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Gäste werden sie genannt, die Besucher in diesem besonderen Haus.
Ein Gast kommt, für ein zwei, oder zehn Tage, oder auch drei Wochen, selten länger.
Ein Gast ist ein Besucher, dann geht er wieder, nach einer Weile. In diesem Hause nach einer unbestimmten Spanne Zeit, im Schnitt nach etwa 18 Tagen, und er wird nie wieder kommen; er geht nicht zu Fuß, nicht mit dem Fahrrad, er wird getragen, er ist auf einem besonderen Weg. Bis dahin wird er ein behagliches Einzelzimmer bewohnt haben mit Dusche und Toilette, mit Telefon und auch Internet.
Traurig war das Wetter, es weinte, es war unfreundlich kalt, als die ersten Überpünktlichen einer angemeldeten Gruppe von etwa zwanzig Personen schon vor der Tür standen. Sie wurden eingelassen, zu einem großen Raum geleitet, und fanden dort einen weiten Kreis grün bezogener Stühle vor.
Bald füllte sich dieser Stuhlkreis, und später wurden auch noch andere Räume vorgestellt.
Hell und freundlich ist das Haus, bestens gepflegt und erstaunlich gut in Schuss, trotz der vergangenen zehn Jahre seit seines Bestehens. Eine heimelige, beinahe familiäre Atmosphäre strömt es aus, wie eine große Wohnung eben. Als besonders wohltuend wurde die sehr saubere Luft im Hause empfunden, ohne jegliche Gerüche, wie das sonst in Pflegeheimen oder Krankenhäusern üblich ist.
Hell und freundlich ist das Haus, bestens gepflegt und erstaunlich gut in Schuss, trotz der vergangenen zehn Jahre seit seines Bestehens. Eine heimelige, beinahe familiäre Atmosphäre strömt es aus, wie eine große Wohnung eben. Als besonders wohltuend wurde die sehr saubere Luft im Hause empfunden, ohne jegliche Gerüche, wie das sonst in Pflegeheimen oder Krankenhäusern üblich ist.
Nur sechs dieser Gäste, teilte Herr Debes, der Leiter dieses besonderen Hauses, mit, haben es anders verlassen, als hinausgetragen zu werden. Sechs Menschen von den 750 Besuchern in den zehn Jahren, die er nun mit diesem Hause verbunden ist, in dem er arbeitet, es leitet: Das Hospiz Karl Josef, in der Türkelouisstraße in Freiburg. Im Jahre 2001 wurde das Hospiz von einer Familie Leibinger gegründet. Hospiz heißt ursprünglich Herberge. Und schützende Herberge sollte es sein für diese besondere Art von Gästen, die sich am Ende eines langen Weges, ihres Lebensweges angekommen fühlten. Dafür hat das Haus acht Einzelzimmer, die derzeit alle belegt sind, und auch ein geräumiges Pflegebad.
Und jedes Zimmer trägt den Namen eines Berges, zum Beispiel Belchen, oder Schauinsland .....
Einen wohltuend ruhigen, abgeklärt erleichternden Eindruck machte der Mann. Mindestens dürften es die meisten von uns so empfunden haben. Fragen Sie, hatte er aufgefordert, und ruhig beantwortete Herr Debes geduldig jede Frage; und es wurde viel gefragt. Kein Wunder, sind wir doch eine besondere Gruppe, in einer besonderen Altersstufe, in der sich deshalb jeder längst um sich selbst Gedanken macht. Der Eine oder Andere hatte aus gegebenem Anlass das Hospiz schon von innen gesehen, um einen der Gäste zu besuchen, oder von einem lieben Angehörigen Abschied zu nehmen, der Gast dieses Hauses war, als letzter Station auf seinem langen, uns noch nicht bekannten Weg. Nun konnten viele Fragen gestellt werden.
Der Hospizgedanke hätte sich sehr schnell verbreitet, im ganzen Land, erzählte er, im Ausland und auch in Übersee. Ordensleute hätten im MA ursprünglich Kranke und Sterbende betreut, in den letzten Wochen ihres Lebens. Heute betreuen Palliativmediziner die Menschen. Palliativ heißt auch Linderungsmittel, kommt von Mantel; für die Schmerztherapie soll der Begriff aus dem Angelsächsischen kommen.
Ein Pallium war im Mittelalter der kaiserliche Krönungsmantel. Wie schön (den Begriff Paletot kennen sicher noch die meisten, für einen, meist Herren-, Dreiviertelmantel). Ich würde das Wort Palliativ gern als wärmend-behütend, sich aufgehoben fühlen verstehen. Das Wort Mantel, es passt gut, ein Mantel hüllt ein, schützt ....
Um hier in einem Hospiz die letzte Zeit seines Lebens zu verbringen, bedarf es der Einweisung aus einem Krankenhaus, durch eine Sozialstation. Wie war das noch mit der Warteliste? Es sei auf jeden Fall besser, einige Tage vorher anzurufen, meinte der Leiter des Hauses, oder auch immer wieder. Vor der Aufnahme erfolge jeweils erst ein Besuch bei dem Patienten zu einem persönlichen Gespräch, allein mit ihm, um seine Wünsche und Gedanken zu erfahren.
Aus einem Pflegeheim ist keine Überweisung möglich. Es ist angebracht, vor der Aufnahme in das Hospiz bei der Krankenkasse, Pflegekasse einen Antrag zu stellen wegen der Kostenübernahme. Die Pflegestufe spiele dabei keine Rolle, der Satz sei für alle gleich. Allerdings würden dem Hospiz davon 10% abgezogen, weil mit dieser Arbeit kein Geld verdient werden solle. Der Rest müsse über Spenden finanziert werden, teilte Herr Debes mit. Das Haus steht unter katholischer Trägerschaft. Das nächste Hospiz gibt es in Lörrach, auch noch anderswo, zum Beispiel im Landkreis Emmendingen, im Schwarzwald-Baar-Kreis.
Acht Fachkräfte kümmern sich in Freiburg um die Betreuung und auch Ehrenamtliche, freiwillige Begleiterinnen. Eine Ausbildung ist ambulant in einer Hospizgruppe möglich, in Seminaren. Sie setzen sich ein für die Hospizidee, auch Angehörige zu betreuen, auch bis nach dem Tode; ebenso Sterbende zuhause zu besuchen, in Kliniken, in Heimen. Pflegedienste und Hausärzte sind mit eingebunden in die ambulante Zusammenarbeit, vor allem auch zu Hause. Gespräche, auch mit den Angehörigen, sind Regelleistungen, doch natürlich müssen auch Hospiz-Mitarbeiter betreut werden.
Mahlzeiten könnten, wenn dies gewünscht werde, gemeinsam eingenommen werden, wer aufstehen mag und kann. Das Essen komme aus dem Lorettokrankenhaus Freiburg. Dokumentation über die Arbeit ist Pflicht, und von Zeit zu Zeit komme unangemeldet eine Heimaufsicht.
Viele der Gäste würden die liebevoll Betreuung als Erleichterung empfinden, keine Angst und Schmerzen haben zu müssen, je nach Wunsch in Begleitung oder auch allein sterben zu dürfen. Falls erforderlich gäbe es Unterstützung durch Sauerstoff.
Angehörige haben jederzeit Zutritt zu den Gästen, Tag und Nacht. Falls gewünscht, wird in dem jeweiligen Raum ein Notbett aufgestellt. Es gibt aber auch ein extra Gastzimmer zum Übernachten. So Mancher bleibt tagelang bei seinen Lieben, bei dem Partner, ist jedoch irgendwann so erschöpft, dass er unbedingt auch mal Ruhe braucht; dafür ist dieses extra Schlafzimmer da.
Nach den ersten einführenden Worten wurde die Gruppe durch das Haus geführt. Ein großes Wohnzimmer gibt es, einen Raum der Stille, einen Besprechungsraum für Alleingespräche.
Der Hospizgedanke hätte sich sehr schnell verbreitet, im ganzen Land, erzählte er, im Ausland und auch in Übersee. Ordensleute hätten im MA ursprünglich Kranke und Sterbende betreut, in den letzten Wochen ihres Lebens. Heute betreuen Palliativmediziner die Menschen. Palliativ heißt auch Linderungsmittel, kommt von Mantel; für die Schmerztherapie soll der Begriff aus dem Angelsächsischen kommen.
Ein Pallium war im Mittelalter der kaiserliche Krönungsmantel. Wie schön (den Begriff Paletot kennen sicher noch die meisten, für einen, meist Herren-, Dreiviertelmantel). Ich würde das Wort Palliativ gern als wärmend-behütend, sich aufgehoben fühlen verstehen. Das Wort Mantel, es passt gut, ein Mantel hüllt ein, schützt ....
Um hier in einem Hospiz die letzte Zeit seines Lebens zu verbringen, bedarf es der Einweisung aus einem Krankenhaus, durch eine Sozialstation. Wie war das noch mit der Warteliste? Es sei auf jeden Fall besser, einige Tage vorher anzurufen, meinte der Leiter des Hauses, oder auch immer wieder. Vor der Aufnahme erfolge jeweils erst ein Besuch bei dem Patienten zu einem persönlichen Gespräch, allein mit ihm, um seine Wünsche und Gedanken zu erfahren.
Aus einem Pflegeheim ist keine Überweisung möglich. Es ist angebracht, vor der Aufnahme in das Hospiz bei der Krankenkasse, Pflegekasse einen Antrag zu stellen wegen der Kostenübernahme. Die Pflegestufe spiele dabei keine Rolle, der Satz sei für alle gleich. Allerdings würden dem Hospiz davon 10% abgezogen, weil mit dieser Arbeit kein Geld verdient werden solle. Der Rest müsse über Spenden finanziert werden, teilte Herr Debes mit. Das Haus steht unter katholischer Trägerschaft. Das nächste Hospiz gibt es in Lörrach, auch noch anderswo, zum Beispiel im Landkreis Emmendingen, im Schwarzwald-Baar-Kreis.
Acht Fachkräfte kümmern sich in Freiburg um die Betreuung und auch Ehrenamtliche, freiwillige Begleiterinnen. Eine Ausbildung ist ambulant in einer Hospizgruppe möglich, in Seminaren. Sie setzen sich ein für die Hospizidee, auch Angehörige zu betreuen, auch bis nach dem Tode; ebenso Sterbende zuhause zu besuchen, in Kliniken, in Heimen. Pflegedienste und Hausärzte sind mit eingebunden in die ambulante Zusammenarbeit, vor allem auch zu Hause. Gespräche, auch mit den Angehörigen, sind Regelleistungen, doch natürlich müssen auch Hospiz-Mitarbeiter betreut werden.
Mahlzeiten könnten, wenn dies gewünscht werde, gemeinsam eingenommen werden, wer aufstehen mag und kann. Das Essen komme aus dem Lorettokrankenhaus Freiburg. Dokumentation über die Arbeit ist Pflicht, und von Zeit zu Zeit komme unangemeldet eine Heimaufsicht.
Viele der Gäste würden die liebevoll Betreuung als Erleichterung empfinden, keine Angst und Schmerzen haben zu müssen, je nach Wunsch in Begleitung oder auch allein sterben zu dürfen. Falls erforderlich gäbe es Unterstützung durch Sauerstoff.
Angehörige haben jederzeit Zutritt zu den Gästen, Tag und Nacht. Falls gewünscht, wird in dem jeweiligen Raum ein Notbett aufgestellt. Es gibt aber auch ein extra Gastzimmer zum Übernachten. So Mancher bleibt tagelang bei seinen Lieben, bei dem Partner, ist jedoch irgendwann so erschöpft, dass er unbedingt auch mal Ruhe braucht; dafür ist dieses extra Schlafzimmer da.
Nach den ersten einführenden Worten wurde die Gruppe durch das Haus geführt. Ein großes Wohnzimmer gibt es, einen Raum der Stille, einen Besprechungsraum für Alleingespräche.
Gottesdienste werden gehalten für Verstorbene, für die Hilfen, das Personal. Die Motivation ist christlich, die allgemeine Seelsorge katholisch und auch evangelisch, das Haus ist aber für andere Glaubensrichtungen ebenfalls offen. Davon zeugt auch ein Bild an der Wand im Raum der Ruhe, welches gestiftet wurde, und in dem man alle Richtungen finden kann. Auf einem Ständer ist ein Erinnerungsbuch ausgelegt und lädt Angehörige dazu ein, einen letzten Gruß zu hinterlassen.
Wenn einer der Gäste verstorben ist, brennt im Flur eine große Kerze zur Erinnerung, auch mit dessen Namen; ein Versteckspiel gibt es nicht.
Der Sterbende oder Verstorbene kann die von ihm gewünschte Kleidung anhaben. 95% der Todesfälle sind einem Krebs geschuldet. Es gibt auch Trauergruppen.
Nach einem Aufenthalt in dem allgemeinen Wohnzimmer
Nach einem Aufenthalt in dem allgemeinen Wohnzimmer
nach dem Rundgang, fanden wir uns alle wieder in dem Raum mit den vielen Stühlen ein, um noch weitere Informationen zu erhalten, letzte Fragen zu stellen.
Respekt vor dem Sterbenden sei angebracht, hörten wir und es sei wichtig, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen.
Da alles Leben Begegnung sei, würden dennoch auch heitere Momente da sein, Freundschaften geschlossen und sogar eine Hochzeit habe es gegeben, weil eine Sterbende zehn Tage vor ihrem Tode unbedingt noch heiraten wollte.
Es war eine wundervolle Idee, liebe Anke, uns diesen Besuch ermöglicht zu haben und wir danken Dir dafür. So mancher fühlt sich nun vielleicht beruhigter. Ängste sind etwas so Unbestimmbares, nicht zu Benennendes. Jeder geht, besonders heute, anders um mit dem Tod, der doch zum Leben gehört, der uns viel gewisser ist, als das Geborenwerden. So manches Menschlein schafft es nicht und kehrt noch vorher wieder um. Der Tod aber, das Ende eines mehr oder weniger langen Lebens, ist auf jeden Fall gewiss. Schwer wird es eher für die Zurückgebliebenen, die damit leben müssen: Mit diesem Tod, mit der Tatsache, dass ein lieben Mensch nun nicht mehr da ist. Wir sollten uns nicht fürchten vor dem Übergang durch das große Tor, in ein künftig anderes Leben, ohne Schmerzen, und ohne Angst.
Weil Sterben auch Leben ist. Ein wichtiger Teil davon.
Auf einer der Faltkarten, die ich dort mitnahm, steht der schöne Spruch:
Verachte nicht den Tod,
sondern befreunde dich mit ihm,
da auch er eines von den Dingen ist,
die die Natur will.
Marc Aurel
Beim anschließenden Treffen in "Omas Küche" wurde über die Eindrücke lebhaft diskutiert.
Da alles Leben Begegnung sei, würden dennoch auch heitere Momente da sein, Freundschaften geschlossen und sogar eine Hochzeit habe es gegeben, weil eine Sterbende zehn Tage vor ihrem Tode unbedingt noch heiraten wollte.
Es war eine wundervolle Idee, liebe Anke, uns diesen Besuch ermöglicht zu haben und wir danken Dir dafür. So mancher fühlt sich nun vielleicht beruhigter. Ängste sind etwas so Unbestimmbares, nicht zu Benennendes. Jeder geht, besonders heute, anders um mit dem Tod, der doch zum Leben gehört, der uns viel gewisser ist, als das Geborenwerden. So manches Menschlein schafft es nicht und kehrt noch vorher wieder um. Der Tod aber, das Ende eines mehr oder weniger langen Lebens, ist auf jeden Fall gewiss. Schwer wird es eher für die Zurückgebliebenen, die damit leben müssen: Mit diesem Tod, mit der Tatsache, dass ein lieben Mensch nun nicht mehr da ist. Wir sollten uns nicht fürchten vor dem Übergang durch das große Tor, in ein künftig anderes Leben, ohne Schmerzen, und ohne Angst.
Weil Sterben auch Leben ist. Ein wichtiger Teil davon.
Auf einer der Faltkarten, die ich dort mitnahm, steht der schöne Spruch:
sondern befreunde dich mit ihm,
da auch er eines von den Dingen ist,
die die Natur will.
Marc Aurel
Beim anschließenden Treffen in "Omas Küche" wurde über die Eindrücke lebhaft diskutiert.
Fotos: Anke/Oleander
Autorin: Irene/Heupferd
Autorin: Irene/Heupferd






























Liebe Irene, Du hast den Bericht über unseren Hospizbesuch so einfühlsam und mit so warmen Worten verfasst. Ich danke Dir sehr dafür. Dank auch an Anke für die Organisation,an die Fotografen und an Margit für das Einsetzen. Liebe Grüße Ingeborg
Liebe Irene! Ich bin froh, dass du die Aufgabe des "Berichterstatters" übernommen hast. Wie schon vorher hast du diesen Bericht mit sehr viel Empathie übernommen. Ich war überwältigt von deinen Worten. Es ist nichts hinzuzufügen. Vielen Dank auch an Charlotte fürs Einsetzen sagt anke
Liebe Irene, danke für Deinen anschaulichen Bericht,der die Stimmung und Gefühle während des Besuches wiedergibt. Er macht nochmals deutlich, wie einfühlsam uns dieser besondere Ort nahegebracht wurde. Marlen
Liebe Irene, Der Bericht über das ganz besondere Haus ist feinfühlig, gemütvoll und gekonnt von Dir aufgezeichnet worden. Dir, Anke den Fotografen, Anmargi und Charlott60 mein herzlicher Dank. Dieser Besuch wird uns allen lange in Erinnerung bleiben. LG Trudel
Großes Lob möchte ich Anke/Oleander und Irene/Heupferd aussprechen und ich denke auch Margit/Anmargie, die einen wunderschönen, hautnahen Bericht abgeliefert haben. Ich sage "Einmalig". Liebe Grüße Christel
Einen sehr einfühlsamen Bericht hast Du geschrieben, liebe Irene, vielen Dank. Auf eine Weise ist es beruhigend zu wissen, dass viele Menschen in dieser Umgebung Abschied nehmen dürfen von unserem Leben hier. Es hat Spaß gemacht, Charlotte das Eingeben von Berichten zu erklären, das geht schon richtig flott! Herzliche Grüße, Margit
Der Bericht sowohl in Bild als auch in Wort ist so informativ und aufschlussreich, dass ich mir vorkomme als wäre ich dabei gewesen. Danke für Diese Bereicherung, Dieter
Einen wunderschoenen Bericht ueber die letzte Stelle im Leben, auch die Bilder sind fuer mich besonders schoen. Vielen Dank fuer den Bericht, Bilder und das Einsetzen. Auch ein herzliches Dankeschoen fuer die Hospizfrauen die ihre Zeit Opfern fuer so eine herzensgute Arbeit. Liebe Gruesse Gerda
Liebe Irene, Du hast gekonnt unseren Tag im Hospiz in die richtigen, einfühlsamen Worte gefasst. Genau so war es. Vielen Dank dafür. Und auch Dank an Margit, dass sie geduldig mit mir zusammen diesen ersten Bericht eingegeben hat.
Der einfühlsame Bericht von Irene hat mich tief beeindruckt. Und es ist ein großer Verdienst vom Anke, dieses Thema aufgegriffen und den Besuch organisiert zu haben. Aali/Alfred
Schön, ein Gast genannt zu werden und auch so behandelt zu werden in den letzten Tagen des irdischen Lebens, ohne Schmerzen in bester Fürsorge. - Sehr einfühlsam und gekonnt hast du diesen Bericht geschrieben, liebe Irene. Herzlichen Dank, Käthe
Liebe Irene! Dein Artikel ist sehr einfühlsam und umfassend geschrieben, das war sicher nicht leicht bei diesem Thema. Gratulation!! MfG Werner/Bleistift01
bin ganz gerührt von diesem Bericht mit den Fotos. Liebe Irene und Anke, ein großes Dankeschön für diese wunderbare Arbeit.
und noch was, habe zu früh abgedrückt. Natürlich auch ein großes Dankeschön an Margit und Charlott für das schnelle Einsetzen und Anke für die Idee und das Organisieren, was wunderbar geklappt hat. Wie schön ist es bei FA, alles klappt Hand ind Hand und gewünschter Harmonie.
Unser Besuch im Hospiz war ein ganz besonderes Erlebnis, von Irene mit grossem Einfühlungsvermögen in Worte gefasst. Herzlichen Dank an Irene für diesen hervorragenden Bericht, an Anke für die Organisation und die Bilder sowie an unsere Margit und Charlotte für das Einsetzen des Berichtes. Liebe Grüsse von Hildegard
Hey! was haben wir doch für tolle Frauen bei FA. Die Eine wagt sich an ein so heikles Thema, den Besuch eines Hospizes zu organisieren, die Andere schreibt darüber einen fulminant formulierten Bericht, zwei Andere sorgen für die Technik und die Logistik. Vier mal Chapeau für Anke,Irene, Margit und Charlotte. Wie kämen wir nur ohne Euch aus?
"Ein schwieriger Besuch" dachte ich, als ich die Vorankündigung bei den Freiburger Veranstaltungen las. Und "danke" an FA Frankfurt, dass sie den Bericht auf die Startseite gesetzt hat. So wurde ich wieder darauf aufmerksam und habe den Bericht intensiv gelesen. Als Berichtschreiber unserer Mainzer Gruppe muß ich ein großes Lob aussprechen. Er ist Dir, Irene, so einfühlsam und dennoch informativ gelungen, daß ich dazu nur gratulieren kann. Ergänzt durch ebenso feinfühlige Bilder von Anke. Ich kenne selbst jemand, der im Hospiz ehrenamtlich tätig ist und weiß deshalb, wie liebevoll und voller Respekt Sterbende - der Ausdruck "Gäste" gefällt mir wesentlich besser - begleitet werden. Vielen Dank für den Bericht, auch an Margit und Charlotte. Liebe Grüße aus Mainz von Rose
Liebe Irene Du hast alles sehr schön beschrieben,ein Ganz dickes Lob an die Fotografen. Wollte Dir noch schreiben das wir in Zell auch so ein Haus haben es heißt Maria Frieden .War glaube ich das Erste Hospizhaus dieser Art.Liebe grüße aus Haslach Sigrid
Ein großes DANKESCHÖN an die Organisatoren und Berichterstatter. Damit, daß dieser Bericht auf der Startseite zugänglich ist, wird vielleicht doch der eine oder andere darauf aufmerksam, welch wunderbare Einrichtungen ein Hospiz ist, um den letzten Weg WÜRDEVOLL gehen zu können. Lieben Gruß Luise/Muffin1949
Liebe unbekannte Irene, deine Worte berühren mich tief. Ohne Scheu oder falsches Mitleid beschreibst du, wie ein menschliches Lebensende in dieser Umgebung seine Erfüllung findet. Ich werde mich "mit dem Tod befreunden" und bis dahin die Freuden des Lebens schätzen. Dir herzlichen Dank und alles Gute wünscht Sonja
Dieser Artikel ist wirklich sehr informativ und wunderbar gestaltet. Danke dafür! Nachdem wir beim Tod und beim langen Leiden und Sterben meines Mannes soviel Schlimmes durchgemacht haben, kann ich nur raten, sich rechtzeitig mit dem eigenen Tod und auch mit der Situation vorher auseinanderzusetzen. Wir hatten z.B. eine gegenseitige Verfügung, dass der Ehepartner bzw. die erwachsenen Kinder, bestimmen sollen, was beim Verlust der geistigen/körperlichen Fähigkeiten, geschehen soll. Das wurde amtlicherseits nicht anerkannt. Wir haben einen sog. amtlichen Pfleger vor die Nase gesetzt bekommen, der weder grammatikalisch noch phonetisch richtig deutsch gesprochen hat und der bestimmen wollte, dass mein schwerstkranker Mann in ein "kliniknahes" Pflegeheim verfrachtet werden sollte. Wenn mein Mann nicht noch "rechtzeitig" verstorben wäre, hätten wir Tausende von € draufzahlen müssen, obwohl wir meinen Mann selber zu Hause pflegen wollten und alles dafür schon organisiert hatten. Bitte greift das Thema auch einmal auf, wenn Ihr möchtet. Das ist sehr schlimm. Liebe Grüße aus München/Landshut Christa
Dieser Beitrag war auch für mich sehr interessant und hat mir die Möglichkeit gezeigt, in Würde von dieser Welt zu gehen. Es müßte aber viel mehr solcher Einrichtungen geben, um allen solch einen Abgang zu ermöglichen. Aus dem Bekanntenkreis weiß ich, daß der Aufenthalt im Hospiz für die Betroffene und die Kinder sehr angenehm war und den Kindern das "schlechte Gewissen" genommen hat. Der Verfasserin danke ich für diesen einfühlsamen Beitrag.
Ein sehr einfühlsaamer Kommentar, wirklich hervorragend. Danke Trotamundos
...ein wunderbarer Bericht. Ja, ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen: Jeder Mensch sollte "Sterben" hautnah miterleben (ja, nein ich meine damit natürlich jetzt nicht das eigene Sterben, sondern von Familienmitglieder oder wer auch immer. Sterben gehört zum Leben. Es gibt für Sterbende nichts schrecklicheres als alleine auf die andere Seite des Weges Welt gehen zu müssen. Ich habe den Lebensgefährten meiner Mutter bis zur letzten Sekunde begleitet und er ist in meinen Armen gestorben...ich möchte behaupten: "glücklich". (Obwohl er sehr krank war und die Pflege ohne Hilfe zuhause stattgefunden hat.) Es ist einfach ein Erlebnis der besonderen Art, ein vorbereitetes, d.h. in allen Phasen besprochenes, abgeschlossenes Leben in den Tod zu begleiten. Ohne Lügen und falschen Hoffnungen. Ich denke heute sehr gerne an diesen Menschen, ich bin traurig, aber ich muß nicht weinen, denn er ist nur vorausgegangen. Ich habe immer wieder festgestellt, daß Menschen, die ihre "Sterbenden" nicht begleitet haben danach laut getrauert und geweint und und haben...ich sage heute...schlechtes Gewissen dazu. Wer richtig Abschied nimmt, kann danach gut weiterleben. Er durfte auch nach seinem Tod noch fast 10 Stunden bei uns in der Wohnung, im Raum sein und es war, als wäre er nicht gegangen. Wenn ich heute an ihn denke, dann lache ich mit ihm, spreche ich mit ihm in Gedanken. Solche Erlebnisse sollte jeder Mensch machen...!
Dies ist eine Nachricht an Anke: die Bilder sind hervorragend! Bitte gib mir Deine Tel.Nr.an. Kommentar dann mündlich. Gruß von INKA