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Kloster St. Lioba

St.Lioba-Kloster in Freiburg


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Am 5.Oktober 2007 besuchten
Mitglieder von Feierabend.de/Freiburg
das St.Lioba-Kloster in Günterstal (Freiburg i. Brsg.).

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Hier ist die Heimat der in
den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts gegründeten
"Kongregation der Schwestern von der heiligen Lioba" .

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Das heutige Klostergebäude , eine Villa im toskanischem Stil- kauften die Liobaschwestern 1927 vom Juristen August Wohlgemuth, der die Villa 1906 am Ortseingang von Günterstal erbauen ließ.

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Zuerst besuchte unsere Gruppe den seit Herbst 2005 angepflanzten ca. 700m2 umfassender Heilkräuter- und Bibelkräutergarten mit über 300 Pflanzen.

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Liebevoll erklärte uns Schwester Walburg die Heil – und Gewürzpflanzen mit ihren Anwendung
in der Medizin und ihre Herkunft.

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Die Anlage umfasst einen Heilkräutergarten, Beete mit Pflanzen aus Mystik und Magie, Küchen- und Duftkräutern, sowie einen kleinen „biblischen Garten“ mit Pflanzen, die in der Bibel eine besondere Rolle spielen.

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Die Pflanzungen sind als Hochbeete angelegt, um allen Besuchern den Kontakt zu den Pflanzen zu erleichtern.

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Dort war alles zu finden: Rosmarin, Salbei,
und viele andere Küchenkräuter,
aber auch Duftkräuter-
z.B. Kölnischwasser-Minze und
die arabische Minze mit ihrem
wunderbaren Aroma.

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Unmöglich alle Pflanzen aufzuzählen.
Ist der Heilkräutergarten bewusst als regelmäßiges Viereck angelegt – vier ist die Zahl der Welt – so hat der Bibelkräutergarten eine runde, auf diesen hin geöffnete Gestalt, um auf die Vollendung der geschaffenen Welt durch Gottes Wirken hinzuweisen

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Ist in der geschaffenen (zwar gut geschaffenen, aber durch die Sünde gebrochenen) Welt sprichwörtlich gegen jedes Leiden ein (Heil-)kraut gewachsen, außer gegen den Tod, so verweist der Bibelkräutergarten darauf, dass im Christentum durch Jesus Christus auch die Überwindung des Todes zugesagt ist.

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Über dem Biblischen Garten erheben sich „Weinstock und Feigenbaum“, das Bild des Alten Testamentes für „Schalom“, d.h. für Frieden und Heil im umfassenden Sinn.

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Nach der Besichtigung des Kräutergartens betraten wir das Klostergebäude und wir konnten das Oratorium anschauen und das große „Wohnzimmer“ der Schwestern.

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Schwester Guda erzählte von der Gründung des Klosters und von den heutigen Schwierigkeiten.

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Die heilige Lioba, die Ordenspatronin dieses Klosters, war Wegbegleiterin des hl. Bonifatius, des „Apostels Deutschlands“ im 8. Jahrhundert.

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Mit einer Gruppe von Benediktinerinnen kam sie von England nach Deutschland, um hier die Grundlagen für eine christliche Unterweisung und Kulturarbeit zu schaffen.

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In den 20-ziger Jahren gründete Maria Benedikta Föhrenbach aus Freiburg die Gemeinschaft der Benediktinerinnen von der heiligen Lioba. Seit 1927 ist der katholische Orden offiziell anerkannt.

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133 Schwestern leben in Deutschland; 85 davon im Günterstäler Kloster. Sie sind zwischen 31 und 95 Jahre alt. 16 Schwestern arbeiten zurzeit gegen Entgelt bei anderen Trägern (zum Beispiel der Caritas) und tragen so zur Finanzierung des Ordens bei. Zudem hat das Kloster Einnahmen aus Mieten und Pachten, aus Zinsen und durch die Renten der älteren Schwestern.

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Es gehen immer weniger Frauen den Weg der Liobaschwestern, von denen es in Deutschland noch 150, in Dänemark 20 und in Indien mehr als 100 (mit steigender Tendenz) gibt. Als Gründe sieht man die geringe Kinderzahl, und innerhalb der Gesellschaft eine große Angst, sich zu binden, bis hin zur Bindungsunfähigkeit. Und nicht zuletzt sich hartnäckig haltende Vorurteile gegenüber klösterlichem Leben.

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Während die Liobaschwestern früher für ihre engagierte Sozialarbeit bekannt waren, lassen sie heute Menschen vor allem an ihrem geistlichen Leben teilhaben. So kommen Jugendliche, Frauen und auch Männer aus ganz Deutschland in das Kloster St. Lioba, das mit seinem Haus St. Placidus ein Haus der Stille für alle anbietet, die sich auf das Stundengebet, Meditation, gemeinsame Mahlzeiten und Bibelgespräch einlassen können.

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Zum Abschluss unserer Besichtigung besuchten wir noch den Klosterladen, in dem Bücher, Postkarten aber auch getrocknete Kräuter und Tinkturen angeboten wurden und vieles anderes angeboten wurden.
So endete unser Besuch im Kloster –


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Autor

Ingrid (fritziepfoten)

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