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Am Mittwoch, 12. Januar dieses neuen Jahres haben wir uns im Tibet-Kailash-Haus getroffen, um mehr über das Haus, seine Bestimmung und buddhistische Themen zu erfahren.
Herr Pfeffer hat uns in den „stillen Raum“ seines Hauses geführt (wir durften auf Stühlen sitzen, während er selbst im Schneidersitz auf dem Boden saß).
Das Tibethaus hat Herr Pfeffer vor ca. 10 Jahren gegründet. Er selbst lebte 2 Jahre in einem tibetischen Kloster, hat viele Reisen nach Tibet unternommen, ist aber dann, nachdem die Kinder schulpflichtig wurden, wieder nach Deutschland zurück gekehrt.
Das Tibethaus hat Herr Pfeffer vor ca. 10 Jahren gegründet. Er selbst lebte 2 Jahre in einem tibetischen Kloster, hat viele Reisen nach Tibet unternommen, ist aber dann, nachdem die Kinder schulpflichtig wurden, wieder nach Deutschland zurück gekehrt.
Die weiblich/männliche Figur, die uns Herr Pfeffer zeigte, ist die „zentrale Buddha-Figur, um Erleuchtung zu bekommen. Die Augen symbolisieren achtsames Umgehen mit dir selbst und anderen.
Freiburg war sein Ziel, weil es für ihn der richtige Ort war und ist, sein „Gesundheitshaus“ zu gründen.
Herr Pfeffer ist Heilpraktiker. Zusammen mit 6 tibetischen Ärzten, die alle 1-2 Monate nach Freiburg kommen, will man die tibetische Medizin gesellschaftsfähig machen und tibetische Heilmethoden in die westliche Welt bringen. Man arbeitet also auf medizinisch-tibetischem Wege, um Ängste, Depressionen, Stress-Symtome u.a. mit Yoga, Schweigen, mit Stille und Gesprächen usw. die innere Balance oder positive Beruhigung des „Patienten“ wieder herzustellen.
Herr Pfeffer ist Heilpraktiker. Zusammen mit 6 tibetischen Ärzten, die alle 1-2 Monate nach Freiburg kommen, will man die tibetische Medizin gesellschaftsfähig machen und tibetische Heilmethoden in die westliche Welt bringen. Man arbeitet also auf medizinisch-tibetischem Wege, um Ängste, Depressionen, Stress-Symtome u.a. mit Yoga, Schweigen, mit Stille und Gesprächen usw. die innere Balance oder positive Beruhigung des „Patienten“ wieder herzustellen.
Buddhismus ist eine Philosopie des Bewusstseins, keine Religion.
Buddhisten sind von mehreren Leben überzeugt. Buddhisten glauben an Wiedergeburt. Ein Leben, sagen die Buddhisten, sei zu kurz, andauernden stabilen Frieden zu halten und zu leben. Man lernt von einem Leben zum nächsten immer mehr Tugenden – hin zu dem Ziel, so zu sein wie Buddha.
Buddhisten sind von mehreren Leben überzeugt. Buddhisten glauben an Wiedergeburt. Ein Leben, sagen die Buddhisten, sei zu kurz, andauernden stabilen Frieden zu halten und zu leben. Man lernt von einem Leben zum nächsten immer mehr Tugenden – hin zu dem Ziel, so zu sein wie Buddha.
Der jetzige Dalai Lama (der Name bedeutet „Ozean des Wissens“) ist 1935 geboren. 1938 (also mit 3 Jahren) wurde er von suchenden Priestern gefunden.
In Lhasa im Haupttempel durfte er 1 Jahr zusammen mit seinen Eltern leben, danach blieb er alleine zurück, um seiner Bestimmung zu folgen. Nach dem Tod eines Dalai Lama’s wird ein halbes Jahr später ein neuer geboren und im Alter von 3 Jahren werden Priester wieder den neuen finden.
In Lhasa im Haupttempel durfte er 1 Jahr zusammen mit seinen Eltern leben, danach blieb er alleine zurück, um seiner Bestimmung zu folgen. Nach dem Tod eines Dalai Lama’s wird ein halbes Jahr später ein neuer geboren und im Alter von 3 Jahren werden Priester wieder den neuen finden.
Der Umgang mit dem Tod sei faszinierend im buddhistischen Glauben, erzählt Herr Pfeffer.
Man bleibt viele Stunden bei dem/der Verstorbenen, bis sich die Seele gesammelt hat und sich nicht mehr durch die negativen Gedanken der Hinterbliebenen irritieren lässt. Der Todesmoment, so glaubt man, ist ein explosiver Lernprozess zu weiterer Lebensweisheit. Die darf nicht gestört werden, also sollten die Hinterbliebenen nicht klagen oder weinen, sondern viel Licht und Liebe schenken. Anderenfalls kommt der/die Verstorbene in Konflikt, möchte zurück, kann aber nicht mehr.
Man bleibt viele Stunden bei dem/der Verstorbenen, bis sich die Seele gesammelt hat und sich nicht mehr durch die negativen Gedanken der Hinterbliebenen irritieren lässt. Der Todesmoment, so glaubt man, ist ein explosiver Lernprozess zu weiterer Lebensweisheit. Die darf nicht gestört werden, also sollten die Hinterbliebenen nicht klagen oder weinen, sondern viel Licht und Liebe schenken. Anderenfalls kommt der/die Verstorbene in Konflikt, möchte zurück, kann aber nicht mehr.
Die Seele ist voll mit Erinnerungen des gelebten Lebens. Buddhisten sagen, dieses Bewusstsein kommt zurück in ein neues Leben. Priester sind teilweise auch in Hellsichtigkeit ausgebildet, singen 2 Tage und 2 Nächte für die Seele, die dann auf die Reise geschickt wird. In ihrer Vorstellung kreisen die Seelen ihrer Verstorbenen um die Planeten, angezogen durch Magnetismus. Spätestens nach 7 Wochen sucht sich die jeweilige Seele einen neuen Körper.
Trauerarbeit erlernt der tibetische Buddhist von Anbeginn seines Lebens, damit der Verstorbene damit nicht mehr belastet werden muss.
Suizid verdunkelt das Seelenlicht, man verliert sein „inneres Bewusstsein“.
Trauerarbeit erlernt der tibetische Buddhist von Anbeginn seines Lebens, damit der Verstorbene damit nicht mehr belastet werden muss.
Suizid verdunkelt das Seelenlicht, man verliert sein „inneres Bewusstsein“.
Ein Stupa ist ein Tempel, der mehrere Leben demonstriert, neue Lebens-etappen nach oben ausgerichtet. In der Spitze befinden sich bis zu 3000 Jahre alte Heiligtümer.
Die Fähnchen sind mit Gebeten bedruckt, der Wind trägt sie in den Geist.
Die Gebetsmühlen sind voll mit Schriftrollen, man dreht das Wissen heraus in die Atmosphäre und hinein in das eigene geistige Wissen.
Die Gebetsmühlen sind voll mit Schriftrollen, man dreht das Wissen heraus in die Atmosphäre und hinein in das eigene geistige Wissen.
Mandalas symbolisieren den Kosmos; die Verbindung von Vierecken und Kreisen bedeutet „Zeitlosigkeit“.
Die Zeit verging wie im Flug. Herr Pfeffer hat uns einen interessanten Vortrag geboten, der viele, viele Fragen aufgeworfen hat. Mit einem netten Geschenk, einer Buddha-Figur (Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft) wurden wir wieder in „unsere reale“ Welt entlassen.
Es war gut, dass wir anschließend im Altstadt-Cafe nochmal alle Eindrücke abarbeiten konnten.
Peter hat uns daran erinnert, dass im Altstadt-Cafe genau am gleichen Tisch vor 10 Jahren die FA-Gruppe Freiburg gegründet wurde, und zwar mit ihm selbst, Trudel, Anneli, Rotraud, Anneliese und Anke.
Das habt Ihr gut gemacht!
Das habt Ihr gut gemacht!
So das war’s.
Ich fand das Eintauchen in diese Welt interessant (dank der Idee von Margit und Trudel war das möglich).
Autorin Charlotte
Fotos anmargi/Margit und ReRe/Peter
12. Januar 2011
Ich fand das Eintauchen in diese Welt interessant (dank der Idee von Margit und Trudel war das möglich).
Autorin Charlotte
Fotos anmargi/Margit und ReRe/Peter
12. Januar 2011






























Charlotte, Deinem Bericht fehlt nichts, toll und anschaulich geschrieben - schön auch Dein Schlusssatz mit Deiner persönlichen Empfindung. Mir war der Besuch im Tibet-Kailash Haus im Anschluss an meine Nepal-Reise eine Ergänzung meiner Eindrücke dort. Liebe Grüße und danke, Margit
Wau, liebe Charlott, es ist erstaunlich, wie schnell Du bei FA so gute Arbeit leisten kannst. Ganz toller Bericht. Mach weiter so! Gruß Erni
Wau, liebe Charlott, es ist erstaunlich, wie schnell Du bei FA so gute Arbeit leisten kannst. Ganz toller Bericht. Mach weiter so! Gruß Erni
Charlotte, dass ist ja ein ausführlicher Bericht, es war sicher nicht leicht alles so genau wieder zugeben und dann noch in der kurzen Zeit.Ihr habt wirklich toll zusammen gearbeitet, danke! Für mich war der Nachmittag eine Bereicherung. Gruß Helga
Wunderbar wiedergegeben, liebe Charlotte. Das war sicher nicht ganz leicht, die Detailles so konzentriert wiederzugeben. Ich gehe in der Quintessenz über das Gehörte mit dir dacor. Großes Kompliment sagt anke
zur Einweihnung der Stupa durch den Dalai Lama im TKH erhielten Storchi (Anneli) und ich damals eine Einladung. Wir erlebten gemeinsam aussergewöhnliche Momente im TKH. Umso mehr freut es mich, dass Wilfried Pfeffer für Feierabend eine Einladung ins TKH möglich gemacht hat. Charlott60 hat einen beeindruckenden Bericht geschrieben und die Bilder dazu sind fantastisch. Dank an Charlott60 und die Fotografen Anmargi und Rere
Liebe Charlott, es ist sehr gut die Einzelheiten Deines ausführlichen Berichtes nochmal lesen zu können. eine gute Leistung.Nun können wir uns Üben in "Tugend und Toleranz", danke , Dank auch für die ausgezeichneten Fotos von Anmargi und Rere Goosi
Allen Akteuren ein herzliches "Dankeschön"! Für mich hat sich der Weg gelohnt, weil mich der Tag bereichert hat. Ich hätte noch lange zugehört, konnte gar nicht genug aufsaugen von der Lebensphilosophie der Buddhisten! Lieben Gruß, Käthe
Ein ganz toller Bericht, besser könnte ihn niemand geschrieben haben. Und die Fotos sind unwahrscheinlich schön geworden. Genau so habe ich alles gesehen. Dieser Besuch des Tibethauses hat in mir viele Fragen ausgelöst und ich bin immer noch öfter am Tage am Grübeln..., aber eher im positiven Sinn. LG Gruß und vielen Dank liebe Margit. Sadia :-)
Liebe Charlott, Wunderbar wiedergegeben. Dein Bericht ergänzt diesen Event und verstärkt die Eindrücke, das Thema betreffend ! ReRe eindrucksvoller
Dieser Bericht gehört auch auf die Startseite mit den beeindruckenden Bildern. Es gratuliert sehr herzlich Gabi die Bergschnecke
Wundervolle Fotos!und ein wunderschoener, informativer Bericht, besonders fuer, die, die leider mit Waermeflasche auf dem Bauch das Bett gehuetet haben.......(so wie ich / schluchz)! "Danke", sagt Schneeeule.
Ein sehr schöner und interessanter Beitrag. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Mandalas und male sie sehr gerne aus und finde dabei immer meine innere Ruhe. Kann es jedem empfehlen. LG Mariann
Ein phantastischer Bericht über ein wunderbares Erlebnis und ein kleines Bisschen könnte ich Euch beinah darum beneiden.Herzliche Grüße aus Hessen Mulu
ich habe eben euren wunderbaren Bericht gelesen ich finde es sehr spannend und super gut! interesant! danke weiter so das man von euch noch viel lernen kann
Ein sehr interessanter Vortrag macht neugierig. gree
kkkkkkk