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Naturpark
Mein Spaziergang im Naturpark
Um jede Jahreszeit lädt der Naturpark dazu ein, spazieren zugehen, sich zu verweilen, den Aussichtsturm zu besteigen oder wie die Vogelbeobachter mit einem Fernrohr auf Entdeckung zu gehen. Darauf verzichte ich, weil ich erstens keines besitze und zweitens auch nicht gerne etwas mit mir herumtrage, außer natürlich meiner Digitalkamera, die mir immer erlaubt ein Motiv einzufangen.Ich beginne den Ort zu verlassen und mich Richtung „Arenal“ zu bewegen, vorbei am Homer Denkmal, der mit seinen langen Beinen tagaus tagein die „Odyssee“ liest.
Mein Weg ist geradlinig und glücklicherweise trocken , er führt entlang des Sandstrandes am Meer.
Ab und zu weiche ich von meinem Pfad ab, denn das Meeresufer zieht mich an, raus aus den Sandalen , die Füße in die leichten Wellen des Meeres halten um festzustellen, wie kalt das Wasser noch im Monat März ist.
Zwischendurch sehe ich ein paar Fischer am Ufer sitzen , oder es passieren mich Radfahrer, sowie Fußgänger, die wie ich auf dem Weg zum Naturpark sind, oder auch nur zum Essen in der freien Natur, denn gleich am Anfang lockt das Gasthausschild mit den typischen Deltaspeisen und weist darauf hin, dass das Lokal ganzjährig geöffnet ist. Dort genieße ich manchmal den „schwarzen Reis“, dessen Färbung vom Tintenfisch herrührt, eine Besonderheit der Region.-
Wie immer sehe ich mir das Schild am Eingang zum Naturpark an, das die Vielfalt der Vögel und Enten aufzeigt, so wie auch die Darstellung des Deltahäuschens, wo in früheren Zeiten die Reisbauern lebten, dem landwirtschaftlichen Haupterwerb des Deltas.
Ich betrete den Naturpark des Deltas des Ebro Flusses
Immer wieder kreuzt ein kleines benutztes Deltahaus meinen Weg.
Um diese Jahreszeit wird das Schilf geschnitten, das für vielerlei Zwecke verwendet werden kann.
Im Hintergrund des Fotos sieht man den Aussichtsturm, den ich stets gern besteige und von dort aus meine Blicke rundum schweifen lasse, auch hinüber zum Meer, dem Ort und den Bergen.
Wieder auf dem Naturboden , bewundere ich die Sträucher, die schon im Januar zu blühen beginnen.
Der Jäger, der an bestimmten Zeiten die Wildenten schießen darf, verbirgt sich zur Jagdt in seinem dafür ausgerichteten Beobachtungsposten, angetroffen habe ich ihn – zum Glück – nie.
Die Aussichtsplattform dient mir als Standort für Fotos, die ab und zu gelingen. Es ist dort ganz still und ich kann die unterschiedlichsten Vogelstimmen vernehmen.
Foto: Aussichtsplattform
Foto: Aussichtsplattform
Wenn mir zufällig ein Parkbesucher über den Weg läuft, bitte ich darum, mich auch mal zu fotografieren.
Auf dem Heimweg ziehe ich es vor, auf dem Sand zu gehen und dabei die Vielfalt der Steine und Muscheln zu betrachten, und um mindestens eine davon in die Hosentasche zustecken.
An den Pinien vorbei, fällt mir das filigrane Geflecht der Zweige und Zapfen ins Auge, dahinter der blaue Himmel, es ist ein Kunstwerk, ein Stilleben der Natur.
Ich blicke nochmals zur Lagune zurück und beginne den Heimweg.























