erhielten." Echt pfundig " wie man in Bayern sagt. Gruß, Uta
Liebe Trudel, wo andere ihr Pech beklagen würden, treibt Dein Improvisationstalent herrliche Blüten und für uns alle kommt ein fröhlicher Bericht dabei heraus! Vilen Dank und liebe Grüße Ingeborg