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Koziol, ideas for friends
Mit diesem Anglizismen wirbt die Firma, die wir am 30.05.2006 besuchten.
Und das wird dann verständlich, wenn man weiß, dass der größte Markt für
deren Produkte die USA sind. Bekannt aber sind den meisten Menschen die
Traumkugeln, die Koziol 1950 erfand
30 Feierabendler aus den Regionalgruppen Frankfurt/M. und Darmstadt besuchten die Firma Koziol in Erbach/Odw. Diese Veranstaltung war von der Gruppe Frankfurt organisiert und wir hängten uns gerne an. Durch Firma und Firmengeschichte führte uns Frau Daniela Monze aus der Presseabteilung der Firma. Angefangen hat alles vor nunmehr 8o Jahren, als sich Herr Koziol sen. mit 3 Mitarbeitern als Elfenbeinschnitzer selbstständig machte. Doch schon bald wurde das Elfenbein teuer und knapp, so dass man sich der Kunststoffverarbeitung zuwandte. Herr Koziol sen. erfand 1950 die Traumkugel, die mit Wasser gefüllt ist und beim Umdrehen in sich „Schnee“ rieseln lässt. Heute werden insgesamt 180 Mitarbeiter/rinnen beschäftigt, die Produktion läuft in 3 Schichten.
Wir begannen den Firmenrundgang im Modellbau, wo Designvorschläge von Hand geformt, geschliffen und lackiert werden. Im Rohstofflager hörten wir von Polypropylen und Polyäthylen, von weißem Granulat und farbigen batches und erfuhren von den Mixturen, um den Produkten die gewünschte Farbe zu verleihen und zwar durch die gesamte Materialstärke hindurch – nicht nur angemalt.
Wir begannen den Firmenrundgang im Modellbau, wo Designvorschläge von Hand geformt, geschliffen und lackiert werden. Im Rohstofflager hörten wir von Polypropylen und Polyäthylen, von weißem Granulat und farbigen batches und erfuhren von den Mixturen, um den Produkten die gewünschte Farbe zu verleihen und zwar durch die gesamte Materialstärke hindurch – nicht nur angemalt.
Im Formenlager sahen wir die Vielzahl von Spritzformen, die in die Kunststoffspritzmaschinen eingebaut werden. Um solche Formen herzustellen wird ein Modell des späteren Gegenstandes abgescannt und aus Stahl herausgefräst. Benötigt wird in aller Regel eine zweiteilige Spritzform, damit der gespritzte Kunststoffgegenstand auch ausgeworfen werden kann.
An den vielen Spritzmaschinen konnten wir sehen, wie die Spritzformen schließen, wieder öffnen und der gespritzte Gegenstand die Form verlässt. Die Vorgänge lösten erneut allgemeines Interesse aus.
In der Montageabteilung werden Zubehöre angebracht, wie beispielsweise die Rundmesser von Pizzacuttern.
Übrigens: Heinz Rühmann spielte Schach und zwar mit Figuren der Firma Koziol
Ein Dank an diese Firma, an Frau Monze und an Helmut und Sigi Becker (FA Frankfurt), die uns den Besuch ermöglichten.
Bericht:
Rikue
Bilder:
Rikue
www.koziol.de/ (Traumkugel)
Arnulf (Rühmann)
Bericht:
Rikue
Bilder:
Rikue
www.koziol.de/ (Traumkugel)
Arnulf (Rühmann)







