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Trauer & Vorsorge

FriedWald - Letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes

Der Wald war so wunderschön, wie mein Mann ihn geliebt hat:
Der Waldboden war mit einem Teppich von Frühblühern bedeckt,
die Vögel sangen, die ganze Stimmung, der typische Waldgeruch,
es war einfach wunderbar tröstlich.“

Ingrid Ehrlichmann über die Beisetzung ihres Mannes
im April 2005 im FriedWald Elm


Bestattung in einem Friedwald

Das FriedWald-Konzept

FriedWald ist eine alternative Bestattungsform. Die Asche Verstorbener wird in einer Urne direkt an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als FriedWald ausgewiesenen Wald steht. So eröffnet sich eine natürliche und würdevolle Alternative zu den bislang gewohnten Bestattungsritualen. Die Grabpflege übernimmt dabei die Natur.
Im Jahr 2006 wurde die FriedWald-Bestattung vom Greenpeace-Magazin als umweltfreundliche Variante der Beisetzung in die 57 Tipps für eine bessere Welt aufgenommen. Einer der Gründe: Mit der FriedWald-Bestattung in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes kann jeder über seinen Tod hinaus ein Zeichen für die Natur und den Umweltschutz setzen. Denn FriedWald-Standorte sind naturbelassene Waldareale deren Fortbestand durch ein auf 99 Jahre angelegtes, waldschonendes Baumbestattungskonzept gesichert ist.

Wer mehr zum FriedWald-Konzept wissen möchte, findet hier eine virtuelle Waldführung, die interaktiv das FriedWald-Konzept erklärt.

Baumauswahl und Grabarten im FriedWald

Bänder in verschiedenen Farben markieren die Bäume (Foto oben: Annette Schön; unten: Claus Völker)
Die Möglichkeiten, in einem FriedWald seine letzte Ruhestätte zu finden, sind so individuell wie die Menschen, die einen solchen Platz suchen. Um allen gerecht zu werden, bietet FriedWald verschiedene Baumgrabarten als Ruheplatz an:

Familien- und Freundschaftsbäume können einer Einzelperson, aber eben auch einer ganzen Familie mit bis zu zehn Personen als Ruhestätte dienen.Es müssen nicht alle Plätze belegt werden. Freie Familien- oder Freundschaftsbäume im FriedWald sind durch ein blaues Band gekennzeichnet.

Gemeinschaftsbäume dienen ebenfalls bis zu zehn Menschen als Begräbnisstätte. Anders als bei den Familien- oder Freundschaftsbäumen erwirbst Du hier einen Einzelplatz oder mehrere Einzelplätze unabhängig von familiären oder freundschaftlichen Beziehungen. Gemeinschaftsbäume mit freien Plätzen sind mit einem gelben Band gekennzeichnet.

Zu zweit und doch allein - das ist kein Widerspruch. Partnerbäume sind ein Angebot für zwei Menschen: Ehepartner, Lebenspartner, Geschwister oder Freunde, die nicht zusammen mit Fremden an einem Gemeinschafts- oder Prachtbaum beigesetzt werden möchten. Bis zu acht weitere Plätze können nachträglich hinzugenommen werden. Partnerbäume sind an einem roten Band im FriedWald zu erkennen.
Ein ganz besonderer Ruheplatz ist der an einem Prachtbaum, einem zumeist alten, stattlichen Gemeinschaftsbaum. Ein orangefarbenes Band weist einen Baum im FriedWald als Prachtbaum aus.
Auch eine Beisetzung an einem Basisplatz- einem von zehn Einzelruhestätten mit einer verkürzten Ruhezeit von 15 bis zu 30 Jahren – ist im FriedWald möglich. Basisplätze tragen keine Kennzeichnung und werden erst im Trauerfall vom Förster zugewiesen.
Wer sich nicht gleich auf einen bestimmten FriedWald und einen bestimmten Baum festlegen möchte, kann mit einem Baum-Anrecht die Beisetzung in einem FriedWald finanziell absichern. Für den Vorsorgevertrag muss lediglich festgelegt werden, in welcher Preiskategorie Platz oder Baum liegen sollen. Alles andere kann dann zu einem späteren Zeitpunkt geregelt werden.
Einen Überblick über die Preise der verschiedenen Grabarten findest du hier.

Pflanzen im Friedwald

Der erste Friedwald im Reinhardswald

Eine neue Form der Bestattung und eine uralte Kulturlandschaft – das waren die beiden Komponenten, aus denen 2001 der FriedWald Reinhardswald entstand. Zusammen entwickelten FriedWald Deutschland und Hessen-Forst ein 116 Hektar großes Areal innerhalb des hessischen Staatswaldes bei Reinhardshagen zum ersten FriedWald der Bundesrepublik. Künftig würde dieses Gebiet weitgehend der natürlichen Entwicklung überlassen, würde zum stimmungsvollen Ort für Bestattungen in der Natur.

Geprägt war der FriedWald Reinhardswald bereits von Beginn an durch die Vielfalt der Baumarten und Stimmungen: Ehrwürdige Eichenbestände wechseln sich mit dem typischen Buchenmischwald ab, Fichten breiten ihr dichtes dunkles Nadelkleid aus neben hellen Birken. Diese Vielfalt hat seither durch Neupflanzungen und bewusste Pflege des Bestands weiter zugenommen.

Dass der FriedWald Reinhardswald mitten in einer faszinierenden Kulturlandschaft liegt, macht unter anderem die prächtige Eichenallee deutlich. Die Doppelreihe der fast 200 Jahre alten Bäume gehört zum Erbe der fürstlichen Jagdkultur – ebenso wie die nahe Sababurg. Neben der Sababurg laden der 130 Hektar große Wildpark sowie das benachbarte „Urwald“- Gebiet zum Besuch.

Der FriedWald Reinhardswald setzte Maßstäbe für alle weiteren: Seither eröffneten 41 FriedWald-Standorte in Deutschland.

Eine Deutschlandkarte mit allen FriedWäldern, eine Übersicht der Beisetzungsmöglichkeiten, eine Liste der Preise sowie Waldführungstermine für jeden Wald findest Du auf der Firmenhomepage der FriedWald GmbH unter http://www.friedwald.de.

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