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Kaiserstuhl
Eine Wanderung
Heisser Tipp zur KirschenzeitHerr Kachelmann, der „Wettermacher“ meldete endlich Sonne und Wärme nach langen nassen, kalten Wochen. So entschlossen wir uns zu einem verspäteten Ausflug in den Kaiserstuhl, bevor es dort im Juli und August zu heiss wird zum Wandern.
Der Rucksack mit Vesper und Getränk war geschnürt, als wir uns heute Morgen an der Stadtbahnbrücke trafen, um mit der Tram 1 bis zur Endstation Moosweiher zu fahren.
Ab Endstation Moosweiher (FR-Landwasser) fährt um 11. 20 Uhr täglich der Schmitt-Linien Bus Nr. 295 in Richtung Kaiserstuhl.
Ausser uns bestiegen noch 5 weitere Fahrgäste den Bus und alle wurden freundlich vom Busfahrer begrüsst. Pünktlich um 11. 20 Uhr startete der Bus mit uns. Die Route führte über Hugstetten – Buchheim – Neuershausen – Eichstetten – Bötzingen – Altvogtsburg – Oberbergen – Oberrotweil – nach Bischoffingen. Die Zöckelei durch alle Dörfer bei Sonnenschein im herrlichen Kaiserstuhl begeisterte uns. In Bischoffingen genoss der Busfahrer ein 5 Minuten Zigarettenpäuschen, um dann mit uns bis zur Endstation Burkheim zu fahren. In Burkheim verliessen wir den Bus und steuerten zuerst die „Löffelmühle“ an, die einem Grossneffen meines verstorbenen Mannes gehört. Nach einer sehr herzlichen Begrüssung liefen wir bis zum bekannten Burkheimer Kräuterhof, um uns dort ein wenig umzuschauen. Es ist ein Einkaufserlebnis, das alle Sinne anspricht. Was man dort zu sehen und zu riechen bekommt, ist ein einmaliges Erlebnis. Mit einer Tüte Kräuter-Hustenbonbons zogen wir anschliessend hoch auf die Burg, die leider wegen Geschlossener Gesellschaft nicht zugänglich war.
So schlenderten wir gemütlich durch das geschichtsträchtige Städtchen und liessen uns unter einer grossen Linde nieder, um auf einer Bank unser Vesper auszupacken und zu verzehren. Schmucke Fachwerkhäuser, die von überquellendem Blumenschmuck fast zugedeckt werden, säumen die gepflasterten Strassen. Einmalig schön präsentiert sich das Rathaus mit den schräg ansteigenden Fenstern im Treppenturm.
Am Ende des Städtchens wanderten wir an der Stadtmauer entlang herunter. In der Stützmauer der Burg haben sich in feinen Steinritzen eine grosse Anzahl von Pflanzen angesiedelt. Nach einer Zeit von ca. 40 Min. waren wir am Fusse der Burg Sponeck angelangt und entschieden uns nach Jechtingen zu laufen. Die Entscheidung war goldrichtig, denn auf dem Weg nach Jechtingen befinden sich links und rechts des Weges Kirschenplantagen, die verschiedene köstliche Sorten von Kirschen präsentieren und weil keine Menschenseele weit und breit zu sehen war………!!!! bis wir genug hatten.
Am Ende des Städtchens wanderten wir an der Stadtmauer entlang herunter. In der Stützmauer der Burg haben sich in feinen Steinritzen eine grosse Anzahl von Pflanzen angesiedelt. Nach einer Zeit von ca. 40 Min. waren wir am Fusse der Burg Sponeck angelangt und entschieden uns nach Jechtingen zu laufen. Die Entscheidung war goldrichtig, denn auf dem Weg nach Jechtingen befinden sich links und rechts des Weges Kirschenplantagen, die verschiedene köstliche Sorten von Kirschen präsentieren und weil keine Menschenseele weit und breit zu sehen war………!!!! bis wir genug hatten.
In Jechtingen angelangt studierten wir zuerst einmal unseren Fahrplan, um nachzuschauen, auf welchem Weg wir wieder zurückkehren können nach Freiburg. Bis zur Ankunft des Busses Nr. 102 genossen wir noch einmal die herrliche Landschaft des Kaiserstuhls. Der Kaiserstuhl ist die wärmste Gegend Deutschlands. Nicht der Wald ist sein Kennzeichen, sondern die Rebterrassen sind es, die der Mensch zum Zwecke eines wirtschaftlichen Weinbaues in die Landschaft gezogen hat. Es sind die tief in den Löss eingeschnittenen Hohlwege, die zu den Rebbergen führen.
Von Jechtingen brachte uns der Bus an den Bahnhof Riegel, wo wir sofort umsteigen konnten in den Zug nach Freiburg. Leider kamen wir in der Kürze der Zeit nicht dazu, ein Kaiserstühler Viertele zu schlotzen. Darum lud mich Peter in Freiburg ein zu einem erfrischenden Eis vom Portofino, das wir auf einem Brunnen sitzend genossen haben. Sehr müde von der Tour und dem Kirschenfuttern trennten sich unsere Wege. Ich fuhr hoch auf meinen Berg und Peter hatte noch ein paar Einkäufe zu erledigen.
Einen Ausflug in den Kaiserstuhl kann ich wärmstens empfehlen, besonders jetzt zur Kirschen- und Erdbeerenzeit.




