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19.09.2007 Besuch bei Röder Präzision, Egelsbach
Die Röder Präzision GmbH zählt heute mit über 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem der vielen mittelständigen Unternehmen.
Und dennoch besitzt man eine herausragende Stellung, weil man in Deutschland über das breiteste Technik-, Teile- und Serviceangebot mit Werksvertretungen der bedeutendsten Anbieter der Allgemeinen Luftfahrt verfügt. Durch die Vielseitigkeit und die interne Struktur des Unternehmens im Bereich der Luftfahrt nimmt man in Europa eine einmalige Stellung ein.
Eine weitere lobenswerte Stellung nimmt Röder in der Ausbildung ein. 10 % der Belegschaft sind Auszubildende, die dann in aller Regel übernommen werden.
Als der Firmengründer Wilhelm Röder 1922 mit einer Zylinderschleiferei für Kraftfahrzeugmotoren den Grundstein für das Unternehmen legte, konnte er den Erfolg nicht erahnen.
Ende der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts begann man mit Entwicklung und Bau von Schleppwinden für Segelflugzeuge und schuf sich einen Platz in der Instandsetzung und Überholung von Flugmotoren, Propeller und Fahrwerksanlagen, die heute Kernfelder des Unternehmens darstellen.
Nachdem wir vergangen den Flugplatz Egelsbach besichtigen konnten war es schön die Zusage der Röder Geschäftsleitung für eine Besichtigung in diesem Unternehmen zu bekommen.
Der Leiter der Entwicklung, Herr Ralf Kaiser, führte uns durch den Betrieb, der sowohl für die Zivilluftfahrt, als auch für die Instandsetzung von Komponenten im militärischen Bereich arbeitet.
Eine weitere lobenswerte Stellung nimmt Röder in der Ausbildung ein. 10 % der Belegschaft sind Auszubildende, die dann in aller Regel übernommen werden.
Als der Firmengründer Wilhelm Röder 1922 mit einer Zylinderschleiferei für Kraftfahrzeugmotoren den Grundstein für das Unternehmen legte, konnte er den Erfolg nicht erahnen.
Ende der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts begann man mit Entwicklung und Bau von Schleppwinden für Segelflugzeuge und schuf sich einen Platz in der Instandsetzung und Überholung von Flugmotoren, Propeller und Fahrwerksanlagen, die heute Kernfelder des Unternehmens darstellen.
Nachdem wir vergangen den Flugplatz Egelsbach besichtigen konnten war es schön die Zusage der Röder Geschäftsleitung für eine Besichtigung in diesem Unternehmen zu bekommen.
Der Leiter der Entwicklung, Herr Ralf Kaiser, führte uns durch den Betrieb, der sowohl für die Zivilluftfahrt, als auch für die Instandsetzung von Komponenten im militärischen Bereich arbeitet.
Dabei ist es wichtig so exakt zu arbeiten, dass die Ergebnisse einer 100-prozentigen Eigen-Kontrolle stand halten.
Röder hat die Lizenz zur Wartung von Flugzeugen bis 5,7 t Gewicht, was bis zu Flugzeugen mit 2 Motoren und für 8 bis 10 Passagieren reicht. Während wir mit unseren Autos zur Inspektion fahren können, oder auch nicht, ist dies in der Fliegereibranche nicht möglich. Es gibt festgesetzte Intervalle für Inspektionen und zwar jährlich einmal in der Flugzeugwerft und alle 50, oder 100 Flugstunden eine Wartung in lizenzierten Betrieben, wie Röder.
Die Wartungsarbeiten und Grundüberholungen beziehen sich hauptsächlich auf die Kolbenhub-Motoren,
aber auch auf Unfallinstandsetzungen an Motoren und Propellern. Dabei sind deren ärgste Feinde Hallentore und Vogelflug. Dazu kommen Arbeiten an Rädern und Bremsen,
wobei wir an Flugzeugreifen lernten, dass hier beim Landen Aquaplaning willkommen ist. Die Reifen haben nur Längsrillen, die kein Wasser zur Seite abweisen. Tritt beim Landen Aquaplaning auf, dann kann das Flugzeug aerodynamisch gesteuert werden.
Die Komponenten werden in alle Einzelteile zerlegt und auf Verschleiß und Rissbildung überprüft.
Dabei dürfen nur Neuteile der Hersteller zum Erneuern verwendet werden. Hierzu verfügt man über ein ziviles Teilelager im Wert von 3 Millionen Euro und bietet damit das breiteste Technik-, Teile- und Serviceangebot mit Werksvertretungen der bedeutendsten Anbieter der Allgemeinen Luftfahrt. Nach dem Zusammenbau aller Teile erfolgen ebenfalls entsprechende Kontrollen, was sich bei den Motoren im Wesentlichen auf Leistung, Drehzahl und Verbrauch konzentriert.
Bei der Propellerinstandsetzung unterscheidet man in groß und klein. Kleinpropeller sind bei Kolbenhub-Motoren im Einsatz. Großpropeller sind beispielsweise bei der Transall mit 6 Meter Durchmesser und 800 kg Gewicht vorhanden. Dabei können Propeller gemäß Herstellerfestlegung mehrmals überschliffen werden, um Steineinschläge aus der Oberfläche zu entfernen. Für verschiedene Propeller stehen auch Enteisungsanlagen zu Verfügung, wo der erforderlich Strom zum Heizen über Kohleschleifer auf sich drehende Ringkontaktbahnen übertragen wird.
Bei Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten müssen die Teileoberflächen schließlich veredelt werden, sei es der Optik wegen, oder zur Vergütung der Oberflächen in bezug auf die Erhöhung der Verschleißeigenschaften, oder der Korrosionsbeständigkeit. Hierfür steht eine hochmoderne Galvanikabteilung zur Verfügung.
Bei der Propellerinstandsetzung unterscheidet man in groß und klein. Kleinpropeller sind bei Kolbenhub-Motoren im Einsatz. Großpropeller sind beispielsweise bei der Transall mit 6 Meter Durchmesser und 800 kg Gewicht vorhanden. Dabei können Propeller gemäß Herstellerfestlegung mehrmals überschliffen werden, um Steineinschläge aus der Oberfläche zu entfernen. Für verschiedene Propeller stehen auch Enteisungsanlagen zu Verfügung, wo der erforderlich Strom zum Heizen über Kohleschleifer auf sich drehende Ringkontaktbahnen übertragen wird.
Bei Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten müssen die Teileoberflächen schließlich veredelt werden, sei es der Optik wegen, oder zur Vergütung der Oberflächen in bezug auf die Erhöhung der Verschleißeigenschaften, oder der Korrosionsbeständigkeit. Hierfür steht eine hochmoderne Galvanikabteilung zur Verfügung.
In 3 vollautomatischen und einer halbautomatischen Bäderstraße kann Chrom und Hartchrom, Nickel und Cadmium aufgebracht werden. Aber auch das Brünieren und Phosphattieren von Stahlteilen, das Eloxieren von Aluminiumteilen und das Hartcoadieren ist gängige Praxis. Um die Anlagen auszulasten werden auch Aufträge von Fremdfirmen angenommen.
Eine eigene Abwasseraufbereitung mit lückenloser Dokumentation im firmeneignen Labor sorgt dafür, bei Kontrollen auf der sicheren Seite zu sein.
Wärmeöfen zur Material Vor-, oder Nachbereitung und eine kleine mechanische Teilefertigung stehen ebenfalls zu Verfügung.
Cockpitüberholungen sind ein weiterer Geschäftszweig. Neben reinen Arbeiten an der Zelle sind für Arbeiten in der Avionik, der Elektronik im Cockpit, kaum Grenzen gesetzt.
Wärmeöfen zur Material Vor-, oder Nachbereitung und eine kleine mechanische Teilefertigung stehen ebenfalls zu Verfügung.
Cockpitüberholungen sind ein weiterer Geschäftszweig. Neben reinen Arbeiten an der Zelle sind für Arbeiten in der Avionik, der Elektronik im Cockpit, kaum Grenzen gesetzt.
Seit 5 Jahren hat man zusätzlich ein neues Geschäftsfeld erschlossen: mehr und mehr Flugzeugeigner rüsten auf Dieselmotoren um, weil dieser Treibstoff um die Hälfte zu haben ist. Die Motoren erhält man von der Firma TAE Thielert Aircraft Engines, einer Firma in Hamburg, die seit 15 Jahren auf diesem Gebiet tätig ist. Im Jahr 2004 wurde Röder zum neuen Distribution Partner ernannt, was nichts anderes bedeutet, als dass man die Vertretung übernehmen konnte.
Hierbei ist man sehr erfolgreich. Röder verkauft aber auch Ersatzteile und komplette Cessna Flugzeuge und ist dabei der erfolgreichste Verkäufer außerhalb der USA.
Wir haben viel gesehen und viel gelernt, wofür wir uns noch einmal bei Herrn Kaiser, aber auch bei Firma Röder, bedanken möchten.
Hierbei ist man sehr erfolgreich. Röder verkauft aber auch Ersatzteile und komplette Cessna Flugzeuge und ist dabei der erfolgreichste Verkäufer außerhalb der USA.
Wir haben viel gesehen und viel gelernt, wofür wir uns noch einmal bei Herrn Kaiser, aber auch bei Firma Röder, bedanken möchten.
Und weil wir schon am Flugplatz Egelsbach waren gingen wir wieder in Schuhbeck´s Check Inn und stärkten uns mit einem Haferl Kaffee und einem Stück Kuchen, oder Torte.
Bericht: Richard (rikue)
Bilder: Arnulf und Onkel Walter
Bilder: Arnulf und Onkel Walter













