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Die Normandie
berichtet von Erwin
Camembert, Cidre, Calvados, CampingDienstag 12.04.
Nachdem unsere letzte Reise uns in das Land der Pharaonen geführt hatte, reisen wir dieses Mal mit unserem Wohnmobil in unser Nachbarland.
Gegen Nachmittag fahren wir in Breisach ab. Die Route führt uns über Colmar, Col de Bonhomme, St. Dié nach Charmes. Am Moselkanal stehen wir für 5 € mit Strom prima. Die Stadt bietet
nichts Besonderes.
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Mittwoch 13.04
Erwin schaltet um 06.00 Uhr die Heizung ein, d.h. die Nacht ist um. Mit einer Kanne Kaffee, fürs Frühstück unterwegs, geht’s in Richtung Compiegne . Um die Mittagszeit hat Erwin mit sicherem Blick eine Routier-Gaststätte entdeckt mit vielen LKWs davor, ein untrügliches Zeichen für gutes und reichhaltiges Essen.
Im Wald von Compiegne besichtigen wir den berühmten Eisenbahnwagen in dem 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde. Die Niederlage Frankreichs 1940 ließ Hitler dort ebenfalls unterzeichnen.
In Pierrefonds finden wir einen Campingplatz (€ 13,--), auf einem längeren Spaziergang ins Städtchen schauen wir das schöne mittelalterliche Schloß an.
****
Donnerstag 14.03
Bei leichtem Nieselwetter geht die Fahrt weiter in Richtung Rouen, unterwegs machen wir Halt und besichtigen in Beauvais die gotische Kathedrale, sie sollte einmal die größte Kirche der Christenheit werden. Doch 1284 brachen große Teile des hoch aufragenden Chores ein.
An der Routier-Wirtschaft kommen wir nicht vorbei und nehmen wieder ein reichhaltiges Mahl ein.
Unser neues Navigationssystem brachte uns ohne Schwierigkeiten durch die große Stadt Rouen zum Campingplatz. Wegen des schlechten Wetters machen wir es uns im Womo bequem.
Freitag 15.04
Die ganze Nacht hat es aus Kübeln geschüttet aber für die Stadtbesichtigung brauchen wir dann doch keinen Schirm mehr. Zunächst führt uns der Weg zur Kathedrale,(12. Jh.) die den höchsten Turm Frankreichs besitzt (früher eine Holzkonstruktion, nach einem Brand eine Stahlkonstruktion). Sowohl das Äußere als auch das Innere der Kirche ist sehr beeindruckend mit ihrer Vielfalt an Türmen, Säulen und Skulpturen.
Das nächste Highlight ist der Justizpalast, ein wunderschönes Gebäude aus dem 15./16. Jh. Auf dem Weg zum Richtplatz der Jeanne d´Arc auf dem alten Markplatz passieren wir das Tor mit der berühmten Uhr, das Wahrzeichen von Rouen.
Am frühen Nachmittag fahren wir bei Sonnenschein an der gewundenen Seine entlang
zur Abtei Jumièges, einer der bedeutendsten Ruinen Frankreichs. Bei der Einweihung des Gotteshauses war kein geringerer als Wilhelm der Eroberer, (um 1067) zugegen.
Jetzt führt uns der Weg zum nördlichsten Punkt unserer Reise, nach Le Tréport, ein beliebter Badeort der Pariser. Hier finden wir einen guten Stellplatz mit Wasser und Strom für 6.- €. Sogleich unternehmen wir einen größeren Spaziergang, um diesen Badeort kennenzulernen.
Die ganze Nacht hat es aus Kübeln geschüttet aber für die Stadtbesichtigung brauchen wir dann doch keinen Schirm mehr. Zunächst führt uns der Weg zur Kathedrale,(12. Jh.) die den höchsten Turm Frankreichs besitzt (früher eine Holzkonstruktion, nach einem Brand eine Stahlkonstruktion). Sowohl das Äußere als auch das Innere der Kirche ist sehr beeindruckend mit ihrer Vielfalt an Türmen, Säulen und Skulpturen.
Das nächste Highlight ist der Justizpalast, ein wunderschönes Gebäude aus dem 15./16. Jh. Auf dem Weg zum Richtplatz der Jeanne d´Arc auf dem alten Markplatz passieren wir das Tor mit der berühmten Uhr, das Wahrzeichen von Rouen.
Am frühen Nachmittag fahren wir bei Sonnenschein an der gewundenen Seine entlang
zur Abtei Jumièges, einer der bedeutendsten Ruinen Frankreichs. Bei der Einweihung des Gotteshauses war kein geringerer als Wilhelm der Eroberer, (um 1067) zugegen.
Jetzt führt uns der Weg zum nördlichsten Punkt unserer Reise, nach Le Tréport, ein beliebter Badeort der Pariser. Hier finden wir einen guten Stellplatz mit Wasser und Strom für 6.- €. Sogleich unternehmen wir einen größeren Spaziergang, um diesen Badeort kennenzulernen.
Samstag 16.04
Bei schönem Wetter erklimmt das Womo die Steilküste; von dort haben wir einen grandiosen Blick auf Le Tréport und das Meer. Weiter geht die Fahrt auf der Küstenstraße zu unserem nächsten Übernachtungsplatz nach St.- Valérie-en-Caux. Der Stellplatz liegt direkt am Meer, ist kostenlos, daher gerammelt voll aber trotzdem schön. Bei einem späteren ausgedehnten Spaziergang weht uns ein saukalter Wind um die Nase.
**
Sonntag 17.o4.
Die Sonne steht gerade auf und wir auch. Um 7 Uhr sind wir schon auf Tour mit einer Kanne Kaffee. In Veulettes-sur–Mer nehmen wir auf der Strandstraße unser Sonntags-Frühstück ein. Weiter geht es der Küstenstraße entlang zur „Chapelle Notre Dame de Salut“ , von dort kann man die Stadt Fécamp, den Hafen und die Steilküste überblicken.
In der Stadt selbst schauen wir uns eine Kirche aus dem 15./16. Jh. an, ebenso die Benediktinerabtei, das Stammhaus des berühmten Likörs. Etretat erreichen wir um die Mittagszeit. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine Klippenwanderung auf dem Wahrzeichen der Normandie
Bei schönem Wetter erklimmt das Womo die Steilküste; von dort haben wir einen grandiosen Blick auf Le Tréport und das Meer. Weiter geht die Fahrt auf der Küstenstraße zu unserem nächsten Übernachtungsplatz nach St.- Valérie-en-Caux. Der Stellplatz liegt direkt am Meer, ist kostenlos, daher gerammelt voll aber trotzdem schön. Bei einem späteren ausgedehnten Spaziergang weht uns ein saukalter Wind um die Nase.
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Sonntag 17.o4.
Die Sonne steht gerade auf und wir auch. Um 7 Uhr sind wir schon auf Tour mit einer Kanne Kaffee. In Veulettes-sur–Mer nehmen wir auf der Strandstraße unser Sonntags-Frühstück ein. Weiter geht es der Küstenstraße entlang zur „Chapelle Notre Dame de Salut“ , von dort kann man die Stadt Fécamp, den Hafen und die Steilküste überblicken.
In der Stadt selbst schauen wir uns eine Kirche aus dem 15./16. Jh. an, ebenso die Benediktinerabtei, das Stammhaus des berühmten Likörs. Etretat erreichen wir um die Mittagszeit. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine Klippenwanderung auf dem Wahrzeichen der Normandie
Montag 18.04
Bei Sturm, Regen und ungewaschen sind wir wieder unterwegs um 7 Uhr morgens.
Ungewaschen deshalb, weil wir keinen Strom hatten, weil wir am Abend davor zu lange ferngesehen haben.
Der Pont de Normandie führt uns mit einer Spannweite von 856 m und 215 m Höhe über die Seinemündung nach Honfleur.
Die Stadt mit dem alten Stadtkern und der zweischiffigen Kirche erkunden wir auf einem ausgedehnten Spaziergang und die Sonne scheint wieder dazu.
Jetzt beeilen wir uns nach Deauville, einen eleganten Badeort zu kommen, zumal wir einen kostenlosen aber kleinen Stellplatz mit allen Versorgungseinrichtungen im Auge haben, der selbstverständlich sehr begehrt ist. Nach etwas stressigem Suchen haben wir Glück und finden noch Platz. Den Nachmittag verbringen wir auf der Strandpromenade, der Einkaufsmeile und im Spielcasino mit einem kostenlosen Glas Sekt und Gebäck
Bei Sturm, Regen und ungewaschen sind wir wieder unterwegs um 7 Uhr morgens.
Ungewaschen deshalb, weil wir keinen Strom hatten, weil wir am Abend davor zu lange ferngesehen haben.
Der Pont de Normandie führt uns mit einer Spannweite von 856 m und 215 m Höhe über die Seinemündung nach Honfleur.
Die Stadt mit dem alten Stadtkern und der zweischiffigen Kirche erkunden wir auf einem ausgedehnten Spaziergang und die Sonne scheint wieder dazu.
Jetzt beeilen wir uns nach Deauville, einen eleganten Badeort zu kommen, zumal wir einen kostenlosen aber kleinen Stellplatz mit allen Versorgungseinrichtungen im Auge haben, der selbstverständlich sehr begehrt ist. Nach etwas stressigem Suchen haben wir Glück und finden noch Platz. Den Nachmittag verbringen wir auf der Strandpromenade, der Einkaufsmeile und im Spielcasino mit einem kostenlosen Glas Sekt und Gebäck
Dienstag 19.04
Frühmorgens machen wir uns wieder auf den Weg nach Cean. Dank unseres Navigationssystems finden wir ohne Probleme zum „Memorial de Cean“. Dort erleben wir in 4 Stunden die Geschichte der letzten 60 Jahre. In einem Film sehen wir die Landung der Alliierten sowie die erfolglose Verteidigung der deutschen Wehrmacht.
Selbstverständlich wollen wir jetzt die
Invasionsküste abfahren und halten immer wieder an Denkmälern, zuletzt an diesem Tag am ehemals künstlichen Hafen der Alliierten von Arromanches. Wir besichtigen diese Stätte, schauen uns im Rundkino noch einen interessanten Film an und nächtigen hier auf dem Parkplatz für € 8.--.
Frühmorgens machen wir uns wieder auf den Weg nach Cean. Dank unseres Navigationssystems finden wir ohne Probleme zum „Memorial de Cean“. Dort erleben wir in 4 Stunden die Geschichte der letzten 60 Jahre. In einem Film sehen wir die Landung der Alliierten sowie die erfolglose Verteidigung der deutschen Wehrmacht.
Selbstverständlich wollen wir jetzt die
Invasionsküste abfahren und halten immer wieder an Denkmälern, zuletzt an diesem Tag am ehemals künstlichen Hafen der Alliierten von Arromanches. Wir besichtigen diese Stätte, schauen uns im Rundkino noch einen interessanten Film an und nächtigen hier auf dem Parkplatz für € 8.--.
Mittwoch 20.04
Heute steht Bayeu auf dem Programm. Erwin wollte ins Museum gehen, es hatte leider geschlossen. Irene besichtigt in der Zwischenzeit den 80 Meter langenTeppich von Bayeu, eigentlich eine Stickerei, welche die Geschichte Wilhelms des Eroberers erzählt, der im Jahre 1066 England eroberte; die angeblich älteste und genaueste Überlieferung des damaligen Geschehens.
Wir kehren wieder zurück zur Invasionsküste und besuchen den amerikanischen Soldatenfriedhof mit den beeindruckenden Marmorkreuzen. Fast 10 000 Soldaten liegen hier beerdigt.
Die nächste Station ist der Point Du Hoc, eine der damals stärksten deutschen Befestigung in der Normandie. Die schweren Kämpfe haben dort Spuren hinterlassen, man kann heute noch die großen Bombentrichter, zerstörte Laufgräben und Geschützstellungen sehen.
Jetzt besuchen wir auf der Weiterfahrt auch noch den größten deutschen Soldatenfriedhof in Frankreich mit 21 000 Toten. Diese Stätte mit grauen Kreuzen Steinplatten ist etwas einfacher gehalten aber nicht weniger eindrucksvoll.
Heute steht Bayeu auf dem Programm. Erwin wollte ins Museum gehen, es hatte leider geschlossen. Irene besichtigt in der Zwischenzeit den 80 Meter langenTeppich von Bayeu, eigentlich eine Stickerei, welche die Geschichte Wilhelms des Eroberers erzählt, der im Jahre 1066 England eroberte; die angeblich älteste und genaueste Überlieferung des damaligen Geschehens.
Wir kehren wieder zurück zur Invasionsküste und besuchen den amerikanischen Soldatenfriedhof mit den beeindruckenden Marmorkreuzen. Fast 10 000 Soldaten liegen hier beerdigt.
Die nächste Station ist der Point Du Hoc, eine der damals stärksten deutschen Befestigung in der Normandie. Die schweren Kämpfe haben dort Spuren hinterlassen, man kann heute noch die großen Bombentrichter, zerstörte Laufgräben und Geschützstellungen sehen.
Jetzt besuchen wir auf der Weiterfahrt auch noch den größten deutschen Soldatenfriedhof in Frankreich mit 21 000 Toten. Diese Stätte mit grauen Kreuzen Steinplatten ist etwas einfacher gehalten aber nicht weniger eindrucksvoll.
Unser Etappenziel für den heutigen Tag ist St. Mère-Eglise, der ersten Stadt, in der damals amerikanische Fallschirmspringer gelandet sind. Man kennt die Geschichte von dem amerikanischen Soldaten, der bei dieser Aktion mit seinem Schirm am Kirchturm hängen blieb, sich tot gestellt hat und so später gerettet wurde. Zum Gedenken daran hängt heute noch eine Puppe mit Fallschirm am Kirchturm.
Auf dem schönen Campingplatz des Ortes übernachten wir für € 10.60 mit Strom.
Auf dem schönen Campingplatz des Ortes übernachten wir für € 10.60 mit Strom.
Donnerstag, 21.04.
Erwin schaut sich morgens das örtliche Militärmuseum an, Irene hat noch Einkäufe zu erledigen.
Wir durchqueren die Halbinsel (Cherbourg) nach Mont St. Michel. Direkt unter der Burg, am Damm, finden wir einen tollen Stellplatz mit bester Sicht. In einem 2 ½ - stündigen Spaziergang besichtigen wir die Burganlage mit Kathedrale. Die angestrahlte Burg am Abend ist wunderschön.
Mit ca. 50 anderen Wohnmobilen übernachten wir für € 8.—
Erwin schaut sich morgens das örtliche Militärmuseum an, Irene hat noch Einkäufe zu erledigen.
Wir durchqueren die Halbinsel (Cherbourg) nach Mont St. Michel. Direkt unter der Burg, am Damm, finden wir einen tollen Stellplatz mit bester Sicht. In einem 2 ½ - stündigen Spaziergang besichtigen wir die Burganlage mit Kathedrale. Die angestrahlte Burg am Abend ist wunderschön.
Mit ca. 50 anderen Wohnmobilen übernachten wir für € 8.—
Freitag, den 22.04.
Auf der Fahrt in Richtung Heimat besichtigen wir noch die Kathedrale in Chartres, ein Kleinod der französischen Kirchenbaukunst. Was hier besonders beeindruckt sind die vielen
bestechend schönen Glasfenster aus vorigen Jahrhunderten, sowie die schönen Steinmetz-Arbeiten.
Spät am Abend finden wir in der Nähe von Troyes noch einen nicht sonderlich schönen Campingplatz für € 10.—
Samstag, 23.04
Ein letzter Halt am Lac Blac in den Vogesen
Auf der Fahrt in Richtung Heimat besichtigen wir noch die Kathedrale in Chartres, ein Kleinod der französischen Kirchenbaukunst. Was hier besonders beeindruckt sind die vielen
bestechend schönen Glasfenster aus vorigen Jahrhunderten, sowie die schönen Steinmetz-Arbeiten.
Spät am Abend finden wir in der Nähe von Troyes noch einen nicht sonderlich schönen Campingplatz für € 10.—
Samstag, 23.04
Ein letzter Halt am Lac Blac in den Vogesen
Bei Regen starten wir nun über Nancy in die Heimat und kommen
gegen 18 Uhr wohlbehalten
nach 2.500 km zurück
gegen 18 Uhr wohlbehalten
nach 2.500 km zurück










