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Theater Theater, der Vorhang geht auf: und 20 FA-ler stehen auf der Bühne und......
Halt !!! So war es nicht am 19. Mai ds.J. im Theater Freiburg.
Halt !!! So war es nicht am 19. Mai ds.J. im Theater Freiburg.
Richtig ist, dass uns um 15 Uhr am Seiteneingang ein freundlicher älterer Herr begrüßte, Herr Wilfried Seeger(83), Schneidermeister und ehemaliger Gewandmeister mit 56 Jahren Bühnenerfahrung.
Er führte uns zuerst einige Treppen hoch in die Kostümabteilung für Damen, einem Teil des so genannten „Fundus“. Der Kostümfundus (ca. 15.000 Teile) ist auf mehrere Etagen des Hauses verteilt; im Keller sind die Schuhe und darüber die Kostüme der Herren. Alles in modernen, systemgeordneten Regalen. Die Roben auf Bügel, geordnet nach den verschiedenen Zeiten der Mode, z.B. Barock oder New Look 1947 usw.. Dazu passende Hüte, Tücher, Wäsche usw., liegen gestapelt in Kartons darüber.
Die Kostümbildnerin ordert rechtzeitig alle benötigten Teile vom Fundus an, die für die laufende Inszenierung auf Rollständern gepackt schnell verfügbar sind und nach jeder Vorstellung bis zur nächsten wieder in den Fundus gerollt werden (Bestimmung der Feuerwehr).
Die Kostümbildnerin ordert rechtzeitig alle benötigten Teile vom Fundus an, die für die laufende Inszenierung auf Rollständern gepackt schnell verfügbar sind und nach jeder Vorstellung bis zur nächsten wieder in den Fundus gerollt werden (Bestimmung der Feuerwehr).
Nach dem Besuch dieser Kostümabteilung (Damen) führt uns Herr Seeger Zur „Maske“, die auf Bühnenebene liegt. Die Kabinen der Schauspieler sind jeweils für Damen und Herren durch einen Gang getrennt.
Die eigentliche „Maske“ (Maskenbildnerei) erreichen wir danach. Sie ist ausgestattet mit Arbeitsplätzen und Spiegel. Dort werden Perücken und auch Bärte handwerklich hergestellt; auch Nasenmasken werden gebastelt aus Gummimilch.
Zwischen den anschaulich guten Erklärungen des Herrn Seegers erzählt er uns auch Anekdoten und Histörchen mit Witz und Humor aus seinem langen Berufsleben und lässt uns schmunzeln. Erfahrung und Organisationstalent war wichtig um alle Wünsche der Kostümbildnerinnen zu erfüllen.
Für die Perücken werden echte Haare verwendet, die aus China kommen in Längen bis 90 cm. Für Bündel mit Echthaar, z.B. von 50 cm Länge werden 1.700/1.800 € /Kg bezahlt.
Alle für die Künstler benötigten Teile werden rechtzeitig vor jeder Vorstellung im Schminkraum bereitgelegt.
Nach der Maske werden wir zur Hinterbühne geführt, die bestuhlt war.
Auf der Bühne wird eine Probe für eine Kindervorstellung eingeübt. Wir durften nicht stören; leise erklärte uns Herr Seeger die Bühnentechnik. Von den vordersten Stühlen bis zum Vorhang sind es 18,5 m, die Höhe des Raumes misst 26 m.
Auf der Bühne wird eine Probe für eine Kindervorstellung eingeübt. Wir durften nicht stören; leise erklärte uns Herr Seeger die Bühnentechnik. Von den vordersten Stühlen bis zum Vorhang sind es 18,5 m, die Höhe des Raumes misst 26 m.
340 Scheinwerfer stehen dem Beleuchter zur Verfügung.
Die Bühne ist technisch auf verschiede Bedürfnisse bzw. Situationen ausgestattet, z.B. durch Schließung des Orchestergrabens bei Schauspielen wird die Bühne erweitert usw.. Auf dem Bühnenboden werden Zeichen angebracht für die Stellung der Dekoration, bzw. auch für die Schauspieler.
Neben dem Bühnenraum können alle für die jeweilige Produktion benötigten Teile auf rollbaren Böden gelagert werden (Bühnenmagazin).
Alles was für die Produktion benötigt wird, wird in eigenen Werkstätten hergestellt; in der Schreinerei, im Malsaal, in der Theaterplastik und in der Theaterschneiderei.
Neben dem Bühnenraum können alle für die jeweilige Produktion benötigten Teile auf rollbaren Böden gelagert werden (Bühnenmagazin).
Alles was für die Produktion benötigt wird, wird in eigenen Werkstätten hergestellt; in der Schreinerei, im Malsaal, in der Theaterplastik und in der Theaterschneiderei.
An 36 Zugstangen, die 15m Höhe erreichen, können Dekorationsteile angehängt werden. Die Hängung kann leicht manuell bedient werden, weil die Zugstangen mit Gegengewichten austariert sind. Alles wird nach einem Hängeplan gesteuert.
Den Malsaal und die „Plastik“ konnten wir besichtigen.
Nach dem Gang durch das Bühnenmagazin führte uns Herr Seeger wieder zum Ausgang und wir verabschiedeten uns mit Dank und Beifall von ihm.
Wir erlebten eine sehr interessante Welt hinter den Kulissen von einem kenntnisreichen, humorigen, munter erklärenden und Geschichten erzählenden Wilfried Seeger geführt.
Weitere Informationen:
Das heutige Stadttheater ist ein Dreispartenhaus: Oper, Schauspiel und Tanzensemble, dazu Chor und Philharmonisches Orchester.
Plätze:
– Grosses Haus 1064
– Kleines Haus 302
– Kammerbühne 99
Das Theater wurde 1905 auf dem Hügel einer Vaubanschen Festungsbastion errichtet.
Die Festeröffnung war am 8. Oktober 1910 durch OB Dr. Winterer.
Programm: „Wallensteins Lager“ von Schiller und „Die Festwiese“ aus dem 3. Akt von Wagners „Meistersinger“.
Vorher war das Freiburger Theater im ehemaligen Augustinerkloster in der Salzstraße untergebracht. Seit 15.9.1866.
Im 2. Weltkrieg wurde das Theater an der Ecke Bertoldstraße zerstört. Nach dem Wiederaufbau war die 1. Aufführung am 30.Dezember 1949 mit Wagners „Meistersinger“.
Siehe auch: www.onlineausstellung.theaterfreiburg.de
Wir Besucher danken herzlich Anmargi, die uns die Besichtigung organisierte.
Wir erlebten eine sehr interessante Welt hinter den Kulissen von einem kenntnisreichen, humorigen, munter erklärenden und Geschichten erzählenden Wilfried Seeger geführt.
Weitere Informationen:
Das heutige Stadttheater ist ein Dreispartenhaus: Oper, Schauspiel und Tanzensemble, dazu Chor und Philharmonisches Orchester.
Plätze:
– Grosses Haus 1064
– Kleines Haus 302
– Kammerbühne 99
Das Theater wurde 1905 auf dem Hügel einer Vaubanschen Festungsbastion errichtet.
Die Festeröffnung war am 8. Oktober 1910 durch OB Dr. Winterer.
Programm: „Wallensteins Lager“ von Schiller und „Die Festwiese“ aus dem 3. Akt von Wagners „Meistersinger“.
Vorher war das Freiburger Theater im ehemaligen Augustinerkloster in der Salzstraße untergebracht. Seit 15.9.1866.
Im 2. Weltkrieg wurde das Theater an der Ecke Bertoldstraße zerstört. Nach dem Wiederaufbau war die 1. Aufführung am 30.Dezember 1949 mit Wagners „Meistersinger“.
Siehe auch: www.onlineausstellung.theaterfreiburg.de
Wir Besucher danken herzlich Anmargi, die uns die Besichtigung organisierte.
Anschließend haben einige von uns die Anregung aufgenommen und sind im Café Portofino eingekehrt. Im Angebot war eine unwahrscheinliche Auswahl an Eiskreationen.
Bericht: Manfred / Florius
Fotos: anmargi/Margit
Freiburg, den 20. Mai 2011
Fotos: anmargi/Margit
Freiburg, den 20. Mai 2011






































Lieber Manfred! Ganz, ganz herzlichen Dank für Deinen ausgezeichneten Bericht, dem es an nichts fehlt - ich bin sicher, dass er nicht nur für die Besucher von großem Interesse ist! Margit
Du hast unseren heiteren Nachmittag im Freiburger Theater großartig beschrieben, lieber Florius. Es war eine rundum vergnügliche Veranstaltung. Es war nicht einfach bei der teilweise schummerigen Beleuchtung Aufnahmen zu machen - kein Problem für Anmargi. Die Bilder zum Bericht sind „Spitze“ Vielen Dank Euch beiden von Trudel
Lieber Florius, danke für Deinen interesanten Bericht; wir haben wirklich einen guten Einblick in die Welt des Theaters bekommen, und das hast Du wunderbar wiedergegeben. Und die Fotos von Margit sind wie immer gelungen. Danke! LG Helga
Ein rundum schöner Bericht in die Welt hinter den Kulissen. Danke Manfred und natürlich auch Margit für den Einblick, das Lesen und Schauen hat mir Spaß gemacht! Liebe Grüße, Käthe
Hallo Manfred, noch nicht lange dabei und schon einen Bericht. Prima gemacht. Als ich auch noch Neuling bei FA war, mußte ich bei gleichem Besuch den Bericht machen und bin dann über die Rechtschreibung des "Inspizienten-Pults" (technische Aufsicht im Theater) gestolpert, aber unsere Storchi damals hat es mir berichtigt. Da ich es also kannte, war ich dieses Mal nicht dabei. Gute Arbeit auch von Margit. Ihr hattet wieder einen schönen Tag mit FA. Gruß von Erni der WP
Lieber Manfred, ganz herzlichen Dank für Deinen überaus anschaulichen Bericht von der Führung durch das Freiburger Theater. Die Fotos von Margit sind sehr witzig und passen zu Deinem Bericht. Vor knapp 4 Jahren wurde diese Führung ebenfalls für uns FA-ler angeboten. Damals war ich auch dabei. Liebe Grüße Ingeborg
Hallo Manfred! Mir fiel schon im Bericht über den Herrn Wentzinger Deine Kunst auf, nur mit den nötigsten Worten eine professionelle Reportage zu schreiben. Du bist wirklich talentiert und Margit wird Dich immer wieder bitten zu Ereignissen in der Freiburger Gruppe zu berichten. Glückwunsch. Natürlich auch an Margit für die Photoreportage!
Lieber Manfred, wie gut, daß es die Berichteschreiber gibt. Das eine oder andere überhört man doch. Ganz ausführlich und ohne "Theater" hast du das Theater wieder gegeben. Schade, daß die Mode der Hüte und schönen Kleider außer Mode ist. Bei diesen wunderbaren Fotos, liebe Margit, kommt man ins schwelgen. vielen Dank euch beiden. l.G Gisela
Lieber Manfred, der Bericht ist wunderbar anschaulich, warst Du Journalist? Vielleicht sollte ich mich mal bemühen, auch so kurz und knapp zu sein, und trotzdem alles im Text zu haben. Ob ich das schaffe? Und dann noch die wunderschönen Bilder von Margit dazu, großartig. Lb.Gr. Irene
Vor vielen, vielen Jahren, als meine Große noch im Theater gesungen hat, durfte ich auch eine Führung erleben. Ich kann nur sagen:interessannt! Mir kam alles vor, als wäre es jetzt gewesen. Schade ist, daß die Inszenierungen nicht mehr "so" sind, wie sie waren. Allesm ist moderner geworden. Ich war früher in der "Freien Volksbühne" und so konnte ich Theater pur genießen. Dir, lieber Florius vielen Dank für die gute Berichterstattung und Margit ein Dankeschön für die Bilder und das Einsetzen des Berichts. Liebe Grüße Christel
Danke, Margit und Manfred, für den informativen Nachmittag mit dem sympathischen Herrn Seeger sowie den Bericht und natürlich die tollen Bilder (wie immer, Margit!) Franz/frahil
Liebe Margit, lieber Manfred, lange vor unserer Feierabend-Zeit hatte ich mich bei einer Gruppe für eine Führung angeschlossen. Leider konnte ich bei FA nicht dabei sein. Um so mehr habe ich mich über den lebendigen Bericht und die passenden Bilder gefreut. Eine schöne Erinnerung! Herzlichen Dank für Euere Mühe. Helene (Tanzknopf)