Mach mit bei Feierabend.de!
Finde neue Freunde für Leben, Liebe und Freizeit
Online Sofortkontakt zu 160.000 Gleichgesinnten
Triff nette Menschen „vor Ort“ in 120 Regionalgruppen
Jetzt kostenlos anmelden!
Service:
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Rundgang durch die Community Sofort-Nachrichten
R_regio
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Rundgang durch die Community Sofort-Nachrichten
Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich.
Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle
durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die
von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.
Eine süße Versuchung...
.... und alle empfanden diese als einen gelungenen Nachmittag. Doch erst einmal der Reihe nach. 21 Seniorinnen und Senioren unserer Gruppe fanden sich am 15.03.2006 zuerst in Beerfurth ein, wo mit Firma Eberhardt die einzige hessische Firma beheimatet ist, die noch Kakaobohnen zu reinen Delikatessen verarbeitet.
Der Enkel des Firmengründers, Herr Gräber, erläuterte zuerst die Historie der Firma. Danach ist aus dem 19. Jahrhundert zuerst ein bäuerlichen Anwesen bekannt. 1928 gründete sein Großvater im gleichen Gelände seine Firma innerhalb er als gelernter Bäcker u.a. Lebkuchen herstellte und diese mit einem Pferdewagen zu Kunden u.a. im Offenbacher Raum lieferte. Bald kam ein Auto dazu und er erschloss neue Märkte an der Bergstraße, im Ried und in der Pfalz. Im 2. Weltkrieg wurde dann nur Brot gebacken und nach dem Krieg begann man mit u.a. Waffelbechern, Zuckerhasen und Lutschern. Um 1950 ist man dann vom Zucker auf die Schokolade übergegangen.
Herr Gräber erläuterte danach aus welchen Ländern die Kakaobohnen kommen und welche Qualitätsunterschiede dabei vorliegen. Er erklärte das Mischen verschiedener Bohnenqualitäten und auch die Herstellungsunterschiede zwischen Vollmilch und Zartbitterschokolade, wobei die EU auch hier Begriffe schuf, die den Herstellern allerlei Spielraum lassen, deren Produkte nicht immer das ursprüngliche reine Lebensmittel widerspiegeln. Hier aber liegt die Stärke dieses kleinen Betriebs: man arbeitet gänzlich ohne Chemie, alleine nur nach dem „deutschen Schokoladenreinheitsgebot“, um einen Vergleich mit dem Bier zu ziehen.
Die zugekauften Kakaobohnen werden gedörrt. Hierunter versteht man das Entziehen der Restfeuchte. Erst danach riechen die Bohnen nach Kakao. Nun werden die Bohnen gebrochen und der Kakaobruch von den Schalen getrennt.
Nach dem Mahlen des Bruchs erfolgt die Trennung zwischen Kakaobutter und der Kakaomasse. Das Mischen von Kakaomasse und Zucker ergibt dann Schokolade. Setzt man dann Milch, Rahm, oder Sahne zu, erhält man Milchschokolade. Hier nun waren wir an einer Stelle angekommen, wo wir von den Köstlichkeiten auch Proben essen konnten.
Firma Eberhardt fertigt Figuren, wie beispielsweise Osterhasen und –Lämmer, Entchen und Weihnachtsmänner aus feinster Schokolade, Lebkuchen, Gebäck und andere Leckereien. Schokolade hat einen Schmelzpunkt bei 30 °C. Man verflüssigt diese nun bei 32 °C und gießt sie portioniert in Halbschalen-Formen, verschließt jede Form mit der zweiten Halbschale und gibt das ganze in eine Maschine, mit der die Formen 10 min. geschleudert werden. Durch die Fliehkraft entstehen Hohlkörper. Zusätzlich werden die Formen gerüttelt, um die Luftblasen aus der Schokolade heraus zu bekommen.
Der Enkel des Firmengründers, Herr Gräber, erläuterte zuerst die Historie der Firma. Danach ist aus dem 19. Jahrhundert zuerst ein bäuerlichen Anwesen bekannt. 1928 gründete sein Großvater im gleichen Gelände seine Firma innerhalb er als gelernter Bäcker u.a. Lebkuchen herstellte und diese mit einem Pferdewagen zu Kunden u.a. im Offenbacher Raum lieferte. Bald kam ein Auto dazu und er erschloss neue Märkte an der Bergstraße, im Ried und in der Pfalz. Im 2. Weltkrieg wurde dann nur Brot gebacken und nach dem Krieg begann man mit u.a. Waffelbechern, Zuckerhasen und Lutschern. Um 1950 ist man dann vom Zucker auf die Schokolade übergegangen.
Herr Gräber erläuterte danach aus welchen Ländern die Kakaobohnen kommen und welche Qualitätsunterschiede dabei vorliegen. Er erklärte das Mischen verschiedener Bohnenqualitäten und auch die Herstellungsunterschiede zwischen Vollmilch und Zartbitterschokolade, wobei die EU auch hier Begriffe schuf, die den Herstellern allerlei Spielraum lassen, deren Produkte nicht immer das ursprüngliche reine Lebensmittel widerspiegeln. Hier aber liegt die Stärke dieses kleinen Betriebs: man arbeitet gänzlich ohne Chemie, alleine nur nach dem „deutschen Schokoladenreinheitsgebot“, um einen Vergleich mit dem Bier zu ziehen.
Die zugekauften Kakaobohnen werden gedörrt. Hierunter versteht man das Entziehen der Restfeuchte. Erst danach riechen die Bohnen nach Kakao. Nun werden die Bohnen gebrochen und der Kakaobruch von den Schalen getrennt.
Nach dem Mahlen des Bruchs erfolgt die Trennung zwischen Kakaobutter und der Kakaomasse. Das Mischen von Kakaomasse und Zucker ergibt dann Schokolade. Setzt man dann Milch, Rahm, oder Sahne zu, erhält man Milchschokolade. Hier nun waren wir an einer Stelle angekommen, wo wir von den Köstlichkeiten auch Proben essen konnten.
Firma Eberhardt fertigt Figuren, wie beispielsweise Osterhasen und –Lämmer, Entchen und Weihnachtsmänner aus feinster Schokolade, Lebkuchen, Gebäck und andere Leckereien. Schokolade hat einen Schmelzpunkt bei 30 °C. Man verflüssigt diese nun bei 32 °C und gießt sie portioniert in Halbschalen-Formen, verschließt jede Form mit der zweiten Halbschale und gibt das ganze in eine Maschine, mit der die Formen 10 min. geschleudert werden. Durch die Fliehkraft entstehen Hohlkörper. Zusätzlich werden die Formen gerüttelt, um die Luftblasen aus der Schokolade heraus zu bekommen.
Danach ruhen die Formen mit Inhalt 45 Minuten lang bei 14 °C in einem Kühltunnel.
Sobald die Figuren aus der Form genommen sind, werden sie mit Accessoires versehen und oft auch in Folie verpackt. Die eng anliegende „Ummantelung“ von Osterhasen, oder Weihnachtsmännern geschieht auf einem Drehtisch, wo die eingelegten Figuren selbsttätig ihre Kleider bekommen.
Nun aber hatten wir alle soviel von Schokolade gehört und gesehen, dass nur noch ein Wunsch bestand: im Verkaufsraum konnten wir uns mit alle dem eindecken, wonach wir Lust hatten, denn Ostern steht ja auch bald vor der Tür.
Man kann durchaus von Schokolade satt werden. Wir aber zogen es vor in einer Gaststätte bei Kaffee und Kuchen, oder auch bei anderen Speisen den Tag ausklingen zu lassen. Deswegen fuhren wir nach Ober-Kainsbach zum Gasthaus, Café und Pension „Zum Hohenstein“ , wo wir es gerne auch noch etwas aushielten.
Text: rikue
Bilder: Arnulf
Weitere Bilder findet Ihr über:
Themen => Erlebnisberichte => Zur Bildergalerie => Aktivitäten 2006
oder direkt:
http://argabo.teboli.de/FA-DA/FaDa05/FaDa05-010.html
Sobald die Figuren aus der Form genommen sind, werden sie mit Accessoires versehen und oft auch in Folie verpackt. Die eng anliegende „Ummantelung“ von Osterhasen, oder Weihnachtsmännern geschieht auf einem Drehtisch, wo die eingelegten Figuren selbsttätig ihre Kleider bekommen.
Nun aber hatten wir alle soviel von Schokolade gehört und gesehen, dass nur noch ein Wunsch bestand: im Verkaufsraum konnten wir uns mit alle dem eindecken, wonach wir Lust hatten, denn Ostern steht ja auch bald vor der Tür.
Man kann durchaus von Schokolade satt werden. Wir aber zogen es vor in einer Gaststätte bei Kaffee und Kuchen, oder auch bei anderen Speisen den Tag ausklingen zu lassen. Deswegen fuhren wir nach Ober-Kainsbach zum Gasthaus, Café und Pension „Zum Hohenstein“ , wo wir es gerne auch noch etwas aushielten.
Text: rikue
Bilder: Arnulf
Weitere Bilder findet Ihr über:
Themen => Erlebnisberichte => Zur Bildergalerie => Aktivitäten 2006
oder direkt:
http://argabo.teboli.de/FA-DA/FaDa05/FaDa05-010.html


