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Weserfahrt

Raddampferfahrt auf der Weser von Hann.Münden nach Holzminden

Organisiert von Hotti

Sonne

Weil Werra und Fulda küssten sich
Gab's ein Ergebnis unter'm Strich
Entstanden ist der Weserfluß
Den jeder mal bereist hab'n muß.
Das war im Juni unser Motto
Ein Hauptgewinn fast wie im Lotto
Verband Landschaft mit der tollen Sonne
Bescherte uns nur reine Wonne!
Hann.Münden lud am Weserstein
Uns zum Unbekannten ein.
Der Dampfer war ganz leicht zu finden
Sein Name: "Wappen von Minden".

Wappen von Minden
"Wappen von Minden"

Er starker Ton mußte dem Horn entfahren
Als naht' die Fähr' von Reinhardshagen.

Fähre Veckerhagen

Wir war'n begeistert von der Tour
Es meldet' sich des Fahrplans Uhr.
Gemütlich war des Schiffes Lauf
Nun hielt ein kleiner Ort uns auf.
Es ist zum Glück nicht immer derselbe,
Wir hielten an in Bodenfelde.

Bodenfelde

Bereits im Jahre 833 erscheint in einem Reskript des Karolingerkaisers Ludwig des Frommen die kleine Feldsiedlung. Die kaiserliche Urkunde erlangt durch die Tatsache Bedeutung, dass Ludwig seinen Anteil an den Bodenfelder Salzquellen der damals erst ein Jahrzehnt alten Abtei Corvey, dem ersten Kloster auf altsächsischem Boden, übereignet hat. Mehr als vier Jahrhunderte hindurch bestimmten das Salzgewerbe und der umfangreiche Güterbesitz die Beziehungen zwischen Corvey und Bodenfelde.

Die Landschaft sanft vorüber zog
Den Käpitän es jedoch bewog
Obwohl am Ufer sonst alles verschlafen
Legte er an in Bad Karlshafen.

Karlshafen


Östlich von Kassel befindet sich das Schlösschen Windhausen. Hier lebte der aus Preußen stammende Minister Martin Ernst von Schlieffen, der dem ebenso kunstbesessenen wie geldknappen Landgrafen Friedrich II als Berater diente.
Schlieffens Name ist eng verbunden mit der Geschichte der verkauften hessischen Soldaten die auf der Seite der englischen Truppen die gegen die nach Unabhängigkeit strebenden Amerikaner unter Georg Washington kämpfen mussten. Von den 30.000 Soldaten, die ab 1776 nach Amerika geschickt werden, kommen 17.000 aus Hessen-Kassel und zum großen Teil sind es „Landeskinder". Erst im Jahr 1884 kehren die letzten von ihnen in die Heimat zurück. 3.000 waren auf den Schlachtfeldern gefallen und 10.000 in der Neuen Welt geblieben

Friedrich II

Der Lauf der Weser war verschlungen
Am Ufer lag nun Beverungen.

Beverungen

Der Name "Beverungen" ist bereits Mitte des 9. Jahrhunderts belegt. Zunächst war dies ein adliger Hof mit großem Grundbesitz, der sich bald zum Dorf entwickelte. Um 1300 begann Bischof Bernhard von Paderborn mit dem Bau der Burg. Aber erst 1417 erhielt der Ort die Stadtrechte. Über 500 Jahre war Beverungen dann eine Ackerbürgerstadt, deren Einwohner überwiegend Landwirtschaft betrieben.
In dieser Zeit erlebte die Stadt ihre Höhen und Tiefen. So wütete 1626 während des Dreißigjährigen Krieges die Pest in Beverungen. 1632 wurde die Stadt von Hessen und Schweden niedergebrannt und bis auf fünf Häuser zerstört. Doch schon bald erholte sich der Ort dank seiner günstigen Lage, und der Handel mit Getreide, Eisen und Glas aus den Glashütten des Paderborner Landes blühte.

Ein Berg der Fürsten war nicht in Sicht
doch weiterfahren tat's Schiffe nicht.

Tasse

Fürstenberg:
Nirgendwo erhebt sich ein Berg in dieser Form am Ufer der Weser empor. Auf seine Form und Lage geht auch der Name Fürstenberg zurück. Damit ist kein Geschlecht oder gar Fürst im heutigen Sinne gemeint, sondern der Name Vorstenberg, wie er früher hieß, umschreibt einfach seine hervorragende - hervorstehende - topographische Lage.
Norddeutschlands einziges Porzellanmuseum befindet sich in unserem denkmalgeschützten, restaurierten Renaissanceschloss. In historischen und aktuellen Sammlungen werden hier drei Jahrhunderte Porzellankultur aus FÜRSTENBERG dokumentiert.

Höxter, die alte Stadt in Deutschland's Norden
War das nächste Ziel geworden.

Corvey
Kloster Corvey

Erste urkundliche Erwähnung im Jahr 823
Höxter zählt zu den ältesten Städten in Norddeutschland. Die Anlage einer Siedlung wurde durch eine weitgehend hochwasserfreie Lage in der Weserniederung und eine in der Nähe aufgeschwemmte Furt begünstigt. Bereits um 800 bestand hier eine Missionskirche, die dem hl. Kilian geweiht war.
Ins Licht der schriftlichen Überlieferung tritt die Stadt im Zusammenhang mit der Gründung der nahegelegenen Reichsabtei Corvey. Kaiser Ludwig d. Fromme erwarb die bereits bestehende villa hucxori und übertrug sie 823 gemeinsam mit der marca hucxori an das Kloster. In der Folgezeit wurde Corvey zur bedeutendsten Abtei in Norddeutschland. 833 erhielt das Kloster das älteste überlieferte Münzprivileg östlich des Rheins, mit dem die Gründung eines Marktes als Warenumschlagplatz einherging. Dieser Markt befand sich nach neueren Forschungen an der Furt in Höxter.

Nach langer Fahrt mußt' Schiff und Manschaft Ruhe finden
Um Achtzehn Uhr erreichten wir Holzminden.

Holzminden

Die Kreisstadt Holzminden liegt im südlichen Niedersachsen an der Weser. Die Stadt hat mit den eingemeindeten Sollingorten Neuhaus, Silberborn und Mühlenberg ca. 24.000 Einwohner.
Ihr Name ist abgeleitet von der hier in die Weser mündenden Holzminde, welches Waldbach bedeutet.
Holzminden wurde um ca. 1200 (Stadtrechtsbestätigung 1245) durch die Grafen von Everstein neben deren Burg an der Weser gegründet. Von 1408 an gehörte die Stadt den Welfen, seit dem frühen 16. Jahrhundert zu deren Wolfenbütteler Linie (seit 1815 unter der Benennung Herzogtum Braunschweig, 1918 bis 1941 Freistaat Braunschweig).
Im Dreißigjährigen Kriege wurde Holzminden 1640 von kaiserlichen Truppen zerstört und erholte sich davon nur langsam.
Bis ins 20. Jahrhundert war es im wesentlichen eine Ackerbürgerstadt mit zahlreichen Handwerkern und einigem Handel.

Der Tag nun seinen Abschied nahm
Mit dem Bus man dann zurücke kam.
Das Weitere, was lohnend ist zu schildern,
Entnehmt nun bitte meinen Bildern.

Gruppe 1

Schaufelschau

Pferde am Ufer

Usch

Arnulf u.Walter

Flußlauf

Margot-ellen

Am Ufer

Bericht: Hotti
Schiffsfotos: Hotti
Ortsfotos:Internet
Kolibritasse:Internet
Friedrich II.:Internet

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