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Hofsgrunder Theater
Liebe, Lügen und Barbaren
Fünf Feierabendmitglieder hatten das grosse Vergnügen mit vielen anderen Gästen die Aufführung des Theater: „Liebe, Lügen und Barbaren“ zu sehen.An allen drei Abenden, an denen das Stück aufgeführt wurde, konnten die Schauspieler Riesenbeifall ernten. Es ist bewundernswert, was Anneli Feik mit ihren Hofsgrunder Laienschauspielern geschaffen hat
Wir wünschen Anneli Feik und ihrer Theater-Truppe weiterhin so viel Erfolg, wie sie bisher immer hatten.
Inhalt des Theaterstückes:
Wir schreiben das Jahr 800.
Europa ist aufgeteilt in Gebiete in denen die Christen leben, und Gebiete in denen die Heiden – die Barbaren – wohnen. Und weil Heiden und Christen so sind, wie sie sind – sehr menschlich eben - liegen sie ständig im Streit miteinander und mitunter führen sie auch Krieg gegeneinander.
Europa ist aufgeteilt in Gebiete in denen die Christen leben, und Gebiete in denen die Heiden – die Barbaren – wohnen. Und weil Heiden und Christen so sind, wie sie sind – sehr menschlich eben - liegen sie ständig im Streit miteinander und mitunter führen sie auch Krieg gegeneinander.
Um zukünftig Kriege zu verhindern schickt der Bischof der Christen seinen geliebten Neffen Atalus und dessen Diener Leon, als Friedenspfand zu den Barbaren. Aber schon bald beginnt ein neuer Krieg, und Atalus wird nun zur Geisel des Barbarenfürst.
Und der verlangt für seine Freilassung ein hohes Lösegeld. Der Bischof kann – trotz Sparsamkeit und Knauserei – das Lösegeld nicht zahlen. Und so beschließt Leoni, die Köchin des Bischofs, des Bischofs Neffen Atalus und seinen Diener Leon, der ihr Zwillingsbruder ist, aus den Händen der Barbaren zu erretten.
Und ganz allein auf sich gestellt zieht sie ins Barbarenland……
Und ganz allein auf sich gestellt zieht sie ins Barbarenland……
Annelis Bericht
Wie die „Theater Gruppe Hofsgrund“ entstand
Vor – nunmehr über zwanzig Jahren – zogen wir, die Familie Feik-Wagner (Wagner, das bin ich) mit Kind (zwei an der Zahl) und Kegel (Bett und Stuhl und Bücher) von Berlin in das Bergdorf Hofsgrund.
Vor – nunmehr über zwanzig Jahren – zogen wir, die Familie Feik-Wagner (Wagner, das bin ich) mit Kind (zwei an der Zahl) und Kegel (Bett und Stuhl und Bücher) von Berlin in das Bergdorf Hofsgrund.
Ein halbes Jahr zuvor hatte ich am Staatstheater Karlsruhe ein Stück inszeniert und bei einem Ausflug in den schönen Schwarzwald Hofsgrund entdeckt. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick. Und sehr zum Entsetzen der übrigen Familie habe ich uns dort gleich eine Bleibe gesucht, den Mietvertrag unterschrieben und die Familie vor die nicht mehr verrückbare Umzugs-Tatsache gestellt.
Und dann habe ich sie eingeladen, das schöne Dörfchen zu besichtigen. Sie kamen auch. Es war Winter, und zur Begrüßung blieb unser Auto auf der Höhe vom Steinwasen im Schnee stecken….
Wir sind dann in Günterstal in die Bergbahn umgestiegen und schwebten so auf den Gipfel des Schauinsland. Von dort zeigte ich ihnen das unter uns liegende neue Zuhause.
Wir sind dann in Günterstal in die Bergbahn umgestiegen und schwebten so auf den Gipfel des Schauinsland. Von dort zeigte ich ihnen das unter uns liegende neue Zuhause.
Ich glaubte jetzt viele
„…ah…oh’s…toll…entzücken…“ zu hören, aber stattdessen wurde ich wüst beschimpft. (Was ich natürlich als sehr ungerecht empfand!)
„…ah…oh’s…toll…entzücken…“ zu hören, aber stattdessen wurde ich wüst beschimpft. (Was ich natürlich als sehr ungerecht empfand!)
Nun, der Mietvertrag war unterschrieben… und ein halbes Jahr später wurden wir Bürger des Schwarzwald… die Familie schwenkte um auf „….ja, doch ganz schön…“ und Trudel und die „Halde“ wurden mit ihrem Flair zum Berlin-Ersatz.
Und ich wurde – der Not gehorchend - nicht dem eigenen Triebe – Hausfrau. (Ich hatte ein Kind, das mich auf Grund einer jahrelangen Krankheitsgeschichte einfach tagtäglich brauchte).
Und so – die Idylle genießend, aber auch nicht ausgelastet – kam mir die Idee zu einer Theatergruppe, und zum Glück fanden sich auch sogleich einige Einheimische, die sich für meine Idee ebenfalls begeistern konnten.
Unser erstes Stück „Das Haus in Monte-Video“ war ein toller Erfolg und so spielten wir weiter… und weiter…. und weiter….und hoffentlich noch viele, viele Jahre weiter… und weiter… und weiter…!
Anneli Feik-Wagner
Anneli Feik-Wagner














