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Am 24. Februar 2011 fand sich eine kleine Gruppe aus unserem Kreis im Augustiner Museum ein, um die Sonderausstellung Freiburg baroque, Johann Christian Wentzinger und seine Zeit (1710-1797)zu besichtigen.
Johann Christian Wentzinger, bedeutender Künstler Freiburgs, Steinmetz, Architekt und Maler war für die Stadt Freiburg auch ein wichtiger Mäzen und Stifter. Entsprechend wurde er geehrt: Noch zu Lebzeiten mit der Ehrenbürgerwürde (1755) und und mit dem Titel Ehrenstadtrat (1780). Zwei Schulen tragen seinen Namen( Wentzinger-Gymnasium und Wentzinger Realschule), eine Straße wurde nach ihm benannt, sowie ein Bürokomplex (Wentzinger Hof) und nicht zu vergessen, sein ehemaliges Haus am Münsterplatz (Wentzingerhaus und heutiges Stadtmuseum.
Geboren wurde Wentzinger am 10. Dezember 1710 in Ehrenstetten als Sohn des Müllers Johann Wentzinger. Er machte eine Lehre als Bildhauer in Freiburg. Als Geselle arbeitete er in Straßburg. Danach hatte er Studien-Aufenthalte in Rom und Paris. Er bildete sich als Bildhauer weiter, studierte die Malerei. Als akademischer Künstler unterstand er nicht dem Zunftzwang.
Im Jahr 1733 fertigte er einen Taufstein für die Kirche des Klosters St. Peter im Schwarzwald, arbeitete für die Benediktiner Abtei in St. Blasien und nahm viele andere Arbeiten in unserer Region an.
Er gilt als wichtigster Barockkünstler im süddeutschen Raum. Hochtalentiert als Bildhauer und Maler, befasste er sich auch mit Architektur und fungierte teilweise als Berater bei Bauprojekten. Aus der Fülle seines Schaffens sind besonders zu nennen:
das Grabmal für den General Rodt im Freiburger Münster ( Kupferstich, 17), die Gartenfiguren für das Schloss Ebnet (dessen Tonmodell, Allegorie des Winter). Die Originale stehen im Stadtmuseum Wentzingerhaus. Weiterhin die Gestaltung eines Triumphbogens, nlässlich der Brautfahrt von Marie-Antoinette, 1770.
Den größten Auftrag seines Lebens übernahm er 1757 als Generalunternehmer für die Ausgestaltung von Langhaus und Rotunde der neuerrichteten Benediktinerabtei St. Gallen. Die Stuckarbeiten führt er selbst aus und er gestaltet die Entwürfe für die Deckenmalereien und Plastiken. Diese Arbeiten lässt er von ausgewählten Künstlern und Handwerkern ausführen.
In der Ausstellung wurde uns das originale Rotundenmodell mit den Skizzen der Malerei vorgestellt und auch das Modell des zugehörigen Hängegerüstes.
Geboren wurde Wentzinger am 10. Dezember 1710 in Ehrenstetten als Sohn des Müllers Johann Wentzinger. Er machte eine Lehre als Bildhauer in Freiburg. Als Geselle arbeitete er in Straßburg. Danach hatte er Studien-Aufenthalte in Rom und Paris. Er bildete sich als Bildhauer weiter, studierte die Malerei. Als akademischer Künstler unterstand er nicht dem Zunftzwang.
Im Jahr 1733 fertigte er einen Taufstein für die Kirche des Klosters St. Peter im Schwarzwald, arbeitete für die Benediktiner Abtei in St. Blasien und nahm viele andere Arbeiten in unserer Region an.
Er gilt als wichtigster Barockkünstler im süddeutschen Raum. Hochtalentiert als Bildhauer und Maler, befasste er sich auch mit Architektur und fungierte teilweise als Berater bei Bauprojekten. Aus der Fülle seines Schaffens sind besonders zu nennen:
das Grabmal für den General Rodt im Freiburger Münster ( Kupferstich, 17), die Gartenfiguren für das Schloss Ebnet (dessen Tonmodell, Allegorie des Winter). Die Originale stehen im Stadtmuseum Wentzingerhaus. Weiterhin die Gestaltung eines Triumphbogens, nlässlich der Brautfahrt von Marie-Antoinette, 1770.
Den größten Auftrag seines Lebens übernahm er 1757 als Generalunternehmer für die Ausgestaltung von Langhaus und Rotunde der neuerrichteten Benediktinerabtei St. Gallen. Die Stuckarbeiten führt er selbst aus und er gestaltet die Entwürfe für die Deckenmalereien und Plastiken. Diese Arbeiten lässt er von ausgewählten Künstlern und Handwerkern ausführen.
In der Ausstellung wurde uns das originale Rotundenmodell mit den Skizzen der Malerei vorgestellt und auch das Modell des zugehörigen Hängegerüstes.
Der Ehrenbürger von Freiburg (19.4.1755) war durch den Auftrag des Klosters St.Gallen wohlhabend geworden, hatte inzwischen zwei Häuser am Münsterplatz erstanden, machte der reichen Tochter des Bürgermeisters Anna Katharina Egg 1764 einen Heiratsantrag, den sie ablehnte. Sie hatte das erste Armenspital in Freiburg (Sapienz) gegründet und wollte sich nur um die Kranken kümmern. Sie veranlasste auch Wentzinger dazu, sich caritativen Anliegen anzuschließen. Katharina Egg stiftete 1767 ihr ganzes Vermögen von 40.000 Gulden für ein neues städtisches Krankenhaus für arme Menschen mit der Auflage, dass die Professoren und Studenten der Medizin der Universität auch für die Kranken des neuen Hospiz zur Verfügung stehen sollen. Katharina Egg stirbt 1767 mit 33 Jahren.
In der Abteilung zur Person Wentzingers ist ihr Bild zu sehen, das dem Maler Simon Göser zugeschrieben wird.
Neben dem Portrait A.K.Egg sind zwei Selbstbildnisse von Wentzinger ausgestellt, mit Kopfbüste, zeigt den ca. 35-jährigen, mit Skizzenmappe den ca. 50-jährigen.
Ein Portrait, von Wentzinger zeigt ihn in sehr hohem Alter, wahrscheinlich von Göser, 1797/1800 entstanden.
In der Abteilung zur Person Wentzingers ist ihr Bild zu sehen, das dem Maler Simon Göser zugeschrieben wird.
Neben dem Portrait A.K.Egg sind zwei Selbstbildnisse von Wentzinger ausgestellt, mit Kopfbüste, zeigt den ca. 35-jährigen, mit Skizzenmappe den ca. 50-jährigen.
Ein Portrait, von Wentzinger zeigt ihn in sehr hohem Alter, wahrscheinlich von Göser, 1797/1800 entstanden.
Im Entrée steht das Grabmal für Wentzinger im Original, das Franz Anton Xaver Hauser zugeschrieben wird (1797). Es trägt die Inschrift: „Er durchlebte ein Jahrhundert - durch ihn leben Jahrhunderte“ von seinem Freund Heinrich Sautier.
Die Abteilung Werkstatt zeigt außer dem Rotundenmodell für St. Gallen z.B. Gipsabgüsse von Figuren, Werkmuster (Bozetti) zu Gallusfigur, Entwürfe für Dekorationen und Figuren, auch Arbeiten für das Kloster St. Blasien.
In der Abteilung Barocke Glaubenswelt fallen die überlebensgroßen Figuren von Blasius und Benedikt auf, deren normaler Standort die ehemalige Klosterkirche der Wilhelmiten in Oberried ist.
Der Wentzinger-Umkreis befasst sich mit den Mitarbeitern, auf die er bei den großen Aufträgen, wie für St.Gallen und St. Blasien angewiesen war. Dazu gehörten Künstler wie die Bildhauer Matthias Faller, Fidelis Sporer, Anton Xaver Hauser, Josef Hörr, sowie der Maler Simon Göser.
Die Abteilung Werkstatt zeigt außer dem Rotundenmodell für St. Gallen z.B. Gipsabgüsse von Figuren, Werkmuster (Bozetti) zu Gallusfigur, Entwürfe für Dekorationen und Figuren, auch Arbeiten für das Kloster St. Blasien.
In der Abteilung Barocke Glaubenswelt fallen die überlebensgroßen Figuren von Blasius und Benedikt auf, deren normaler Standort die ehemalige Klosterkirche der Wilhelmiten in Oberried ist.
Der Wentzinger-Umkreis befasst sich mit den Mitarbeitern, auf die er bei den großen Aufträgen, wie für St.Gallen und St. Blasien angewiesen war. Dazu gehörten Künstler wie die Bildhauer Matthias Faller, Fidelis Sporer, Anton Xaver Hauser, Josef Hörr, sowie der Maler Simon Göser.
Im Jahre 1773 verfasste Wentzinger sein Testament und setzte das Spital als Universalerben ein. Er starb am 1. Juni 1797 im hohen Alter von 86 Jahren. Den Armen der Stadt Freiburg kam ein Vermögen von ca. 70.000 Gulden zugute. Er wurde damit zum bedeutendsten Stifter der Stadt. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof im Stadtteil Herdern. Er soll verfügt haben, dass er die Erbschaft seines Vermögens nur stifte, wenn sein Grab auf ewige Zeiten auf dem Friedhof bestehen bleibe.
Unsere Museumsführerin weist uns darauf hin, dass weitere Exponate im Wentzingerhaus und im Münster zu sehen sind.
Wir sind voller Eindrücke, jedoch inzwischen museumsmüde geworden und streben die reservierten Plätze im Stadtcafé an, wo wir auch alle reservierten Plätze besetzen.
Einen herzlichen Dank an Anmargi, welche die Veranstaltung plante, leider aber selbst an der Teilnahme verhindert war.
Bericht: Florius/Manfred
Fotos: Gisela/Goosi
Wir sind voller Eindrücke, jedoch inzwischen museumsmüde geworden und streben die reservierten Plätze im Stadtcafé an, wo wir auch alle reservierten Plätze besetzen.
Einen herzlichen Dank an Anmargi, welche die Veranstaltung plante, leider aber selbst an der Teilnahme verhindert war.
Bericht: Florius/Manfred
Fotos: Gisela/Goosi

































Vielen Dank, lieber Florius und liebe Gisela, für den aufschlussreichen und überaus interessanten Bericht mit den aussagekräftigen Fotos! So konnte ich doch ein wenig teilhaben! Liebe Grüße, Eure Margit
... und vielen herzlichen Dank liebe Gisela/Goosi, für Deine Hilfe beim Zuordnen der Bilder! Margit
Ein wirklich wunderschöner Bericht ist das, lieber Florius, informativ und auch sehr einfühlsam formuliert. Goosis Fotos sind wieder super - Dank an Florius, Goosi und Margit!!!
Ich hatte die Aussellung zu einem anderen Zeitpunkt gesehen und freue mich, dass ich durch den Bericht von Florius und die Bilder von goosi noch einmal Nachlese halten kann. Liebe Grüße und vielen Dank Ingeborg
leider hat mich mein krankes Knie von dem Besuch im Augustinum abgehalten. Es freut mich, dass Florius sich sofort als Berichtschreiber zur Verfügung gestellt hat. Sehr schön hast Du den Bericht geschrieben, lieber Florius. Interessant zu lesen ist der Bericht besonders für diejenigen, die nicht dabei sein konnten. Prima, dass Goosi mit der Kamera dabei war und eindrucksvolle Bilder aufgenommen hat. Vielen Dank an Goosi, Anmargi und Florius
Großes Lob, lieber Florius, erst so kurz dabeiund schon so einen wunderbaren Bericht geschrieben. Mach weiter so. Das Lob gilt natürlich auch für Gisela, für die schönen Fotos und Anmargi für die Arbeit beim Einsetzen. Wie schön, daß es FA gibt.
Wie schön, dass die Freiburger Bürger mit dem sanierten Augustinermuseum nun über so glanzvolle Raumfluchten verfügen. Die Ausstellung über einen der berühmtesten Bürger Freiburgs fand so einen würdigen Rahmen. Schön eingefangen wurde dieses Erlebnis durch Goosi und Florius, an euch beide ein Kompliment und Chapeau.
Das Lesen Eures Berichts hat mich keineswegs "museumsmüde" gemacht, Eure Teamarbeit, Goosi und Florius, ist Euch sehr gut gelungen!
Das ist ein sehr schöner Bericht! Informativ und sehr umfassend geschrieben. Wenzinger war ein sehr vielseitiger Künstler und seine Biografie ist ausgesprochen interessant. Es hat mir viel Freude gemacht über ihn hier zu lesen. Susanne
Obwohl ich die Wentzinger-Ausstellung schon gesehen hatte, waren der Beitrag von Florius und die Bilder von Goosi für mich eine erfreuliche Wiederholung.Beide Darstellungen sind wunderbar gelungen.Dafür ein herzliches Dankeschön.