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Unsere Anneliese/Lisianne hat uns wieder gelehrt: … das Gute liegt so nah! Wir durften an einer (kostenlosen) Führung durch das „neue“ Augustinermuseum teilnehmen. Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler hat das Museum eindrucksvoll umgestaltet; überraschende Ein- und Ausblicke auf die Schätze aus 800 Jahren sind vielerorts geboten: Galerien und Stege, Balkone und Nischen, die die Annäherung an die Kunst aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erlauben.
Die Kunstschätze verteilen sich auf über 5 voneinander getrennte, aber kunstvoll miteinander verbundene Bereiche.
Frau C. Brannath führte uns perfekt und mit Leib und Seele: prägnant, für alle laut und deutlich, nachvollziehbar!
Die Führung begann im Empfangsraum und dem Kreuzgang.
Die Kunstschätze verteilen sich auf über 5 voneinander getrennte, aber kunstvoll miteinander verbundene Bereiche.
Frau C. Brannath führte uns perfekt und mit Leib und Seele: prägnant, für alle laut und deutlich, nachvollziehbar!
Die Führung begann im Empfangsraum und dem Kreuzgang.
Die Münsterfiguren rücken aus himmlischer Höhe in greifbare Nähe!
Wir gingen ins „Herzstück“ des neuen Augustinermuseums, die Skulpturenhalle im ehemaligen Kirchenschiff. Die 10 Prophetenskulpturen stammen aus der Zeit um 1320/30. Ursprünglich standen die meterhohen Figuren unter Baldachinen an den 4 Ecksporen des Münsterturms in 50 m Höhe. Nur der gehörnte Moses ist namentlich bestimmbar. Fabelwesen, Marienfiguren und Heilige in der Skulpturenhalle sind allesamt sandsteinerne Originalfiguren. Die Verschwärzungen rühren von dem Heizen mit Kohle bis weit ins 20. Jahrhundert hinein.
Wir gingen ins „Herzstück“ des neuen Augustinermuseums, die Skulpturenhalle im ehemaligen Kirchenschiff. Die 10 Prophetenskulpturen stammen aus der Zeit um 1320/30. Ursprünglich standen die meterhohen Figuren unter Baldachinen an den 4 Ecksporen des Münsterturms in 50 m Höhe. Nur der gehörnte Moses ist namentlich bestimmbar. Fabelwesen, Marienfiguren und Heilige in der Skulpturenhalle sind allesamt sandsteinerne Originalfiguren. Die Verschwärzungen rühren von dem Heizen mit Kohle bis weit ins 20. Jahrhundert hinein.
Wasserspeier aus dem 14. Jahrhundert, platziert oberhalb der Propheten, und unter ihnen 5 Scheinwasserspeier, stellen die Hauptlaster, die Todsünden dar: Hochmut, Geiz, Wolllust, Zorn und die Völlerei, Unmäßigkeit. 2 Hauptlaster, die Trägheit und der Neid sind verloren gegangen und werden hier durch echte Wasserspeier vertreten.
"Wenn Fenter leuchten" - Glasmalereien aus dem Münster entfalten eine neue Farbenpracht. Die Fenster sind im Münster durch Kopien ersetzt.
Das "Kaiserfenster" Maximilian I und Philipp der Schöne in Verehrung ihrer Heiligen, dem hl. Georg und hl. Andreas. Nach einem Augsburger Entwurf, Freiburg, 1528. Das habsburgische Herrscherhaus stiftete die Fenster für die beiden Chorkapellen im Scheitel des neuen Münsterchors.
Das Gemälde stammt von Paulus Seeger, 1733, die Skulpturen von Matthias Hirschfeld 1737/40. Die romanische Gengenbacher Klosterkirche erhielt im Barock eine neue Ausstattung, die 1896/98 entfernt wurde, weil man der Kirche ihr mittelalterliches Gepräge zurückgeben wollte. Seit 1923 ist die Orgel im Augustinermuseum wieder errichtet.
Die Seitenschiffe vereinigen unter anderem Werke von Matthias Grünewald und Lucas Cranach d.Ä.
Die Gemäldesammlung des 19. Jahrhunderts zeigt vor allem Werke regionaler Künstler, untergebracht im Dachgeschoss auf der obersten Museumsetage im "Roten Kubus", eine ganz eigene Atmosphäre.
Die Mehrzahl der Dachbalken aus dem 18. Jahrhundert war so morsch und kontaminiert, dass sie aufwändig entgiftet werden mussten. 2007 wurde der Dachstuhl des Kirchengebäudes hierzu komplett abgenommen, 2009 kamen sie wieder an ihren alten Platz. Zwei Gauben im neuen Vorbau geben zu guter Letzt den Blick auf deas Münster frei. Damit wird auch optisch die besondere Beziehung dieser beiden für Freiburg so bedeutenden Bauwerke sinnfällig.
Die Mehrzahl der Dachbalken aus dem 18. Jahrhundert war so morsch und kontaminiert, dass sie aufwändig entgiftet werden mussten. 2007 wurde der Dachstuhl des Kirchengebäudes hierzu komplett abgenommen, 2009 kamen sie wieder an ihren alten Platz. Zwei Gauben im neuen Vorbau geben zu guter Letzt den Blick auf deas Münster frei. Damit wird auch optisch die besondere Beziehung dieser beiden für Freiburg so bedeutenden Bauwerke sinnfällig.
Winterhalter gilt als einer der bedeutendsten Porträtisten in Europa. In romantisch-idealisierender Weise zeigt er diese junge Frau in nachdenklicher Pose.
Die Kellnerein heißt natürlich "Frenzi"!
Anselm Feuerbach (1829-1900) idealisierte Nanna Risi, die Ehefrau eines römischen Schusters. In ihr sah der Künstler die Verkörperung einer klassisch geformten Frau der Antike. Der Künstler lernte Risi 1860 während seines Italienaufenthalts in Rom kennen. Sie stand ihm immer wieder Modell und begleitete ihn als Lebensgefährtin bis 1865.
Dies ist nur ein kleiner, oberflächlicher Einblick in das neue Museum - ein Besuch lohnt sich immer, um die Eindrücke zu vertiefen und zu erweitern.
Anneliese sei ganz besonders gedankt für diesen wunderbaren Ausflug in die Kunst und ihren Beitrag für Feierabend.de!
Die Fotos sind von Christiane, (Helga/Cuba's Tochter) und Peter/ReRe - vielen herzlichen Dank!
Den Text habe ich der Zeitung "das neue Augustinermuseum" entnommen und danke Frau Brannath sehr dafür, dass sie sie mir zur Verfügung gestellt hat.
Anneliese sei ganz besonders gedankt für diesen wunderbaren Ausflug in die Kunst und ihren Beitrag für Feierabend.de!
Die Fotos sind von Christiane, (Helga/Cuba's Tochter) und Peter/ReRe - vielen herzlichen Dank!
Den Text habe ich der Zeitung "das neue Augustinermuseum" entnommen und danke Frau Brannath sehr dafür, dass sie sie mir zur Verfügung gestellt hat.


























