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BERLIN - MOMA - HAMPELMÄNNER

Bericht von Trudel und Peter

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BERLIN - MOMA - HAMPELMÄNNER


Bei strahlendem Spätsommerwetter entstiegen wir, Peter und ich, am Bahnhof Zoo dem ICE von Freiburg nach Berlin.
Unser Ziel war vor allem, die Ausstellung MOMA (Museum of Modern Art, New York) zu besuchen, das Mitte September die Toren schließen wird. Sofort nach der Ankunft steuerten wir unser Hotel an, versorgten das Gepäck und machten uns auf den Weg zum MOMA. Viel hatten wir gehört und gelesen vom "Schlangestehen" vor dem Museum, aber wir waren guten Mutes, denn die Sonne brannte und wir hofften, dass sich die Berliner in den Schwimmbädern aufhielten. Als wir das Museum (Mies-van-der-Rohe-Bau ) erreichten, entdeckten wir schon von weitem die Menschenmenge vor der Tür und entlang der Seiten.


Berliln 1

Die Atmosphäre war locker und entspannt. Niemand drängelte, um schneller vorwärts zu kommen. Musikanten spielten auf für die Wartenden. Eine freundliche „Momamizer“. überblickte die Reihe der Wartenden und erzählte uns, dass wir sicher 4 Stunden anstehen müssten. Wir stellten aber schnell fest, dass die Reihe der Wartenden verhältnismäßig zügig voran ging. So reihte ich mich ein, Peter holte mir einen MOMA-Hocker und Wasser, um den Durst in der Sonnenhitze zu löschen und das Warten erträglicher zu machen..






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Die Sonne brannte erbarmungslos, und ich hoffte, schnell an die nächste Ecke des Gebäudes zu gelangen, um in den Schatten zu kommen. Mit meinen Nachbarn hinter und vor mir kam ich schnell ins Gespräch, sodass es überhaupt nicht langweilig wurde. Wir teilten uns brüderlich die Ecken des Hockers und freuten uns jedes Mal riesig, wenn es wieder ein Stück voran ging.


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VIP-Karten zu erhöhten Preisen bot man uns in der Schlange an. Nach nur 90 Min. Wartezeit (wir staunten !) öffneten sich für uns die Tore des Museums und wir konnten in Ruhe die 200 Meisterwerke aus dem berühmten New Yorker Museum of Modern Art bewundern. Das wichtigste Ziel war damit für uns erreicht und eine Reise nach New York wurde damit überflüssig.



Renate und Helmut, die beiden Regionalbotschafter für Feierabend in Berlin wussten von unserer Ankunft in Berlin. Sie kamen am Abend zu uns ins Hotel. Wir saßen lustig und plaudernd 3 Stunden lang zusammen. Beide konnten uns viele Tipps geben für unseren Berlinbesuch. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei Renate und Helmut und wünschen ihnen vor allem für ihre Arbeit bei Feierabend viel Freude und Erfolg.
Vielleicht dürfen wir die zwei auch einmal in Freiburg begrüßen.







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Überrascht waren wir, als wir am Brandenburger Tor plötzlich vor einer Polizeisperre standen. Viele Menschen schauten auf das Hotel "Adlon." Polizei an allen Ecken und Enden. Für den irakischen Übergangspräsidenten Ghasi Al Jawar und seinen Tross wurde Sicherheitsstufe 2 organisiert. Geschützt wurde er von amerikanischen Sicherheitsbeamten. Vor dem Besuch hatten Sprengstoffexperten des Bundeskriminalamtes die Räume des Hotel "Adlon" mit Spürhunden durchsucht. Die Strassen waren an dem Tag zeitweise total gesperrt und über allem kreiste ständig ein Polizeihubschrauber.




berlin hampel
Es war es an der Zeit, einen "alten" Bekannten mit seiner Frau aufzusuchen. Vor kurzem erfuhr ich durch das“ Morgenmagazin“ im ZDF, dass der Schauspieler Helmut Stauss Hampelmänner (jumping jack collection) entwirft und zusammenbastelt, um sie dann über das Internet und Touristen-Shops zu verkaufen. Das interessierte mich und es war mir sehr wichtig, Helmut und seine Frau aufzuspüren in Berlin.




Belrin 5
Lange mussten wir nach Helmut und Yvonne, seiner sympathischen Frau suchen, bis wir sie endlich mit großer Freude in ihrer Wohnung aufgefunden hatten.
Bei einer Tasse Kaffee wurde viel geschwätzt aus alten Zeiten, als Helmut und Yvonne mit den Schauspielern Götz George und Eberhard Feik bei uns zu Gast waren.
Yvonne stellte uns einen Hampelmann nach dem anderen vor,(unsere Politiker sind käuflich !!) Als wir Helmut und Yvonne verließen, befanden sich einige jumping jacks in unserem Rucksack für die Daheimgebliebenen.


Diese Hampelmänner sind ein Angebot der besonderen Art. Man findet unter ihnen Karikaturen von Politikern, Filmstars, Sportlern , Popstars usw. Internet unter:

Erwerben kann man sie hier




Berllin Eli

Die schöne, interessante Zeit in Berlin wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben, denn wir haben in der kurzen Zeit sehr viel gesehen und erlebt.


Es war unsere zweite gemeinsame Reise in die Hauptstadt und eine dritte ist bereits geplant.


Autor

Trudel (trudel)

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