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Lac Léman

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Fahrt mit Freund Fritz an den Genfer See

(französisch Lac Léman),
der größte Alpensee,
372m über dem Meeresspiegel, am Südende des schweizerischen Mittellandes, zwischen Alpen und Jura an der Grenze Schweiz/Frankreich gelegen, 580 km2 (davon 345 km2 in der Schweiz), 72 km lang, bis 14 km breit, bis 310 m tief. Hauptzufluss ist von Osten die Rhone, die den See bei Genf wieder verlässt. Der See friert nie ganz zu. Der Fischfang liefert den »Fera« (Weißfelchen). Das schweizerische Ufer, westlich von Lausanne »La Côte«, östlich davon »Lavaux« genannt, ist intensiv genutzt (Weinbau) und dicht besiedelt; im Rhonedelta Villeneuve, nördlich Schloss Chillon. Um den Genfer See bedeutender Fremdenverkehr mit Montreux und Vevey, Lausanne, Morges, Rolle, Nyon und am Südende Genf; am französischen Ufer Meillerie, Évian-les-Bains, Thonon-les-Bains.

29.08.05

Am frühen Morgen, gegen 08.00 Uhr, verließen wir Merzhausen in Richtung Genfer See. Diese Route wurde gewählt als Alternative zu dem ursprünglich geplanten Eisenbahntrip durch die Schweizer Gletscherwelt. Zügig ging die Fahrt nach Murten , eine mittelalterliche Stadt am gleichnamigen See. Dort besichtigten wir die Befestigungsanlagen aus dem 14 Jahrhundert. Diese Stadt hat uns sehr stark beeindruckt, so dass wir fortwährend auf den Auslöser der Kamera drücken mussten. Anschl. machten wir Mittagspause im Womo mit bestem Seeblick. Die Daheimgebliebenen statteten uns mit „Fleischküchle“ und Kartoffelsalat aus.
Zu einem Mittagsschlaf hat die Zeit nicht gereicht, da wir dem heutigen Tagesziel zustreben mussten. Um 16 Uhr kamen wir dann hier in Villeneuve an und richteten uns auf dem Campingplatz ein. Nach einer Kaffeepause gingen wir zu Fuß entlang der Seepromenade zum Bahnhof, um Informationen für den morgigen Tag einzuholen. Nachdem wir 2 Flaschen Rotwein getrunken hatten sind wir mit der nötigen Bettschwere in die Federn eingetaucht.


genfersee1_pic2.jpg
30.08
Von Montreux (395m) führt die MTGN zur Rochers de Naye (2042m) wo man eine wunderbare Sicht auf den Genfersee und die Alpen hat. Von der Endstation führt ein Tunnel durch den Berg zu einem Panorama-Restaurant.
Heute stand eine Bergtour 1 Klasse an, zunächst ging es mit dem Zug nach Montreux; anschließend mit der Zahnradbahn auf den 2000m hohen Rochers-De-Naye.

Dort konnten wir schöne Ausblicke über den Genfer See genießen, sodann entschlossen wir uns, den Berg zu Fuß um einige Bahnstationen abwärts zu gehen. Dies war zunächst eine wunderbare Bergab - Tour bis der Weg in einer steilen, nassen und sehr engen Schlucht endete. Erwin erkundete die örtlichen







Begebenheiten und stellte fest, dass eine Weiterwanderung lebensgefährlich werden könnte. Die Steine waren nass und rutschig. Wir entschlossen uns umzukehren und stiegen wieder zum Gipfel auf. Dieser Aufstieg mit dem wir nicht gerechnet hatten dauerte eine schweißtreibende Stunde. Nach der Talfahrt, entschlossen wir uns, noch eine Fahrt mit dem Zug nach Lausanne dranzuhängen, um dann mit dem Schiff zurückzufahren. Den wunderschönen Abend haben wir noch genossen, indem wir uns vor dem Womo eine gute Flasche Wein gönnten. Um 10 Uhr sanken wir mit einer entsprechenden Müdigkeit in die Betten.


Genfer See 1
31.08
Heute stand wieder eine Hochgebirgstour an. Nach einer Irrfahrt 2mal hin und her von Villeneuve nach Montreux ging es mit dem Zug bergan nach Diablerets.

Von hier aus brachte uns der Postbus auf den Col de Pillon zur Großkabinenbahn (max. 130 Pers.)Die Seilbahnfahrt ging über die Zwischenstation „Cabane 2524m“ hinauf auf den Gletscher „Botta“ auf eine Höhe von 3000m. Hier oben war die Luft sehr dünn, so dass wir uns entschlossen, nicht allzu lange zu verweilen. Die Gletscherwelt war sehr beeindruckend und bot grandiose Ausblicke.



Durch die Rückfahrt über Gstaad bildete sich eine komplette Rundreise. Mit dem Goldenpass Panoramic- Express ging die Fahrt durch romantische Täler zurück nach Montreux.

Der Abend war ausgefüllt mit umfangreichen Übungen am neuen Handy zur Erstellung von „SMS senden und empfangen“.

Genfer See 2
01.09
Heute fuhren wir wieder mit dem Goldenpass-Panoramic-Express in die Gegenrichtung von Montreux nach Gstaad und weiter nach Zweisimmen. Das Ziel war der Rinderberg, den wir mit der Gondelbahn erreichten. Über einen Felsgrad wanderten wir 3,5 Stunden durch eine grandiose Bergwelt hinüber zum Hornegli

Nach Studium der Umfangreichen Anleitung stiegen wir ein in die Selbstbedienungsseilbahn, die uns hinunter brachte nach Schönried. Bezahlen musste man erst, wenn man unten ankam. Weil uns die Zugfahrt so gut gefallen hat, fuhren wir zum 3. Mal die Strecke Gstaad-Montreux. Um diesen wunderschönen Zug so richtig zu genießen, ließen wir uns, im Clubsessel sitzend einen Schweizer Kaffee servieren. Bei einer Inspektion dieses Zuges haben wir zunächst vergeblich den Zugführer gesucht und erst später stellte sich heraus, dass er eine Etage höher seinen Führerstand hatte.


Wie jeden Abend kamen wir müde nach Hause und entledigten uns zuerst der dicken Bergschuhe. Hierbei stützte sich Fritz auf unsern Campingtisch der mit einem Knall zusammenbrach, deswegen verlegten wir die kulinarischen Genüsse ins Womo

Genfer See 3
02.09
Nach dem Frühstück ging es so langsam in Richtung Heimat. Von Montreux fuhren wir zunächst in den Schweizer Jura nach Les Brenets. Dieser Ort liegt am Doubs mit seinem großen Wasserfall. Wir fuhren mit dem Schiff auf dem Fluss in die Nähe des Wasserfalls. Den letzten Km mussten wir zu Fuß gehen.

Nach dem Mittagessen orientierten wir uns in Richtung Neuchateler See. In St. Aubin schlugen wir unser Nachtlager auf. Bevor wir ins Bett gingen, Vertraten wir uns die Beine bei einem kleinen Spaziergang am See und beschlossen, am nächsten Morgen in denselben hineinzuspringen.

Genfer See 4
03.09
Nach dem Sprung in das Wasser waren wir munter wie die Fische und konnten gut gelaunt mit kühlem Kopf unsere Heimreise fortführen.

In Staufen machten wir die letzte Station zum Mittagessen in einem Restaurant am Marktplatz. Die Menuauswahl fiel uns relativ leicht, da wir unser Gutscheinbuch (2 Mal Essen, einmal bezahlen) dabei hatten.

Eine wunderschöne Reise ging dann mit den letzten Kilometern zu Ende

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