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Helmut Günter Lehmann
Portrait eines aussergewöhnlichen Malers
Helmut Günter Lehmann lebt in Obing und
ist ein Maler aus Leidenschaft und Künstler
für einen guten Zweck.
Schon seit Jahren stellt er
alle seine Arbeiten sozialen
Einrichtungen zur Verfügung.
Helmut Günter Lehmann lebt in Obing und
ist ein Maler aus Leidenschaft und Künstler
für einen guten Zweck.
Schon seit Jahren stellt er
alle seine Arbeiten sozialen
Einrichtungen zur Verfügung.
Aus diesem Grund möchte ich hier bei Feierabend.com über ihn berichten und einige seiner Gemälde zeigen.
Ohne zu malen oder zu zeichnen kann sich H.G. Lehmann sein Leben nicht vorstellen.
Ohne zu malen oder zu zeichnen kann sich H.G. Lehmann sein Leben nicht vorstellen.
Er wurde in Rothenburg ob der Tauber geboren. Der Heimatort zieht ihn immer wieder an, Jedoch hat ihn das seelenspiegelnde Wasser des Chiemsees und die inspirierende Voralpenlandschaft längst gefesselt.
H.G.Lehmann hatte schon das Vergnügen in der BR-Fernsehsendung "Gernstl unterwegs" auftreten zu können. Die Spuren seiner Arbeiten aber, finden sich reichlich in der Rothenburg-Windsheimer-Neustädter Gegend. Nicht nur als Bilder in Privatbesitz, sondern auch als Arbeiten in öffentlichen Gebäuden.
Er war lange Zeit in Bad Windsheim als Kunsterzieher tätig und liess sich 1977 in Obing nahe dem Chiemsee nieder. Nach dem Tod seiner Frau, die ihm zwei Söhne geschenkt hat und der Frühpensionierung nach einer schweren Erkrankung geht er umso mehr in seiner Künstlerwelt auf und genießt jeden Tag ganz bewusst
Er war lange Zeit in Bad Windsheim als Kunsterzieher tätig und liess sich 1977 in Obing nahe dem Chiemsee nieder. Nach dem Tod seiner Frau, die ihm zwei Söhne geschenkt hat und der Frühpensionierung nach einer schweren Erkrankung geht er umso mehr in seiner Künstlerwelt auf und genießt jeden Tag ganz bewusst
"Für mich ist Kunst eine Art Tagebuch zu schreiben", hat Lehmann in einem Interview in Anlehnung an Picasso gesagt. Und dabei macht sie ihm umso mehr Spaß, als er anderen eine Freude damit bereiten kann. "Wir sollten den Leuten bewusst machen, dass Kindergärten Stätten der Kultur sind" ist er überzeugt und spendet die Erlöse aus sämtlichen Verkäufen seiner Werke der jeweiligen Sozialeinrichtung. Zumeist Kindergärten, Kirchen, Altenheime oder Behinderteneinrichtungen. Einzige Bedingung: Mit der Organisation und Bildauswahl will er nichts zu tun haben. Dazu sind die Interessenten zu ihm nach Obing eingeladen, um die Werke selbst auszuwählen und mitzunehmen.
Jugendliche und sogar schon Kindergartenkinder sensibilisiert er mit viel Einfühlungsvermögen für die Kunst – für Helmut Günter Lehmann eine befriedigende Aufgabe. Seine teils naiv wirkenden Gemälde lassen verschiedene Stilrichtungen vom Surrealismus über Kubismus bis zum Expressionismus erkennen. Ohnehin liegt es ihm fern sich festzulegen. "Ich will mich durch nichts einengen lassen", lautet sein Credo. Wobei ihm die zur Meditation anregende Landschaft um den Chiemsee immer wieder inspirativer Quell ist, ebenso wie die klassische Musik.
"Meine Bilder sind Fotos der Seele"
sagte er in einem Interview und auch: "Was soll ich mit all dem Geld aus dem Erlös meiner Bilder? Ich stelle es daher gern karitativen Zwecken zur Verfügung."
"Meine Bilder sind Fotos der Seele"
sagte er in einem Interview und auch: "Was soll ich mit all dem Geld aus dem Erlös meiner Bilder? Ich stelle es daher gern karitativen Zwecken zur Verfügung."
Sehr gern würde Herr Lehmann auch in unserer Region seine Bilder ausstellen und für karitative Zwecke verkaufen.
Der deutsche Picasso
Frühjahr 1948: Im Osten des geteilten Deutschlands steht mit der Berlin-Blockade der Auftakt zum Kalten Krieg bevor. Im Westen inszeniert, spielt und agiert Gustav Gründgens schon wieder als Generalintendant der städtischen Bühnen Düsseldorf. Und inmitten dieses weltpolitischen und künstlerischen Hexenkessels erblickt in Rothenburg ob der Tauber ein Knabe das Licht der Welt: Helmut-Günter Lehmann wird als einziges Kind seiner Eltern, eines künstlerischen Vaters mit musikalischen Vorfahren und einer malenden Mutter aus einer Familie mit zahlreichen Bildhauern geboren.
Schon während seiner frühesten Kindheit in dieser unzerstörten mittelalterlichen Stadt kommt der künftig größte deutsche Gegenwartskünstler mit einer besonderen Idylle in Berührung: Sein Elternhaus grenzt mit einer Seite an einen Klostergarten. Die stille und unergründliche Anmut der dort wirkenden Dominikanerinnen berührt den Knaben Helmut-Günter ungemein.
An der anderen Seite seines Elternhauses liegt die Stadtmauer von Rothenburg. Durch eine Schießscharte in dieser Mauer schaut er in das Taubertal. Die friedliche Geborgenheit seiner Jugendjahre wird seinen künftigen Malstil auf Jahrzehnte hinaus prägen.
Schon in der zweiten Volksschulklasse wird der Klassenlehrer auf das künstlerische Talent des Kleinen aufmerksam: Der Siebenjährige skizziert seinen Lehrer treffsicher mit wenigen Strichen. Als Zwölfjähriger studiert der Jüngling bereits an der berühmten Kunstakademie in Paris und macht dort 1965 sein Diplom. Anschließend studiert er in Würzburg bis zum 21. Lebensjahr an der legendären Werkkunstschule. In dieser Zeit macht er durch erste Grafik- und Kunstausstellungen sowie künstlerische Auszeichnungen in Gold auf sich aufmerksam. So stellt er bereits mit 20 gemeinsam mit dem ersten deutschen Surrealisten Professor Max Zimmermann in Worms aus.
In seiner knapp bemessenen Freizeit sieht man ihn mit Skizzenblock durch die Gegend ziehen. Als gerade mal 19-Jähriger entwirft und malt er in einer Kapelle das Deckengemälde. Und als 22-Jähriger ein großes Altarbild in Bamberg.
1972 heiratet Lehmann seine Frau Renate-Maria. Zwei Buben entstammen dieser Eheschließung. Seiner wachsenden Familie gewährt er ein sicheres Auskommen als Fachlehrer für Kunst und Zeichnen im Fränkischen.
In den 90er Jahren siedelt er mit seiner Familie in den Chiemgau über. Daneben entwickelt H.-G. Lehmann seine Malstile weiter: In der friedlichen Provinz zwischen den Metropolen München und Salzburg avanciert er dort zu Deutschlands herausragendsten Gegenwartsmaler für die Stilrichtungen Surrealismus, Kubismus, Expressionismus und Impressionismus. Zwischen diesen Stilen vermag er übergangslos zu wechseln. Alle seine Motive strahlen neben Können tiefe Mitmenschlichkeit und Herzensgüte aus.
Das Verhältnis der Kunstszene zu H.-G. Lehmann ist durch Dreierlei gekennzeichnet: Seine Kunstwerke werden allerorten bewundert. Seine gewaltige Schaffenskraft – er malt täglich ein bis zwei Bilder – wird ihm geneidet. Seine fehlende Eitelkeit und seine Unabhängigkeit von dem Kunstbetrieb – „Ich will niemanden im Genick haben, der mir sagt: ‚Du musst jetzt dieses oder jenes malen!’“ – stoßen in der Szene auf völliges Unverständnis. Darin und in vielerlei Hinsicht ähnelt er aus Sicht vieler Kunstfreunde Pablo Picasso.
Interviews verschließt sich der sonst so fröhliche Maler meist. Nur wenige Fernsehsender hat er bislang an sich heran gelassen. Eher kann es einem passieren, dass man an schönen Tagen auf dem Fährschiff zur Fraueninsel oder nach Herrenchiemsee oder daselbst einen still lächelnden Herrn sieht, der in seinem Skizzenbuch vertieft ist. Und wenn er dann noch einen breitkrempigen Hut trägt, dann steht man wahrscheinlich urplötzlich dem deutschen Picasso gegenüber: H.-G. Lehmann.
Der deutsche Picasso
Frühjahr 1948: Im Osten des geteilten Deutschlands steht mit der Berlin-Blockade der Auftakt zum Kalten Krieg bevor. Im Westen inszeniert, spielt und agiert Gustav Gründgens schon wieder als Generalintendant der städtischen Bühnen Düsseldorf. Und inmitten dieses weltpolitischen und künstlerischen Hexenkessels erblickt in Rothenburg ob der Tauber ein Knabe das Licht der Welt: Helmut-Günter Lehmann wird als einziges Kind seiner Eltern, eines künstlerischen Vaters mit musikalischen Vorfahren und einer malenden Mutter aus einer Familie mit zahlreichen Bildhauern geboren.
Schon während seiner frühesten Kindheit in dieser unzerstörten mittelalterlichen Stadt kommt der künftig größte deutsche Gegenwartskünstler mit einer besonderen Idylle in Berührung: Sein Elternhaus grenzt mit einer Seite an einen Klostergarten. Die stille und unergründliche Anmut der dort wirkenden Dominikanerinnen berührt den Knaben Helmut-Günter ungemein.
An der anderen Seite seines Elternhauses liegt die Stadtmauer von Rothenburg. Durch eine Schießscharte in dieser Mauer schaut er in das Taubertal. Die friedliche Geborgenheit seiner Jugendjahre wird seinen künftigen Malstil auf Jahrzehnte hinaus prägen.
Schon in der zweiten Volksschulklasse wird der Klassenlehrer auf das künstlerische Talent des Kleinen aufmerksam: Der Siebenjährige skizziert seinen Lehrer treffsicher mit wenigen Strichen. Als Zwölfjähriger studiert der Jüngling bereits an der berühmten Kunstakademie in Paris und macht dort 1965 sein Diplom. Anschließend studiert er in Würzburg bis zum 21. Lebensjahr an der legendären Werkkunstschule. In dieser Zeit macht er durch erste Grafik- und Kunstausstellungen sowie künstlerische Auszeichnungen in Gold auf sich aufmerksam. So stellt er bereits mit 20 gemeinsam mit dem ersten deutschen Surrealisten Professor Max Zimmermann in Worms aus.
In seiner knapp bemessenen Freizeit sieht man ihn mit Skizzenblock durch die Gegend ziehen. Als gerade mal 19-Jähriger entwirft und malt er in einer Kapelle das Deckengemälde. Und als 22-Jähriger ein großes Altarbild in Bamberg.
1972 heiratet Lehmann seine Frau Renate-Maria. Zwei Buben entstammen dieser Eheschließung. Seiner wachsenden Familie gewährt er ein sicheres Auskommen als Fachlehrer für Kunst und Zeichnen im Fränkischen.
In den 90er Jahren siedelt er mit seiner Familie in den Chiemgau über. Daneben entwickelt H.-G. Lehmann seine Malstile weiter: In der friedlichen Provinz zwischen den Metropolen München und Salzburg avanciert er dort zu Deutschlands herausragendsten Gegenwartsmaler für die Stilrichtungen Surrealismus, Kubismus, Expressionismus und Impressionismus. Zwischen diesen Stilen vermag er übergangslos zu wechseln. Alle seine Motive strahlen neben Können tiefe Mitmenschlichkeit und Herzensgüte aus.
Das Verhältnis der Kunstszene zu H.-G. Lehmann ist durch Dreierlei gekennzeichnet: Seine Kunstwerke werden allerorten bewundert. Seine gewaltige Schaffenskraft – er malt täglich ein bis zwei Bilder – wird ihm geneidet. Seine fehlende Eitelkeit und seine Unabhängigkeit von dem Kunstbetrieb – „Ich will niemanden im Genick haben, der mir sagt: ‚Du musst jetzt dieses oder jenes malen!’“ – stoßen in der Szene auf völliges Unverständnis. Darin und in vielerlei Hinsicht ähnelt er aus Sicht vieler Kunstfreunde Pablo Picasso.
Interviews verschließt sich der sonst so fröhliche Maler meist. Nur wenige Fernsehsender hat er bislang an sich heran gelassen. Eher kann es einem passieren, dass man an schönen Tagen auf dem Fährschiff zur Fraueninsel oder nach Herrenchiemsee oder daselbst einen still lächelnden Herrn sieht, der in seinem Skizzenbuch vertieft ist. Und wenn er dann noch einen breitkrempigen Hut trägt, dann steht man wahrscheinlich urplötzlich dem deutschen Picasso gegenüber: H.-G. Lehmann.







