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Die Apfelzeit ist da!
Mit diesem Aufruf im Internet informiert die Firma Dölp in Brensbach/Odenwald alljährlich Äpfel zum Keltern und Veredeln bei ihnen anzuliefern. Dabei war das nicht immer so und gar nicht per Internet:
In der 5. Generation betreibt die Familie den 1875 von Johannes Dölp gegründeten Betrieb. Johannes war gelernter Küfer und Bauer und gründete eine eigene Bierbrauerei, Küferei und Brennerei, deren Erzeugnisse er in der eigenen Gastwirtschaft ausschenkte. Erst 1919 wandten sich die Dölps von Bier ab und den Odenwälder Äpfeln zu. Aus der Brauerei wird eine Kelterei und man produziert Apfelwein. Als in der Branche die Konservierung gelöst war konnte fortan auch Apfelsaft vermarktet werden.
21 Damen und Herren unserer Darmstädter Gruppe hatten Gelegenheit die heutige Produktionsstätte der Firma zu besichtigen,
In der 5. Generation betreibt die Familie den 1875 von Johannes Dölp gegründeten Betrieb. Johannes war gelernter Küfer und Bauer und gründete eine eigene Bierbrauerei, Küferei und Brennerei, deren Erzeugnisse er in der eigenen Gastwirtschaft ausschenkte. Erst 1919 wandten sich die Dölps von Bier ab und den Odenwälder Äpfeln zu. Aus der Brauerei wird eine Kelterei und man produziert Apfelwein. Als in der Branche die Konservierung gelöst war konnte fortan auch Apfelsaft vermarktet werden.
21 Damen und Herren unserer Darmstädter Gruppe hatten Gelegenheit die heutige Produktionsstätte der Firma zu besichtigen,
wobei Herr Lampert
uns zuerst den Werdegang der Äpfel von der Anlieferung bis in die Flaschen erläuterte: die von Pkw´s, Fuhrwerken, oder Lkw´s angelieferten Äpfel werden einschließlich der Fahrzeuge auf einer 30 Tonnen Brückenwaage gewogen. Nach dem Abladen der Äpfel werden die Fahrzeuge erneut gewogen. Die Differenz zeigt danach das Apfelgewicht an. Die Äpfel werden bis zur Weiterverarbeitung in zwei 30 Tonnen Silos gelagert. Dabei handelt es sich um Äpfel der Region, die sortenvermischt zur Verarbeitung kommen.
Nacheinader werden die Äpfel aus den Silos entnommen und in einem Siebprozess von Gras und Steinen befreit. Nun werden die Äpfel zu Maische zerkleinert. In der Bandpresse wird der Saft aus der Maische getrennt.
Nacheinader werden die Äpfel aus den Silos entnommen und in einem Siebprozess von Gras und Steinen befreit. Nun werden die Äpfel zu Maische zerkleinert. In der Bandpresse wird der Saft aus der Maische getrennt.
8 bis 12 Tonnen Äpfel können hier pro Stunde verarbeitet werden. Es steht aber zusätzlich eine Plattenpresse zur Verfügung, um auch noch Restsaft auszupressen. Der Saft nun Most genannt, läuft danach über einen Rüttler, wo noch Restpartikel aus dem Most heraus getrennt werden. Die aus der Maische heraus getrennten Feststoffe werden zur Tierfütterung an Bauern, Schäfer und Jäger abgegeben.
Besonders beeindruckend sind die vielen Tanks in denen Säfte lagern, Apfelweine vergoren werden, oder Schorle, Citre, oder Mischsäfte entstehen. Die bei Mischsäften erforderlichen Fruchtsaftkonzentrate werden von einem hiesigen Hersteller zugekauft. Aber auch eine Biolandlinie mit Äpfeln von Eberstädter Streuobstwiesen, bisher in Lohnherstellung, soll künftig das Sortiment der Apfelvermarktung erweitern.
Die Kelterei Dölp verfügt über die Linzens einer Verschlussbrennerei. Im Spirituosenkeller lagern derzeit 17 verschiedene Artikel, die das Getränkespektrum angenehm abrunden.
Die Kelterei Dölp verfügt über die Linzens einer Verschlussbrennerei. Im Spirituosenkeller lagern derzeit 17 verschiedene Artikel, die das Getränkespektrum angenehm abrunden.
Für kleinere Fässer gibt es eine Fassspülmaschine. Steht die Tankreinigung an, muss der manuelle Einstieg durch die Verschlussöffnung erfolgen. Für diese Arbeit sind nur schlanke Personen geeignet.
Nun müssen die Getränke in Flaschen abgefüllt werden. Hierzu steht eine moderne Füllstraße für bis zu 5.000 Flaschen pro Stunde zur Verfügung. Dem in 6er, oder 12er Kästen angelieferten Leergut werden zuerst automatisch die Schraubverschlüsse entfernt. Der Kastenauspacker, auch Entpacker genannt entnimmt das Leergut aus den Kästen. Die leeren Kästen laufen weiter, die senkrecht stehenden Flaschen werden automatisch gewendet und mit Laugen und Frischwasser behandelt, so dass sie komplett sauber und ohne Etikett zum Bottle - Inspektor gelangen, einem Scanner, der die Flaschen auf die richtige Form, auf Verletzungen und nach Fremdinhalten kontrolliert.
Nun müssen die Getränke in Flaschen abgefüllt werden. Hierzu steht eine moderne Füllstraße für bis zu 5.000 Flaschen pro Stunde zur Verfügung. Dem in 6er, oder 12er Kästen angelieferten Leergut werden zuerst automatisch die Schraubverschlüsse entfernt. Der Kastenauspacker, auch Entpacker genannt entnimmt das Leergut aus den Kästen. Die leeren Kästen laufen weiter, die senkrecht stehenden Flaschen werden automatisch gewendet und mit Laugen und Frischwasser behandelt, so dass sie komplett sauber und ohne Etikett zum Bottle - Inspektor gelangen, einem Scanner, der die Flaschen auf die richtige Form, auf Verletzungen und nach Fremdinhalten kontrolliert.
32 synchron mit den Flaschen umlaufende Druckfüller pressen die Flüssigkeit in die Flaschen.
Danach wird das Flaschengewinde automatisch befeuchtet, damit die Verschlussdeckel nicht verkleben. Neu war für uns, dass der Deckel im Rohzustand noch kein Gewinde hat. Dieses wird vielmehr von der Flasche vorgegeben und beim Verschließen geformt. Die Etikettierstationen kleben schließlich Brust- und Rückenetiketten auf die Flaschen.
Inzwischen wurden die leeren Kästen beim Weitertransport im Kastenreiniger gesäubert, um danach in der Einpackstation mit Flaschen gefüllt zu werden. Ein Kastenstapler schichtet 4 oder 5 Kästen übereinander, die dann so auf Paletten abgesetzt werden können. So, oder so: Nach einem Zwischenlager kommt es nun zur Abholung, oder Auslieferung und wieder wird irgendwo viel Durst gelöscht.
Apropos Durst: Herr Lampert reichte jedem von uns ein Apfelgetränk. Inzwischen waren wir aber auch hungrig geworden. Darum fuhr die Gruppe zum Cafe´ Oberwald in Brensbach, wo wir von der Chefin selbst gebackene Torten, aber auch Speisen von der kleinen Karte serviert bekamen.
Inzwischen wurden die leeren Kästen beim Weitertransport im Kastenreiniger gesäubert, um danach in der Einpackstation mit Flaschen gefüllt zu werden. Ein Kastenstapler schichtet 4 oder 5 Kästen übereinander, die dann so auf Paletten abgesetzt werden können. So, oder so: Nach einem Zwischenlager kommt es nun zur Abholung, oder Auslieferung und wieder wird irgendwo viel Durst gelöscht.
Apropos Durst: Herr Lampert reichte jedem von uns ein Apfelgetränk. Inzwischen waren wir aber auch hungrig geworden. Darum fuhr die Gruppe zum Cafe´ Oberwald in Brensbach, wo wir von der Chefin selbst gebackene Torten, aber auch Speisen von der kleinen Karte serviert bekamen.
Ein schöner Tag ging so zu Ende und wir warten alle auf gespannt unsere nächste Veranstaltung.
Bericht:
rikue
Bilder:
5 x rikue
4 x Firma Dölp KG
Weitere Bilder hier
Bericht:
rikue
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5 x rikue
4 x Firma Dölp KG
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