Duisburg: Themen Forum Gästebuch Veranstaltungen Kleinanzeigen Kontaktanzeigen Chat

Mach mit bei Feierabend.de!

Finde neue Freunde für Leben, Liebe und Freizeit

Online Sofortkontakt zu 160.000 Gleichgesinnten

Triff nette Menschen „vor Ort“ in 120 Regionalgruppen

Jetzt kostenlos anmelden!


Automatisch einloggen?

Passwort vergessen?
R_regio
Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Reise durch Irland


bild

Ein langersehnter Traum ging mit dieser Reise für mich in Erfüllung. Da ich nicht alleine reisen wollte, nahm ich an einer Bus - Gruppenreise Anfang Oktober 2010 teil. Dort lernte ich nette Menschen kennen und konnte meine Reise zusätzlich noch in der Gemeinschaft genießen.
Die Fahrt führte zuerst von Duisburg bis nach Calais. Diese schöne Stadt liegt an der französischen Küste direkt am Ärmelkanal. Hier befindet sich der wichtigste Hafen, damit die Touristen schnell mit einer Fähre nach England übersetzen können.

bild

bild

Wir setzten nun mit der Fähre über den Ärmelkanal nach England über und kamen schließlich in Dover an. Von dort aus führte uns die Route weiter in die Nähe der Stadt Swindon. Inzwischen etwas müde, traten wir hier unsere erste Übernachtung an. Am nächsten Tag ging die Fahrt frisch erholt und gut ausgeschlafen, nach einem reichhaltigen Frühstück, weiter. Wir durchquerten die schönen Landschaften Englands und stoppten erst wieder an der Süd-Westküste. Von dem englischen Hafen Pembroke aus setzten wir mit der Fähre über die irische See nach Irland über und kamen dann in Rosslare an. Die Sonne schien in voller Größe, wir hatten Glück mit dem Wetter und das Thermometer zeigte 26°C an.

bild

Nach einer kleinen Pause führte uns der Bus durch eine herrlich grüne Landschaft, die typisch für Irland ist. Lisdoornvarna war unser Ziel, eine Stadt unweit vom Atlantischen Ozean.
Von hier aus unternahmen wir wunderbare Touren, die Fahrt wurde von Höhepunkten gekrönt. Irland ist eine wunderbare Insel, ich kann schlecht sagen wo es am Schönsten war.
.
In den nächsten Tagen fuhren wir einige Sehenswürdigkeiten an, wie:

Ennis, eine wunderbare mittelalterlich und verträumte Stadt am Fluss Fergus, nordwestlich von Limerick, sie wurde im 11. Jahrhundert gegründet. Hier hat man sich sehr um die Erhaltung des historischen Stadtkerns bemüht und dafür im Jahr 2005 einen landesweiten Wettbewerb gewonnen.
Bedingt durch die günstige Lage der Stadt finden sich hier die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des County Clare, weitläufige Nationalstraßen finden sich hier zusammen. Der zweitwichtigste Flughafen Irlands, nach Dublin, liegt nur 25km entfernt.
Wir gingen durch enge Gassen und altmodische Läden prägten mitunter das Bild. Das Kloster ist eine Sehenswürdigkeit, hier kann man wunderbare Kalksandstein-Skulpturen bewundern, so auch die des Heiligen Franziskus und der Madonna mit dem Kind.
Golfspieler finden sich hier aus der ganzen Umgebung zusammen, denn auf den gepflegten, leicht welligen Wiesen lässt sich dieser Sport phantastisch durchführen.

bild

bild

Limerick, die Hafen- und Industriestadt ist die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft und erhielt im Jahr 1197 die Stadtrechte. Die Stadt wird mehrfach unterteilt durch die Flüsse River Shannon und Abbey River. Etliche wunderbare Brücken-Bauwerke verbinden die Stadt an den zentralen Punkten.
Eine der ganz bekannten Sehenswürdigkeiten sind die im 12. Jahrhundert erbaute Kathedrale St. Mary, die St. John’s Kathedrale und das King John’s Castle. Das Castle ist ein sehr beeindruckendes Bauwerk, es ist das mit seinen fünf Rundtürmen und seinen gigantischen Festungswällen das größte normannische Castel der Insel.

bild

bild

bild

Adare, ist ein „Ausnahmedorf“. Eigentlich sind hier in Westirland die Dörfer sehr ärmlich, dieser Ort ist diesbezüglich eine Ausnahme. Wunderbar mit Schiefer oder Stroh bedeckte Katen kann man hier bestaunen. Überall finden sich bunte Blumengärten und es wird sehr auf Sauberkeit geachtet. Zwei alte Kirchen runden das Bild des Vorzeigeortes ab. Das alte Herrenhaus Adare Manor wurden incl. der mächtigen, dennoch gut erhaltenen Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, zu einem Schlosshotel umgebaut. Die Leute hier erzählen, dass im Blarney Castle, das ist eine Burgruine aus dem 15. Jahrhundert, in einem 25m hohen Turm ein besonderer Stein eingemauert wurde. Wer den Stein küsst, der erhält in Zukunft - die in Irland ungemein geschätzte Gabe - der Beredsamkeit. “Blarney“, wie die Beredsamkeit hier heißt, bedeutet eigentlich so etwas wie nichtsagendes Geschwätz!
.
Grafschaft Connemara ist eine Region im Westen von Irland in der Grafschaft Galway. Die ersten Einwohner gab es hier schon vor über 5000 Jahren. Wir sahen hier einen eindrucksvollen Nationalpark, der eine Gesamtgröße von ca.2000 Hektar aufweist und 1980 gegründet wurde. Hier im Park konnte man viele Erinnerungen an eine frühe menschliche Besiedlung dieser Gegend finden. Man kann hier einen Friedhof aus dem 19. Jahrhundert und ebenso auch 4000 Jahre alte Kammergräber finden. Diese wunderbare Naturlandschaft präsentiert sich mit Moorlandschaften, etlichen Flüssen, Seen und außerdem mit vielen Wanderwegen. Den Parkeingang mit einem Besucherzentrum findet man in Letterfrack an der N59. Hier konnte man sich über die Entstehung des Parkes informieren, aber auch über Flora und Fauna. Die Landschaft mit ihrer Weite und Beschaulichkeit hatte etwas Einzigartes, sie teilt sich hier in zwei Teile. Südlich der Nationalstraße N59 von Galway nach Clifden findet man hautsächlich Heide- und Moorgebiete und im Norden findet man mehrere bis zu 700m hohe Berge. Die Hauptstadt ist Clifden. Diese Küstenregion besteht aus Inseln und Halbinseln. Deshalb finden sich hier viele Fischereihäfen und auch schöne Strände für die Erholungssuchenden.

bild

In Kylemore Abbey besuchten wir während unserer Rundfahrt durch das schöne Irland die älteste Benediktinerinnenabtei. Das Kloster wurde im Jahr 1665 gegründet und war interessant anzuschauen. Es ist ein gut erhaltenes altes Gebäude, am Fuße einer bergig bewaldeten Landschaft, fast am Wasser gelegen. Das Kloster wurde seinerzeit in Belgien gegründet und siedelte später nach Irland über. Weiter gehört ein kleiner Bauernhof zu dem Kloster, hier wohnen nicht nur Nonnen, sondern auch 40 der insgesamt 70 internationalen Internatsschülerinnen. Außerdem hat das Kloster noch 100 externe Schülerinnen aufzuweisen.

bild

Der Folk Park in der Grafschaft Clare war sehr eindrucksvoll anzuschauen. Hier haben alle Reisenden einen genauen Ein- und Überblick bekommen wie die Iren vor 100 Jahre gewohnt und gelebt haben. Alte Bauernhäuser, Schulräume, Kircheneinrichtungen, Läden und Straßen wurden in dieser Anlage originaltreu nachgebaut. So konnte man die sehr gemütlich eingerichteten Häuser mit den offenen Kaminen zum Heizen von innen anschauen, sie waren komplett eingerichtet und mit allem drum und dran ausgestattet, wie Wäsche, Geschirr, Lampen usw.

bild

bild

„The Burren“ - Der Burren Nationalpark im Nordwesten Irlands war eines der Höhenpunkte der Reise. Diese wunderschöne, bizarre Felsenlandschaft kann man schlecht beschreiben, man sollte sie wirklich gesehen haben. Soweit man schauen kann breitet sich die terrassenartige Sandsteinplatten-Landschaft vor den Augen des Besuchers aus, sie setzt sich aus vielen Platten unterschiedlicher Größe zusammen. Mediterrane und tropische Pflanzen wachsen, blühen und gedeihen in reichlicher Anzahl zwischen den Felsplatten. Diese einmalige Karstlandschaft erstreckt sich über ca. 300km² und bildet einen äußerst starken Kontrast zu der ansonsten grünen Insel mit seinen vielen Schafsweiden. Die rechteckigen Steinplatten entstanden durch Oberflächenwasser, das früher einen Großteil dieses Gebietes bedeckte. Das ganze Gebiet grenzt im Süden an den Orten Corrofin und Lisdoonvarna und im Nordosten von Kinvarra. Man kann diese einmalige Landschaft auch gut per Wagen oder Fahrrad erkunden. Wer gut zu Fuß ist kann sich auf einen ca. 23km langen Wanderweg begeben, um mit dieser Landschaft direkt konfrontiert zu werden. Davon hat unsere Reisegruppe allerdings Abstand genommen.

bild

bild

bild

Galway : Wir alle genossen den Anblick dieser Stadt mit typisch irischer Atmosphäre. Hier wohnen heute ca. 65.000 Einwohner, es ist die bevölkerungsreichste Stadt in der gleichnamigen Grafschaft. Wir befinden uns inzwischen am Nordostende dews Galway-Bay, wo der Fluss Comp in den Atlantik mündet. Galway war 1120 eine kleine verträumte Ortschaft, die 1396 ihr Stadtrecht bekam. Mit zunehmendem Handel mit den westlichen Seemächten kamen die Öffnung und der Reichtum. Während des Stadtbummels entdeckten wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten, viele Fotos wurden von den Teilnehmern der Gruppe aufgenommen. Ein besonderes Flair bietet der Eyre Square in der Nähe des Bahnhofes. Es ist ein besonders schön gestalteter öffentlicher Park in der Innenstadt. Wer sich näher für die Stadtgeschichte interessierte, der sollte sich das Irish National Monument Lynch’s Castle anschauen. Es ist ein sehr imposanter Bau aus dem 16. Jahrhundert. Von 1480-1650 wohnten hier die jeweiligen Bürgermeister. Heute ist in diesem Gebäude eine Bank untergebracht. Das Wahrzeichen dieser schönen Stadt ist die St. Nicholas Church mit ihrer imposanten Kuppel. Dieses Gebäude zählt zu den schönsten mittelalterlichen Kirchen in Irland. Die Cathedral of Our Lady Assumed wurde 1965 geweiht und sollte ebenfalls aufgesucht werden. Am Ufer des Comp sahen wir die Spanish Arch, ein erweiterter Bau der ehemaligen Stadtbefestigung, die heute noch teilweise zu besichtigen ist. In der Nähe des Gerichtsgebäudes überquert die Salmon Weit Bridge den Fluss Corrib. Von der Brücke aus kann man durchaus während der Lachssaison von April bis Juli sehr große, fast riesige Lachsschwärme im Fluss beobachten. Da wir aber Ende des Jahres hier vor Ort waren, blieb uns dieses Naturschauspiel leider verwehrt. Wer innerörtlich eine Pause einlegen wollte, zahlreiche Pubs bieten dem Gast irische Folklore als Live-Musik an.

bild

bild

bild

Moher Klippen – Die Klippen sind sehr beeindruckend anzuschauen, denn sie ragen 230m steil aus dem Wasser empor und weisen eine Länge von 8 km auf. Viele Falken, Möwen, Krähenscharben und noch weitere 27 unterschiedliche Vogelarten sind hier heimisch geworden, ein Zählung ergab mal 30.000 Tiere Unter den Vogelliebhabern sind hier die Papageientaucher die beliebtesten Vögel, man findet sie am Besten in großen Kolonien an isolierten Stellen des Kliffs und auf Goat Island. Besonders während der Sommermonate ist diese Gegend eine reine Touristenattraktion. Die Wege sind gut ausgebaut, es gibt auch eine Aussichtsplattform und ein Besucherzentrum, alles wurde im Jahr 2007 fertig gestellt. An den Klippen selbst führt immer noch ein ungesicherter Trampelpfad entlang, Schilder in verschiedenen Sprachen warmen vor einer Benutzung. Ein etwas 200m langer Teilabschnitt wurde aus Gründen der Sicherheit mit ca. 1,40 m hohen Steinplatten gesichert, so können die Besucher nicht mehr unmittelbar an den Klippenrand herantreten. Sicherheit geht vor, aber leider ist die Aussicht in diesem Abschnitt etwas eingeschränkt.

bild

bild

bild

Dublin - krönender Abschluss der Fahrt war dann der Besuch in Irlands Hauptstadt an der Ostküste. Sie ist mit ihren 500.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und wird vom Fluss Liffey durchquert. Hier besteht die Möglichkeit Irlands größte Kirche, die St. Patrick’s Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert zu besichtigen. Während der nachfolgenden Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder erweitert. In der Christ Church Cathedral ist der Sitz der Erzbischöfe und dieses Gebäude ist noch größer als die St. Patrick‘ Cathedral.

bild

In der wunderbaren Altstadt gibt es viel zu sehen, vor allem die mittelalterliche Burg. Das Schloss mit seinen Prunksälen ist eine Besichtigung wert. Eigentliche Pflicht eines jeden Besuchers von Dublin ist der Besuch im Guinness Storehouse. In diesem Gebäude liegt die Wurzel des berühmten Guinnes-Bieres, allerdings wurde zwischenzeitlich an diesem Ort ein Museum eingerichtet. Wenn man etwas Glück hat bekommt man dort ein Glas Bier gratis! Der Stadtteil Temple Bar hat sich aufgrund der vielen neu restaurierten Häuser, der vielen Pubs, Hotels und Restaurants zum Touristenzentrum der Stadt gemausert. Wer hier einkaufen geht wird auf jedem Fall fündig. Das kulturelle Leben spielt sich ebenfalls überwiegend in diesem Teil der Stadt ab. Kleinere und größere Parkanlagen laden zum Spaziergang oder zum kurzfristigen Verweilen auf einer Parkbank ein. Die größte Anlage ist der Phönix Park. Er ist komplett eingezäunt, weltweit ist er die größte Anlage dieser Art, so groß wie ein ganzer Stadtteil. Es führen auch Straßen durch die Anlage, zum Laufen ist die Fläche einfach zu groß. Als eigentliches Wahrzeichen gilt eigentlich die Half Penny Bridge. Die Brücke ist eine Augenweide und liegt inmitten der Stadt und darf nur von Fußgängern benutzt werden, Autos sind hier tabu. Die Brücke ist das Bindeglied zwischen den Stadtteil Temple Bar und den Einkaufsstraßen an der Henry Street. Nicht nur Dublin, ganz Irland ist eine Reise wert. Es waren wunderbare Tage, ich werde lange von den Erinnerungen zehren – aber trotzdem heißt es nun Abschied nehmen, wir treten nun leider wieder die Heimreise an.
.
Nach stichpunktartigen Notizen von Mauselottchen wurde hier ihre Reise von Pecky nachgeschrieben, formuliert und ausgearbeitet.Die Fotografien wurden komplett von Mauselottchen erstellt. Nun hoffen wir, dass allen interessierten Lesern dieser Bericht und die Bilder gefallen.
Pecky 12.02.2011

Quellennachweis Bilder:


Diesen Artikel...

weiterempfehlen an:

  bewerten:
(bisher
7
Bewertungen)

  Um diesen Artikel zu kommentieren musst Du eingeloggt sein! Einblenden / verstecken hat 0 Kommentar(e):