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Erlebnisse auf Sardinien
von Elsbeth erzählt
Erlebnisse auf SardinienMutti, fährst du mit? Fragte mich meine Tochter.
Sie möchte einen Zelturlaub in Sardinien machen.
Eigentlich fühlte ich mich schon zu alt für solche Strapazen, worüber ich heute, um 25 Jahre, älter nur lachen kann. Aber wenn ich mitfahre, weiß ich doch wenigstens an jedem Tag wie es ihr geht, anstatt mir daheim horror Vorstellungen über ihr Wohlergehen machen zu müssen.
Mit einem geliehenem Zelt und der ganzen dazu gehörigen Ausrüstung beginnt am frühen Morgen die Fahrt ins Abenteuer.
Die erste Etappe sollte bis Civitavechia gehen, dort wollten wir übernachten um am nächsten Tag mit dem Traghetto, der Fähre, nach Sardinien überzusetzen.
Die Fahrt verlief zügig, Doris wurde wohl von Sardinien magisch angezogen, sodass wir schon am frühen Nachmittag in Civitavechia eintrudelten und weil wir dort nur noch Hinweise zum Porto, (Hafen ) sahen und so viel Zeit gewonnen hatten, beschlossen wir uns erst den Hafen anzusehen und uns nach der morgigen Abfahrtszeit zu erkundigen.
Wir hatten unwahrscheinliches Glück! In einer Stunde ging noch eine Fähre nach Olbia, wir konnten gleich einchecken. Ich hätte lieber noch eine Pause eingelegt, aber für meine arme Studentin bedeutete es die Kosten für eine Übernachtung zu sparen.
Nun musste es schnell gehen, wir schlossen alles in den Kofferraum ein, auch unser letztes Proviant, auf der Fähre wird es schon etwas zu essen geben. Nichts gab es, wir waren wohl die einzigen Touristen und die Einheimischen brauchten keinen Service, sie hatten alles bei sich. Wir genossen die Überfahrt an Deck bis zur einbrechenden Dunkelheit, dann wurde es zu kalt und wir begaben uns in den Gemeinschaftsraum.
Ein grosser Saal ohne Belüftung und Licht erwartete uns, vollgestopft mit Menschen die in den Sesseln vor sich hin dösten oder schliefen.
Es war eine fürchterliche schlechte Luft dort unten nach Schweiß und anderen Ausdünstungen. Kinder quengelten und es war ein ständiges Husten oder Räuspern ohne Unterbrechung.
Kein Gedanke an Schlaf nach der langen Autoreise.
Um Mitternacht heulten die Schiffssirenen um uns auf die baldige Landung aufmerksam zu machen.
Waren wir zuletzt auf die Fähre gekommen, mussten wir als die Ersten wieder runter.
Aber wohin? Uns empfing eine nie erlebte Dunkelheit und Schwärze! Keine Strassenlaterne zeigte an, wo überhaupt eine Strasse war.
Hinter uns drängelte die ganze Karawane von Autos die so schnell wie möglich weiter wollten und denen wir ein Hindernis mit unserem Zögern waren. Also, Gas geben und losfahren, egal wohin. Nur weg von der Meute die uns verfolgte. Es gab keine Abweichung und wir wurden die Verfolger nicht los. Immer weiter fuhren wir in die schwarze Dunkelheit.
Dann auf einmal: Lichter in der Ferne, es sah‘ aus wie ein Campingplatz. Auf diesen Platz steuerten wir zu. Das Auto hoppelte über kleine Unebenheiten, dann standen wir irgendwo im Nichts.
Den Verfolgern endlich entkommen, hielt Doris sich erst einmal die Hände vor das Gesicht um sich zu sammeln.
Die ganze Karawane war schnell vorbei gerauscht und es wurde still.
Eine Stille die man meinte greifen zu könne
Gar nichts mehr tun, einfach abwarten bis es hell wird, beschlossen wir. Wir stellten die Rückenlehnen zurück und lehnten uns entspannt nach hinten, so schauten wir nach oben zum Himmel und..... , vergassen Luft zu holen vor Überraschung über die Herrlichkeit die sich uns darbot! Ein Sternenzelt wölbte sich über uns, wie es nur in solch einer schwarzen Dunkelheit möglich ist sich zu zeigen. Als gäben die Sterne einander die Hand, so dicht und unzählig, hell leuchtend, strahlend, so nah und doch fern. Ein noch niemals gesehenes Firmament von solcher Schönheit ließ die Augen trinken und nicht ruhen aufzunehmen Bild für Bild dieser ganzen Welt des Universums.
Kein Gedanke an Schlaf nach der langen Autoreise.
Um Mitternacht heulten die Schiffssirenen um uns auf die baldige Landung aufmerksam zu machen.
Waren wir zuletzt auf die Fähre gekommen, mussten wir als die Ersten wieder runter.
Aber wohin? Uns empfing eine nie erlebte Dunkelheit und Schwärze! Keine Strassenlaterne zeigte an, wo überhaupt eine Strasse war.
Hinter uns drängelte die ganze Karawane von Autos die so schnell wie möglich weiter wollten und denen wir ein Hindernis mit unserem Zögern waren. Also, Gas geben und losfahren, egal wohin. Nur weg von der Meute die uns verfolgte. Es gab keine Abweichung und wir wurden die Verfolger nicht los. Immer weiter fuhren wir in die schwarze Dunkelheit.
Dann auf einmal: Lichter in der Ferne, es sah‘ aus wie ein Campingplatz. Auf diesen Platz steuerten wir zu. Das Auto hoppelte über kleine Unebenheiten, dann standen wir irgendwo im Nichts.
Den Verfolgern endlich entkommen, hielt Doris sich erst einmal die Hände vor das Gesicht um sich zu sammeln.
Die ganze Karawane war schnell vorbei gerauscht und es wurde still.
Eine Stille die man meinte greifen zu könne
Gar nichts mehr tun, einfach abwarten bis es hell wird, beschlossen wir. Wir stellten die Rückenlehnen zurück und lehnten uns entspannt nach hinten, so schauten wir nach oben zum Himmel und..... , vergassen Luft zu holen vor Überraschung über die Herrlichkeit die sich uns darbot! Ein Sternenzelt wölbte sich über uns, wie es nur in solch einer schwarzen Dunkelheit möglich ist sich zu zeigen. Als gäben die Sterne einander die Hand, so dicht und unzählig, hell leuchtend, strahlend, so nah und doch fern. Ein noch niemals gesehenes Firmament von solcher Schönheit ließ die Augen trinken und nicht ruhen aufzunehmen Bild für Bild dieser ganzen Welt des Universums.
Irgendwann verlangt der Körper sein Recht und wir müssen wohl eingeschlafen sein.
Ein Rascheln und Scharren um uns herum schreckte und auf aus dem kurzen Schlummer. Die Welt war nicht mehr schwarz, ein milchig grauer Schleier ließ den beginnenden Tag ahnen, aber noch nichts erkennen. Weder wo wir gelandet waren, noch was um uns herum vorging. Es war unheimlich und beklemmende Furcht beschlich uns.
Angestrengt spähten wir aus dem Fenster um etwas zu erkennen. Da! Schattenhafte Wesen bewegten sich, das waren Tiere! Sie wuselten um das Auto herum, eine ganze Meute! Nun konnten wir erkennen dass es Hunde waren, wilde Hunde.
Wir glaubten wir wären im Auto gefangen, wagten nicht uns zu bewegen um nicht auf uns aufmerksam zu machen.
Aber, es half ja nichts, Hunger und Durst quälten uns und der Mensch hat ja schließlich auch einmal ein Bedürfnis. Doch bei der geringsten Bewegung von uns nahmen die Hunde Reißaus und waren im Nu verschwunden als wäre alles nur ein böser Spuk gewesen.
Inzwischen war es ganz hell geworden, aber noch bitter kalt. Wenigsten konnten wir nun an den Kofferraum und an unsere Nahrungsmittel, so halb verhungert wie wir waren. Als wir mit steifen Gliedern ausstiegen benahm uns ein fürchterlicher Gestank den Atem.
Wir waren mitten auf einer Müllhalde zum Stehen gekommen und hatten in den Abfällen der Stadt die Nacht zugebracht.
Das erklärte auch das Hunderudel welches hier im ersten Morgengrauen ihr Frühstück suchte, denn auf Sardinien werden Hund kaum als Haustiere gehalten. Die Hunde leben wild und müssen sich ihr Fressen alleine suchen oder bekommen Essenreste von mitleidigen Menschen vor die Tür gelegt.
Schnell stiegen wir wieder in unser, inzwischen als Gefängnis empfundenes Gefährt und suchten auch unser Heil in der Flucht. Aber bei hellem Tageslicht sieht die Welt schon freundlicher aus. Bald kamen wir an eine Kreuzung mit Wegweisern und Doris konnte sich an Hand der Karte orientieren wo wir uns befanden.
Ganz nah‘ am Meer waren wir, am Golfo die Marinella an der Costa Smeralda. Wir waren genau an der Stelle von welcher aus wir die Inselrundfahrt starten wollten.
Der Name dieser Küste beschreibt die Farbe des Meeres, es schimmert smaragdfarben und in den schönsten Grüntönen. Umgeben von bizarren, von Wind und Meer ausgewaschenen zerklüfteten Felsen bot sich uns ein nie gesehenes Landschaftsbild.
Erst einmal mussten wir uns nun aber stärken. Wir holten die Klappstühle und den Campingtisch hervor und frühstückten unsere alten, inzwischen zäh wie Kaugummi
gewordenen Brötchen vor der schönsten Landschaftskulisse die man sich vorstellen kann.
Weiter ging es immer an der schönen Küste entlang nach Palau mit dem berühmten Bärenfelsen.
Dieser Felsen ist durch die Kräfte der Natur, von Wind und Wetter über Jahrtausende so geformt das er die unverwechselbare Gestalt eines Bären angenommen hat.
Um unseren ersten Campingplatz noch vor der Dunkelheit, die wir ja schon kennengelernt hatten, zu erreichen, mussten wir uns nun aber auf den Weg machen.
Wir bekamen bei unserer Ankunft einen Lageplan der unseren Platz auswies in die Hand gedrückt und man überließ uns unserem Schicksal. Als unerfahrene Greenhörner die wir waren kurvten wir über das Gelände und suchten und fragten...?
Der ganze Platz war in deutscher Hand, und wir mussten die Erfahrung machen dass von unseren Landsleuten keine Hilfe zu erwarten war.
Endlich fanden wir den uns zugewiesenen Platz und ernteten sogleich böse Blicke von unseren Nachbarn die, mit schickem Wohnwagen, Vorzelt und allem pipapo die grosse Welt demonstrierten.. So was Mickriges wie unser Zwei-Mann-Zelt war ihnen als Nachbarschaft zu popelig und unser Gruss wurde gar nicht erst erwidert. Wir konnten mit anhören wie sie sich mit ihren Freunden über uns austauschten und die Hoffnung laut werden ließen, dass wir wohl nicht lange bleiben würden. Das hatten wir auch gar nicht vorgesehen.
Wir bekamen bei unserer Ankunft einen Lageplan der unseren Platz auswies in die Hand gedrückt und man überließ uns unserem Schicksal. Als unerfahrene Greenhörner die wir waren kurvten wir über das Gelände und suchten und fragten...?
Der ganze Platz war in deutscher Hand, und wir mussten die Erfahrung machen dass von unseren Landsleuten keine Hilfe zu erwarten war.
Endlich fanden wir den uns zugewiesenen Platz und ernteten sogleich böse Blicke von unseren Nachbarn die, mit schickem Wohnwagen, Vorzelt und allem pipapo die grosse Welt demonstrierten.. So was Mickriges wie unser Zwei-Mann-Zelt war ihnen als Nachbarschaft zu popelig und unser Gruss wurde gar nicht erst erwidert. Wir konnten mit anhören wie sie sich mit ihren Freunden über uns austauschten und die Hoffnung laut werden ließen, dass wir wohl nicht lange bleiben würden. Das hatten wir auch gar nicht vorgesehen.
Es kamen Freunde von ihnen die Ärger mit der Polizei bekommen hatten, aber mangels italienischer Sprachkenntnisse zu Unrecht eine Geldstrafe leisten mussten. Doris hätte ihnen helfen können, denn sie hatte sich vor der Reise die italienische Sprache eingeübt. Aber wer uns den Gruss nicht gönnt, der soll dann auch sehen wie er in einem fremden Land mit seinen Problemen fertig wird.
Im ersten Morgengrauen, noch bevor die „Grafschaft“ erwachte, bauten wir unser Zelt ab und verschwanden. Erleichtert, den bestimmt nicht erwiderten „Guten Morgen Grüßen“ zu entgehen.
Gefrühstückt haben wir erst weit ab von Ort des Geschehens wieder in freier Natur und dem schönsten Panorama.
Wir erreichten „Santa Teresa die Galura“, die äusserste Spitze der Insel, erkletterten den höchsten Felsen und konnten bis hinüber nach Korsika blicken. Das Meer brandete gegen die Felsen und die Gischt spritzte hoch auf. Es war ein grandioses Schauspiel aber auch beklemmend den Naturgewalten so nah‘ gegenüber zu stehen.
Weiter ging die Fahrt zur „Costa Paradiso“ Hier war das Meer ruhig und wir suchten am Strand nach Korallen.
Wir beschlossen zu bleiben und um den Campingplatz noch vor der Dunkelheit zu erreichen mussten wir uns erst einmal von der idyllischen Beschaulichkeit trennen.
Welch ein Unterschied zu dem gestrigen Platz! Lautes Leben und Treiben empfing uns.Die Autonummer verriet unsere Nationalität, wir waren interessant! Helfende Hände griffen beherzt zu, bauten unser Zelt auf, pumpten die Luftmatratzen voll und dann wurden wir eingeladen uns zu ihnen zu setzen.
Am nächsten Morgen wollten zwei Pärchen aufs Meer um zu tauchen. Sie luden uns ein mitzukommen. Ich wollte zurückbleiben, keine Chance.
Im ersten Morgengrauen, noch bevor die „Grafschaft“ erwachte, bauten wir unser Zelt ab und verschwanden. Erleichtert, den bestimmt nicht erwiderten „Guten Morgen Grüßen“ zu entgehen.
Gefrühstückt haben wir erst weit ab von Ort des Geschehens wieder in freier Natur und dem schönsten Panorama.
Wir erreichten „Santa Teresa die Galura“, die äusserste Spitze der Insel, erkletterten den höchsten Felsen und konnten bis hinüber nach Korsika blicken. Das Meer brandete gegen die Felsen und die Gischt spritzte hoch auf. Es war ein grandioses Schauspiel aber auch beklemmend den Naturgewalten so nah‘ gegenüber zu stehen.
Weiter ging die Fahrt zur „Costa Paradiso“ Hier war das Meer ruhig und wir suchten am Strand nach Korallen.
Wir beschlossen zu bleiben und um den Campingplatz noch vor der Dunkelheit zu erreichen mussten wir uns erst einmal von der idyllischen Beschaulichkeit trennen.
Welch ein Unterschied zu dem gestrigen Platz! Lautes Leben und Treiben empfing uns.Die Autonummer verriet unsere Nationalität, wir waren interessant! Helfende Hände griffen beherzt zu, bauten unser Zelt auf, pumpten die Luftmatratzen voll und dann wurden wir eingeladen uns zu ihnen zu setzen.
Am nächsten Morgen wollten zwei Pärchen aufs Meer um zu tauchen. Sie luden uns ein mitzukommen. Ich wollte zurückbleiben, keine Chance.
Im Schlauchboot fuhren wir los, bis zu einem einsamen Felsen mitten im Meer. Doris und ich sollten darauf warten während sie nach Schätzen tauchten. Aber wie sollte ich den Felsen erklimmen? Doris zog mich mit Mühe rauf, die Pärchen tauchten unter und ich bedauerte mein verratschtes Knie.
Aber schön war es, so mitten im Meer zu sitzen, die Wellen plätscherten sanft gegen unseren Felsen und der laue Wind umwehte und mild.
Doris sprang in das glasklare Wasser, und ich, als Nichtschwimmerin blieb allein zurück, sass da wie die kleine Meerjungfrau auf dem Felsen von Kopenhagen.
Ein bisschen mulmig wurde es mir schon so ganz allein dort. Aber die jungen Leute tauchten bald triumphierend wieder auf, mit Schätzen die sie dem Meer geraubt hatten.
Korallen, Seesterne und vieles was ihnen wertvoll erschien hatten sie heraufgeholt . Grossmütig beschenkten sie uns mit einem Teil ihrer Beute, die aber nach einigen Tagen derart zu stinken begann, dass wir sie bedauernd in unserem Gastland zurück lassen mussten.
Als Frühaufsteher hatten wir schon längst alles wieder abgebaut und im Auto verstaut, als alles noch im tiefen Schlummer lag. So machten wir uns ohne „arrividerci“ davon.
Aber schön war es, so mitten im Meer zu sitzen, die Wellen plätscherten sanft gegen unseren Felsen und der laue Wind umwehte und mild.
Doris sprang in das glasklare Wasser, und ich, als Nichtschwimmerin blieb allein zurück, sass da wie die kleine Meerjungfrau auf dem Felsen von Kopenhagen.
Ein bisschen mulmig wurde es mir schon so ganz allein dort. Aber die jungen Leute tauchten bald triumphierend wieder auf, mit Schätzen die sie dem Meer geraubt hatten.
Korallen, Seesterne und vieles was ihnen wertvoll erschien hatten sie heraufgeholt . Grossmütig beschenkten sie uns mit einem Teil ihrer Beute, die aber nach einigen Tagen derart zu stinken begann, dass wir sie bedauernd in unserem Gastland zurück lassen mussten.
Als Frühaufsteher hatten wir schon längst alles wieder abgebaut und im Auto verstaut, als alles noch im tiefen Schlummer lag. So machten wir uns ohne „arrividerci“ davon.
An einem einsamen Kilometer weiten Sandstrand hielten wir uns den ganzen Tag auf ohne einen Menschen zu erblicken. Das Wasser war so flach, dass sogar ich als Nichtschwimmerin darin baden konnte.
Wir beschlossen uns eine Übernachtungsgebühr zu sparen und unser Zelt an diesem einsamen Strand aufzustellen. Doch kaum stand unser Zelt fertig da, kam eine Horde junger Motorradfahrer und umzingelte und ängstigte uns. Sie hatten nur ihren Spass daran und taten uns nichts zuleide.
Im Zelt zu schlafen war aber nun nicht mehr ratsam, die Burschen könnten ja in der Nacht wiederkommen. Zum Weiterfahren war es zu spät, es wurde schon dunkel und der nächste Campingplatz war viel zu weit entfernt. So verbrachten wir wieder eine ungemütliche Nacht im Auto.
Als wir am Morgen mit steifen Gliedern ausstiegen wurden wir mit einem herrlichen Sonnenaufgang für die unbequeme Nacht entschädigt.
„Castel - Sardo“, die Stadt unserer folgenden Besichtigung überraschte. Die ganze Stadt ist terrassenförmig auf einem Felskegel erbaut, die Häuser wirken dunkel und streng, enge Gassen und endlose schmale Treppen führen hinauf zum Castell. Hat man die Mühe des Aufstieges hinter sich gebracht, bietet sich ein herrlicher Rundblick über den Golf und auf die ersten Ausläufer Korsikas.
Die Attraktion von Castel – Sardo ist der Elefantenfelsen. Auch hier hat die Natur in Jahrtausenden ihr Werk getan und diesem Felsen die Form eines Elefanten gegeben.
„Porto Torres“, unser nächstes Ziel, ist eine alte Stadt mit vorgeschichtlichen Ausgrabungen. Noch heute sind Wasserleitungen, Thermen, Säulengänge und herrliche Mosaikböden erhalten.
Hier mussten wir unser Mundvoräte auffüllen und weil unsere Mägen nach einer warmen Mahlzeit lechzten erstanden wir ein Fertiggericht in der Dose.
Um in Ruhe und Abgeschiedenheit unser Mahl genießen zu können, fuhren wir bis zum letzten Winkel der Insel, „Stintinoi“.
Hier war wirklich das Ende der Zivilisation. Ganz sanft endete das Land ins Meer das ruhig dahin plätscherte, und es gab sogar Dünen.
Aber als wir unser Essen auf dem Teller hatten, roch es ganz ekelig und sofort waren wir auch von Schmeißfliegen umringt die mitessen wollten.
Doris studierte die Inhaltsangabe auf der Dose, da stand was von „il cane“ (Hund) und Pansen. Verspeisten wir etwa gerade Hundefutter oder Hundemägen?
Angeekelt überließen wir den Fliegen den Frass und ernährten uns wieder wie gewöhnlich von Panini und Formaggio.
Am Abend erreichten wir „Alghero“ mit einem gepflegten Campingplatz mit internationaler Besetzung. Es war ein felsiger Strand und der Boden war hart wie Granit. Vergebens bemühten wir uns unser Zelt zu befestigen. Es war uns unmöglich auch nur einen Hering in den Boden zu schlagen.
Kurz entschlossen schleppten wir Felsbrocken in unser Zelt und verteilten sie in allen vier Ecken mit der berechtigten Befürchtung: Das hält nie!
Da kamen, wie von Himmel geschickt, junge Eidgenossen aus den Meer interessiert auf uns und unsere Probleme zu, warfen unsere Felsbrocken mit der Bemerkung: wer macht denn sowas? , wieder raus, richteten alles aufs Beste und luden uns ein an ihrem Fest teilzunehmen.
Es gab Spanferkel vom Grill, eine warme Mahlzeit!
Nach diesem schönen Abend mit den netten Leuten wollten wir noch eine Nacht auf diesem Platz bleiben. Wir lassen zum ersten Mal unser Zelt stehen und wollen die berühmte Grotta-Verde besuchen.
Es gibt unzählige Grotten auf Sardinien, nicht alle sind erschlossen, und die meisten sind nur von Meer aus zu erreichen. Die Fahrt dorthin ging vorbei an einer grandiosen Felswand an dessen Ufern sich Höhle an Höhle zeigte die sich auftaten wie Arkaden, eine nach der anderen.
Die Grotta Verde die wir besichtigten hat ihren Namen von den Pflanzen welche die Säulen mit einer grünen Schicht überziehen. Dringt man in die Höhle ein, wähnt man sich in einer Traumwelt.
Wie ein riesiger Dom aus Marmor mutet das riesige Gewölbe mit den Tropfsteinen aus Jahrmillionen gebildet, an. Die Licht-und Schattenspiele und das Glitzern der Kristalle werden noch hervorgehoben durch unzählige Kerzen die auf den Felsen wie auf Altaren aufgestellt und angezündet sind.
Es ist eine eigenartige, hoheitsvolle Atmosphäre die den Atem anhalten läßt und in der man nur zu flüstern wagt.
Im glasklaren Wasser spiegelt sich die ganze Szenerie wider und läßt alles noch gewaltiger und erhabener erscheinen.
Wir beschlossen uns eine Übernachtungsgebühr zu sparen und unser Zelt an diesem einsamen Strand aufzustellen. Doch kaum stand unser Zelt fertig da, kam eine Horde junger Motorradfahrer und umzingelte und ängstigte uns. Sie hatten nur ihren Spass daran und taten uns nichts zuleide.
Im Zelt zu schlafen war aber nun nicht mehr ratsam, die Burschen könnten ja in der Nacht wiederkommen. Zum Weiterfahren war es zu spät, es wurde schon dunkel und der nächste Campingplatz war viel zu weit entfernt. So verbrachten wir wieder eine ungemütliche Nacht im Auto.
Als wir am Morgen mit steifen Gliedern ausstiegen wurden wir mit einem herrlichen Sonnenaufgang für die unbequeme Nacht entschädigt.
„Castel - Sardo“, die Stadt unserer folgenden Besichtigung überraschte. Die ganze Stadt ist terrassenförmig auf einem Felskegel erbaut, die Häuser wirken dunkel und streng, enge Gassen und endlose schmale Treppen führen hinauf zum Castell. Hat man die Mühe des Aufstieges hinter sich gebracht, bietet sich ein herrlicher Rundblick über den Golf und auf die ersten Ausläufer Korsikas.
Die Attraktion von Castel – Sardo ist der Elefantenfelsen. Auch hier hat die Natur in Jahrtausenden ihr Werk getan und diesem Felsen die Form eines Elefanten gegeben.
„Porto Torres“, unser nächstes Ziel, ist eine alte Stadt mit vorgeschichtlichen Ausgrabungen. Noch heute sind Wasserleitungen, Thermen, Säulengänge und herrliche Mosaikböden erhalten.
Hier mussten wir unser Mundvoräte auffüllen und weil unsere Mägen nach einer warmen Mahlzeit lechzten erstanden wir ein Fertiggericht in der Dose.
Um in Ruhe und Abgeschiedenheit unser Mahl genießen zu können, fuhren wir bis zum letzten Winkel der Insel, „Stintinoi“.
Hier war wirklich das Ende der Zivilisation. Ganz sanft endete das Land ins Meer das ruhig dahin plätscherte, und es gab sogar Dünen.
Aber als wir unser Essen auf dem Teller hatten, roch es ganz ekelig und sofort waren wir auch von Schmeißfliegen umringt die mitessen wollten.
Doris studierte die Inhaltsangabe auf der Dose, da stand was von „il cane“ (Hund) und Pansen. Verspeisten wir etwa gerade Hundefutter oder Hundemägen?
Angeekelt überließen wir den Fliegen den Frass und ernährten uns wieder wie gewöhnlich von Panini und Formaggio.
Am Abend erreichten wir „Alghero“ mit einem gepflegten Campingplatz mit internationaler Besetzung. Es war ein felsiger Strand und der Boden war hart wie Granit. Vergebens bemühten wir uns unser Zelt zu befestigen. Es war uns unmöglich auch nur einen Hering in den Boden zu schlagen.
Kurz entschlossen schleppten wir Felsbrocken in unser Zelt und verteilten sie in allen vier Ecken mit der berechtigten Befürchtung: Das hält nie!
Da kamen, wie von Himmel geschickt, junge Eidgenossen aus den Meer interessiert auf uns und unsere Probleme zu, warfen unsere Felsbrocken mit der Bemerkung: wer macht denn sowas? , wieder raus, richteten alles aufs Beste und luden uns ein an ihrem Fest teilzunehmen.
Es gab Spanferkel vom Grill, eine warme Mahlzeit!
Nach diesem schönen Abend mit den netten Leuten wollten wir noch eine Nacht auf diesem Platz bleiben. Wir lassen zum ersten Mal unser Zelt stehen und wollen die berühmte Grotta-Verde besuchen.
Es gibt unzählige Grotten auf Sardinien, nicht alle sind erschlossen, und die meisten sind nur von Meer aus zu erreichen. Die Fahrt dorthin ging vorbei an einer grandiosen Felswand an dessen Ufern sich Höhle an Höhle zeigte die sich auftaten wie Arkaden, eine nach der anderen.
Die Grotta Verde die wir besichtigten hat ihren Namen von den Pflanzen welche die Säulen mit einer grünen Schicht überziehen. Dringt man in die Höhle ein, wähnt man sich in einer Traumwelt.
Wie ein riesiger Dom aus Marmor mutet das riesige Gewölbe mit den Tropfsteinen aus Jahrmillionen gebildet, an. Die Licht-und Schattenspiele und das Glitzern der Kristalle werden noch hervorgehoben durch unzählige Kerzen die auf den Felsen wie auf Altaren aufgestellt und angezündet sind.
Es ist eine eigenartige, hoheitsvolle Atmosphäre die den Atem anhalten läßt und in der man nur zu flüstern wagt.
Im glasklaren Wasser spiegelt sich die ganze Szenerie wider und läßt alles noch gewaltiger und erhabener erscheinen.
Diese Grotte wäre auch vom Land aus mit über mehr als hundert Stufen zu erreichen gewesen. Wir machten uns die Mühe diese Höhe zu erklimmen und standen wie Spielzeugfiguren hoch über dem Meer auf dieser gewaltigen Felswand.
„Capo Teulada“ die Costa del Sud, an der Südspitze der Insel gelegen, hat die schönsten Strände und teuersten Hotels und Ferienanlagen inmitten ausgedehnter Pinienwälder.
Hier war alles in privater Hand und kein Strand mehr frei zugänglich. Also, weiterfahren.
Wir verließen die Küste um das Landesinnere zu erforschen.
Sardinien ist eine vielgestaltige Insel von herber Schönheit. Kahle, rauhe Gebirge wechseln mit von Sonnen durchglühten Landstrichen. Wir kamen durch Jahrhunderte alte Korkeichenwälder, die Rinde wird alle acht bis zehn Jahre geschält um den Kork zu ernten, durch Wüsten ähnliche Gegenden mit riesigen Kakteen deren reife Früchte essbar sind und durch fruchtbare Ebenen mit üppiger Vegetation.
Aber immer wieder ergreift einen die grenzenlose Weite und Einsamkeit, nur ab und zu unterbrochen von einem Schäfer der seine Herde vor sich hertreibt.
Oder unterstreicht er sie noch?
Die Besonderheiten von Sardinien aber sind die Nuragen. Einsam und streng erheben sie sich, weithin sichtbar, aus den Ebenen. Es sind Wehrtürme aus vergangenen Zeiten der Kriege und Belagerungen feindlicher Eroberer.
„Capo Teulada“ die Costa del Sud, an der Südspitze der Insel gelegen, hat die schönsten Strände und teuersten Hotels und Ferienanlagen inmitten ausgedehnter Pinienwälder.
Hier war alles in privater Hand und kein Strand mehr frei zugänglich. Also, weiterfahren.
Wir verließen die Küste um das Landesinnere zu erforschen.
Sardinien ist eine vielgestaltige Insel von herber Schönheit. Kahle, rauhe Gebirge wechseln mit von Sonnen durchglühten Landstrichen. Wir kamen durch Jahrhunderte alte Korkeichenwälder, die Rinde wird alle acht bis zehn Jahre geschält um den Kork zu ernten, durch Wüsten ähnliche Gegenden mit riesigen Kakteen deren reife Früchte essbar sind und durch fruchtbare Ebenen mit üppiger Vegetation.
Aber immer wieder ergreift einen die grenzenlose Weite und Einsamkeit, nur ab und zu unterbrochen von einem Schäfer der seine Herde vor sich hertreibt.
Oder unterstreicht er sie noch?
Die Besonderheiten von Sardinien aber sind die Nuragen. Einsam und streng erheben sie sich, weithin sichtbar, aus den Ebenen. Es sind Wehrtürme aus vergangenen Zeiten der Kriege und Belagerungen feindlicher Eroberer.
Costa Rei“ wartet noch auf uns um unserer Reise die Krone aufzusetzen.
Dieser Campingplatz sollte der Letzte und Schönste sein.
Er lag ganz verwunschen und schwer zugänglich, nur durch einen, von Bambus gesäumten Weg zu erreichen, ganz versteckt.
Der Bambus beugte sich wie ein Zeltdach zur Mitte und berührte manchmal fast den Boden, sodass wir uns wie in einem grünen Tunnel wähnten. Bei der Durchfahrt schlugen die Zweige gegen die Windschutzscheibe , es war wie in einer Waschanlage wenn man vergessen hat auszusteigen. Der Weg wollte kein Ende nehmen und wir hofften nur, dass uns kein anderes Auto entgegenkäme.
Als wir uns endlich durch die „grüne Hölle“ gekämpft hatten, lag der Platz verlassen da. Das Kassenhäuschen war geschlossen, die Saison zu Ende.
Dieser Campingplatz sollte der Letzte und Schönste sein.
Er lag ganz verwunschen und schwer zugänglich, nur durch einen, von Bambus gesäumten Weg zu erreichen, ganz versteckt.
Der Bambus beugte sich wie ein Zeltdach zur Mitte und berührte manchmal fast den Boden, sodass wir uns wie in einem grünen Tunnel wähnten. Bei der Durchfahrt schlugen die Zweige gegen die Windschutzscheibe , es war wie in einer Waschanlage wenn man vergessen hat auszusteigen. Der Weg wollte kein Ende nehmen und wir hofften nur, dass uns kein anderes Auto entgegenkäme.
Als wir uns endlich durch die „grüne Hölle“ gekämpft hatten, lag der Platz verlassen da. Das Kassenhäuschen war geschlossen, die Saison zu Ende.
Aber mein Herz jubelte!
Kleine Rundhütten aus Stroh standen dort unter Pinien mit richtigen Bettgestellen darin. Es sah aus wie ein Eingeborenendorf in Afrika.
Einmal kein Zelt aufbauen, keine Luftmatratzen aufpusten, nur in den Schlafsack kriechen und sich ausstrecken! Sagenhaft!
Aber Doris konnte meine Begeisterung überhaupt nicht teilen, waren doch die Hütten voller Spinnweben die von der Decke herabhingen wie Gardinen, und bestimmt gab es Ratten und Mäuse und anderes Getier in der Nacht.
Doch die einbrechende Dämmerung und die Abendsonne, die blutrot zwischen den Pinien unterging, ließen uns so wie so keine Wahl.
Ich schlüpfte in meinen Schlafsack, ignorierte Spinnen uns anderes Getier und gönnte mir einen wohlverdienten Schlaf.
Sehr früh wachten wir auf und verließen eilig den Platz. Es war doch ein gefährliches Abenteuer für zwei Frauen allein in der Einsamkeit gewesen.
Wir fuhren noch einmal durch das Landesinnere auf einer kurvenreichen Höhenstrasse die uns von oben herab noch einmal die ganze grandiose Schönheit der Insel darbot.
Ich wollte noch so viel wie möglich von diesem letzten Eindruck festhalten und ging Doris ziemlich auf die Nerven mit meiner Filmerei.
Wir erreichten Arbatax, berühmt durch die roten Felsen, bestehend aus vulkanischem Gestein mit eingelagerten Kristallen. Hier trafen wir, die wir bisher während unserer Rundreise nur Augen und Interesse für die Naturschönheiten der Insel hatten, wieder auf die Zivilisation. Es war ein eigenartiges Gefühl einen Andenkenladen zu betreten, Verkehrslärm wahrzunehmen und viele Menschen um sich zu spüren.
Etwas wehmütig gingen wir auf die Fähre.
Ein unvergesslicher Urlaub war:
ZU ENDE
Kleine Rundhütten aus Stroh standen dort unter Pinien mit richtigen Bettgestellen darin. Es sah aus wie ein Eingeborenendorf in Afrika.
Einmal kein Zelt aufbauen, keine Luftmatratzen aufpusten, nur in den Schlafsack kriechen und sich ausstrecken! Sagenhaft!
Aber Doris konnte meine Begeisterung überhaupt nicht teilen, waren doch die Hütten voller Spinnweben die von der Decke herabhingen wie Gardinen, und bestimmt gab es Ratten und Mäuse und anderes Getier in der Nacht.
Doch die einbrechende Dämmerung und die Abendsonne, die blutrot zwischen den Pinien unterging, ließen uns so wie so keine Wahl.
Ich schlüpfte in meinen Schlafsack, ignorierte Spinnen uns anderes Getier und gönnte mir einen wohlverdienten Schlaf.
Sehr früh wachten wir auf und verließen eilig den Platz. Es war doch ein gefährliches Abenteuer für zwei Frauen allein in der Einsamkeit gewesen.
Wir fuhren noch einmal durch das Landesinnere auf einer kurvenreichen Höhenstrasse die uns von oben herab noch einmal die ganze grandiose Schönheit der Insel darbot.
Ich wollte noch so viel wie möglich von diesem letzten Eindruck festhalten und ging Doris ziemlich auf die Nerven mit meiner Filmerei.
Wir erreichten Arbatax, berühmt durch die roten Felsen, bestehend aus vulkanischem Gestein mit eingelagerten Kristallen. Hier trafen wir, die wir bisher während unserer Rundreise nur Augen und Interesse für die Naturschönheiten der Insel hatten, wieder auf die Zivilisation. Es war ein eigenartiges Gefühl einen Andenkenladen zu betreten, Verkehrslärm wahrzunehmen und viele Menschen um sich zu spüren.
Etwas wehmütig gingen wir auf die Fähre.
Ein unvergesslicher Urlaub war:
ZU ENDE










