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Kurzurlaub im Waldecker Land
Erzählung von Elsbeth
Kurzurlaub im Waldecker LandAuf der Hinfahrt befürchtet meine Tochter dass sie den Reiseproviant
zu Hause vergessen hat. Doch auf dem Rastplatz findet sie ihn doch in ihrer Reisetasche
und wir können uns daran stärken.
Bei der Anmeldung im Urlaubsort tragen wir gleich etwas Reisegepäck ins Haus. Als wir das restliche Gepäck holen, vermisse ich eine Tasche. Sie befindet sich nicht im Auto, soviel wir auch im Kofferraum und in allen Winkeln des Autos danach suchen.
Voller Schrecken mutmaßen wir dass wir sie zu Hause beim Einladen der anderen Taschen auf dem Parkplatz vor dem Hause stehen gelassen haben. Der Schreck schoss mir durch alle Glieder, denn in der Tasche befanden sich auch meine Digi und mein Wohnungsschlüssel.
Niedergeschlagen tragen wir unsere Sachen ins Haus. Und, was steht dort schon? Meine verloren geglaubte Tasche. Ich hatte sie selbst bei der Anmeldung schon mit ins Haus genommen.
Das Wetter ist stürmisch und unbeständig. Trotzdem machen wir gleich unseren ersten Ausflug zur „schönen Aussicht.“ Gerade als wir unsere Kameras bereit machen um das
herrliche Panorama im Bild fest zu halten werden wir von einem Hagelschauer überrascht. Die Bäume bieten wenig Schutz vor dem Unwetter. So schnell wie das Gewitter aufgezogen ist, ist es auch schon vorüber, doch auch die wiederkehrende Sonne, die nur Zeitweise durch die Wolkenlücken dringt, schenkt keine Wärme.
Ein geplanter Abendspaziergang wird durch weitere Regenfälle verhindert.
Niedergeschlagen tragen wir unsere Sachen ins Haus. Und, was steht dort schon? Meine verloren geglaubte Tasche. Ich hatte sie selbst bei der Anmeldung schon mit ins Haus genommen.
Das Wetter ist stürmisch und unbeständig. Trotzdem machen wir gleich unseren ersten Ausflug zur „schönen Aussicht.“ Gerade als wir unsere Kameras bereit machen um das
herrliche Panorama im Bild fest zu halten werden wir von einem Hagelschauer überrascht. Die Bäume bieten wenig Schutz vor dem Unwetter. So schnell wie das Gewitter aufgezogen ist, ist es auch schon vorüber, doch auch die wiederkehrende Sonne, die nur Zeitweise durch die Wolkenlücken dringt, schenkt keine Wärme.
Ein geplanter Abendspaziergang wird durch weitere Regenfälle verhindert.
2. Tag.
Der Tag beginnt freundlich und sonnig, jedoch sehr kalt. Früh machen wir uns auf die Wanderschaft. Vorbei an einem Wildgehege in dem eine große Anzahl Rehe friedlich grasen. Leider sind sie zu weit entfernt um ein Foto zu machen.
Weiter geht der Weg durch Wiesen die vom gestrigen Regen nass und rutschig sind.
Auf den Gräsern liegt noch etwas Raureif, die Nacht war frostig kalt. Schnell sind unsere Schuhe durchgeweicht und unsere Füße frieren in den nassen Socken.
Wie immer fehlen an Wegkreuzungen die Wanderzeichen und machen unseren Spaziergang zu einem Abenteuer mit Fragezeichen.
Mittags beginnt es zu regnen. So fahren wir zu einem Einkaufsbummel in das nahe gelegene Frankenberg. Ein Eisbecher zum Tagesausklang schmeckt uns trotz dem nasskalten Wetter.
Der Tag beginnt freundlich und sonnig, jedoch sehr kalt. Früh machen wir uns auf die Wanderschaft. Vorbei an einem Wildgehege in dem eine große Anzahl Rehe friedlich grasen. Leider sind sie zu weit entfernt um ein Foto zu machen.
Weiter geht der Weg durch Wiesen die vom gestrigen Regen nass und rutschig sind.
Auf den Gräsern liegt noch etwas Raureif, die Nacht war frostig kalt. Schnell sind unsere Schuhe durchgeweicht und unsere Füße frieren in den nassen Socken.
Wie immer fehlen an Wegkreuzungen die Wanderzeichen und machen unseren Spaziergang zu einem Abenteuer mit Fragezeichen.
Mittags beginnt es zu regnen. So fahren wir zu einem Einkaufsbummel in das nahe gelegene Frankenberg. Ein Eisbecher zum Tagesausklang schmeckt uns trotz dem nasskalten Wetter.
3. Tag
Bis zum Mittag hält sich der Dauerregen. Danach bleibt es wechselhaft und kalt.
Wir wollen nach Bad Wildungen fahren, machen aber vorher noch einen Abstecher nach Hemfurt. Dort wollen wir das Hotel mit dem romantischen Namen „Dornröschenshöhe“ besichtigen.
Weil der Regen nachlässt erkunden wir einen Wanderweg durch ein Waldgebiet, immer am Ufer des Edersees entlang.
Doch ein sanfter Nieselregen begleitet uns getreulich und überlässt uns die Entscheidung: Schirm aufmachen, oder Schirm zulassen?, bis wir nach einer Zeit von 2 Stunden wieder am Hotel ankommen, wo wir auch das Auto abgestellt haben.
Wir kehren ein und wärmen uns an Kaffee und frischen Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne.
Wieder aufkommender heftiger Regen zwingt uns zurück zu fahren. Bad Wildungen muss warten.
Bis zum Mittag hält sich der Dauerregen. Danach bleibt es wechselhaft und kalt.
Wir wollen nach Bad Wildungen fahren, machen aber vorher noch einen Abstecher nach Hemfurt. Dort wollen wir das Hotel mit dem romantischen Namen „Dornröschenshöhe“ besichtigen.
Weil der Regen nachlässt erkunden wir einen Wanderweg durch ein Waldgebiet, immer am Ufer des Edersees entlang.
Doch ein sanfter Nieselregen begleitet uns getreulich und überlässt uns die Entscheidung: Schirm aufmachen, oder Schirm zulassen?, bis wir nach einer Zeit von 2 Stunden wieder am Hotel ankommen, wo wir auch das Auto abgestellt haben.
Wir kehren ein und wärmen uns an Kaffee und frischen Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne.
Wieder aufkommender heftiger Regen zwingt uns zurück zu fahren. Bad Wildungen muss warten.
4. Tag.
Am Morgen ist es nur locker bewölkt, darum fahren wir gleich nach dem Frühstück los
Auf der Suche nach einigermaßen trockenen Feldwegen kommen wir auf einen Panoramaweg mit herrlicher Weitsicht über das schöne Land, das mit leuchtenden Rapsfeldern
garniert ist.
Am Nachmittag besuchen wir eine interessante Ausstellung über unseren Urlaubsort.
Ein Dorfeinwohner hat die Geschichte von Basdorf in alten Fotos, Dokumenten und Geschichten anlässlich der 800jahrfeier zusammen getragen.
Ein Dokument hat es uns besonders angetan. Der einzige Mord der jemals in Basdorf verübt wurde, war folgendermaßen kommentiert:
Das geschah, wie auf dem Bericht zu lesen ist, Anno 1636.
Am Morgen ist es nur locker bewölkt, darum fahren wir gleich nach dem Frühstück los
Auf der Suche nach einigermaßen trockenen Feldwegen kommen wir auf einen Panoramaweg mit herrlicher Weitsicht über das schöne Land, das mit leuchtenden Rapsfeldern
garniert ist.
Am Nachmittag besuchen wir eine interessante Ausstellung über unseren Urlaubsort.
Ein Dorfeinwohner hat die Geschichte von Basdorf in alten Fotos, Dokumenten und Geschichten anlässlich der 800jahrfeier zusammen getragen.
Ein Dokument hat es uns besonders angetan. Der einzige Mord der jemals in Basdorf verübt wurde, war folgendermaßen kommentiert:
Das geschah, wie auf dem Bericht zu lesen ist, Anno 1636.
5. Tag.
Der Tag beginnt heiter und trocken. Doch in den Wald möchten wir nicht gehen.
Die Wege sind zu nass und morastig. Darum besuchen wir die schöne, alte 30 Türme Stadt Fritzlar. Alte Hausfassaden in Fachwerkbauweise, liebevoll gepflegt sind ein schöner Anblick. Das Laufen wird ein wenig erschwert durch das Kopfsteinpflaster.
Es nieselt wieder still vor sich hin. Darum entschließen wir uns zu einer Rundfahrt durch das schöne Edertal im Waldecker Land.
Das Schloss Waldeck ist allein schon wegen dem weiten Blick über das waldreiche Land einen Besuch wert.
Im Landgasthof Bromberg am Ufer des Edersees bestellen wir uns Szegediner Gulasch
mit Knödeln. Dieses, in Vergessenheit geratene herzhafte Gericht, macht Lust es auch zu Hause einmal wieder in den Speiseplan auf zu nehmen.
Im Ort ist für die Jugend eine Diskonacht angesagt. Die Musik wird unseren Schlaf begleiten, oder verhindern. ;-)
Der Tag beginnt heiter und trocken. Doch in den Wald möchten wir nicht gehen.
Die Wege sind zu nass und morastig. Darum besuchen wir die schöne, alte 30 Türme Stadt Fritzlar. Alte Hausfassaden in Fachwerkbauweise, liebevoll gepflegt sind ein schöner Anblick. Das Laufen wird ein wenig erschwert durch das Kopfsteinpflaster.
Es nieselt wieder still vor sich hin. Darum entschließen wir uns zu einer Rundfahrt durch das schöne Edertal im Waldecker Land.
Das Schloss Waldeck ist allein schon wegen dem weiten Blick über das waldreiche Land einen Besuch wert.
Im Landgasthof Bromberg am Ufer des Edersees bestellen wir uns Szegediner Gulasch
mit Knödeln. Dieses, in Vergessenheit geratene herzhafte Gericht, macht Lust es auch zu Hause einmal wieder in den Speiseplan auf zu nehmen.
Im Ort ist für die Jugend eine Diskonacht angesagt. Die Musik wird unseren Schlaf begleiten, oder verhindern. ;-)
6. Tag.
Am heutigen Sonntag hat der Himmel ein Einsehen zur 800jahrfeier von Basdorf, der tägliche Regen bleibt aus. Sturm und kühle Temperaturen erfordern immer noch warme Bekleidung.
Zu dem Fest haben sich wohl sämtliche Anwohner aus den umliegenden Dörfern eingefunden. Eine unübersehbare Zahl von Kraftfahrzeugen parkt rund um das Dorf und versperrt alle Zugangsstraßen.
Angeboten werden heimische Handwerkskunst und Spezialitäten aus der Region.
Ofenkuchen war etwas das wir nicht kannten und wir wollten ihn gerne probieren.
Doch diese Stände waren dermaßen umlagert, dass wir die lange Wartezeit nicht auf uns nehmen wollten.
Um von dem ganzen Festtrubel ein wenig Erholung zu finden, machen wir noch einmal die Wanderung zur „schönen Aussicht“. Dorthin, wo uns der Hagelschauer am ersten Tag vertrieben hatte. Die grandiose Aussicht müssen wir leider auch heute ohne Sonnenschein fotografieren.
Anschließend stürzen wir uns noch einmal ins Festgetümmel um diesen viel gerühmten Ofenkuchen zu probieren. Doch die Stände sind inzwischen abgeräumt. Das Fest ist zu Ende.
So bleibt für uns die Frage offen: Wie schmeckt eigentlich Ofenkuchen?
Am Abend sehen wir im Fernsehen in der Wettervorschau wieder dunkle Wolken über das Land ziehen. Also ziehen wir uns nun auch zurück und fahren am nächsten Morgen wieder nach Hause.
Die „Schafskälte“ können wir besser am heimischen Herd überstehen.
Elsbeth
Am heutigen Sonntag hat der Himmel ein Einsehen zur 800jahrfeier von Basdorf, der tägliche Regen bleibt aus. Sturm und kühle Temperaturen erfordern immer noch warme Bekleidung.
Zu dem Fest haben sich wohl sämtliche Anwohner aus den umliegenden Dörfern eingefunden. Eine unübersehbare Zahl von Kraftfahrzeugen parkt rund um das Dorf und versperrt alle Zugangsstraßen.
Angeboten werden heimische Handwerkskunst und Spezialitäten aus der Region.
Ofenkuchen war etwas das wir nicht kannten und wir wollten ihn gerne probieren.
Doch diese Stände waren dermaßen umlagert, dass wir die lange Wartezeit nicht auf uns nehmen wollten.
Um von dem ganzen Festtrubel ein wenig Erholung zu finden, machen wir noch einmal die Wanderung zur „schönen Aussicht“. Dorthin, wo uns der Hagelschauer am ersten Tag vertrieben hatte. Die grandiose Aussicht müssen wir leider auch heute ohne Sonnenschein fotografieren.
Anschließend stürzen wir uns noch einmal ins Festgetümmel um diesen viel gerühmten Ofenkuchen zu probieren. Doch die Stände sind inzwischen abgeräumt. Das Fest ist zu Ende.
So bleibt für uns die Frage offen: Wie schmeckt eigentlich Ofenkuchen?
Am Abend sehen wir im Fernsehen in der Wettervorschau wieder dunkle Wolken über das Land ziehen. Also ziehen wir uns nun auch zurück und fahren am nächsten Morgen wieder nach Hause.
Die „Schafskälte“ können wir besser am heimischen Herd überstehen.
Elsbeth







