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26.10.2010 Indien – ein Filmbericht
Indien, eine Bundesrepublik mit 28 Bundesstaaten und 7 Staaten, die direkt dem Bund unterstehen, verfügt über ein Staatsgebiet von 3.287.590 km². Auf ihm wohnen rund 1,16 Milliarden Einwohner und damit 349 Einwohner pro km². Einen „kleinen“ Teil davon haben unsere Asienexperten Christel und Gert (Foxel) bereist. Über ihre Eindrücke informierten sie uns mit einem interessanten Filmbericht.
Die Reiseroute folgte der Linie Neu Dehli, der Hauptstadt Indiens; Agra; Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan; Bikaner; Jaisalmer, der alten Karawanenstadt in der Wüste Thar; Jodhpur; Mount Abu; Ranakpur und Udaipur. Zum Schluss verbrachten Christel und Gert noch einige Tage zur Erholung in Goa am Meer. Schließlich flogen sie von Mumbai ( bis 1995 Bombay ) aus in die Heimat zurück.
Der Filmbericht bestand aus mehreren Teilen und war so umfangreich und hervorragend gemacht, dass dieser Bericht nur einen kleinen Streifzug über das erlebte darstellen kann.
Mit dem Flugzeug kam man in Neu Dehli an und wandte sich schnell der Reiseroute zu, nämlich Agra, einer Stadt mit 1.225.000 Einwohnern. Mit Unterbrechungen war diese Stadt von 1526 bis 1648 Hauptstadt des Mogulreiches, einem Imperium, das von 1526 bis 1858 auf dem indischen Kontinent als selbstständiger Staat fungierte. Im 17. Jahrhundert umfasste dieses Reich fast den gesamten Subkontinent und dazu noch Teile des heutigen Afghanistans. Aus dieser Zeit stammen Prachtbauten wie das Rote Fort, .....
Der Filmbericht bestand aus mehreren Teilen und war so umfangreich und hervorragend gemacht, dass dieser Bericht nur einen kleinen Streifzug über das erlebte darstellen kann.
Mit dem Flugzeug kam man in Neu Dehli an und wandte sich schnell der Reiseroute zu, nämlich Agra, einer Stadt mit 1.225.000 Einwohnern. Mit Unterbrechungen war diese Stadt von 1526 bis 1648 Hauptstadt des Mogulreiches, einem Imperium, das von 1526 bis 1858 auf dem indischen Kontinent als selbstständiger Staat fungierte. Im 17. Jahrhundert umfasste dieses Reich fast den gesamten Subkontinent und dazu noch Teile des heutigen Afghanistans. Aus dieser Zeit stammen Prachtbauten wie das Rote Fort, .....
....oder das weniger bekannte 1628 erbaute Mausoleum des Itimad-ud-Daula, das in der Qualität seiner Intarsien das weltweit bekannte Taj Mahal noch übertrifft.
Das nächste Ziel Jaipur ist die rasant wachsende Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan mit rund 2.400.000 Einwohnern. Als berühmtestes Wahrzeichen der Stadt gilt der Palast der Winde, einem Teil des Stadtpalastes.
Wie überall in Asien sind auf uns fremd und interessant wirkende Prachtbauten zu bewundern. So ist dies auch mit dem Jagat Shiromani Tempel in Jaipur, zu dessen Eingang 2 Elefanten als Zeichen der Stärke aufgestellt sind.
Ob mit Instrument, als Artist, Schlangenbeschwörer, oder nur Bettler treten viele Einwohner in die Öffentlichkeit, um das zu erhalten, was wir alle brauchen: Geld zum Leben und Überleben. Hier versucht es ein freundlicher Herr mit einem Geigenspiel.
Das nächste Reiseziel war Bikaner, eine 1488 am Rande der Wüste gegründete Stadt mit rund 500.000 Einwohnern. Das Bild zeigt Fort Junagarh, den Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert von seiner Innenansicht aus.
So wie dieser Markt in Bikaner, so sehen alle Märkte aus. Wer Geld hat kann einkaufen. Er, oder sie befinden sich dann in guter Gesellschaft mit Heiligen Kühen und oft auch Affen. Letztere haben im Gegensatz zu den Kühen gelernt, wie man Einwohnern und Touristen das entwendet, was essbar scheint.
Jaisalmer, die alte Karawanenstadt in der Wüste Thar war das nächste Reiseziel. Die 1156 gegründete Stadt wird auch „Die goldene Stadt“ genannt, wie sie aus gelbbraunen Sandstein erbaut wurde. Einst reich geworden durch die vorbeiziehenden Karawanen verlor Jaisalmer an Bedeutung, als Bombay zur Hafenstadt ausgebaut wurde und die Handelsrouten fortan anders verliefen. Das Bild zeigt den Palast von Jaisalmer.
Nun aber ließen auch die Angriffe muslimischer Eroberer nach, wegen denen ursprünglich ein gut geschütztes Fort errichtet worden war. Heute hat die Stadt rund 60.000 Einwohner.
In der Altstadt von Jaisalmer ist das Fort und die Stadtmauer allgegenwärtig. Und doch findet man auch prunkvolle Häuser reich gewordener Kaufmannsfamilien, die den Touristen geeignete Fotoobjekte hinterließen.
Im Osten der Wüste Thar befindet sich die Stadt Jodhpur mit knapp 1.000.000 Einwohner. Die Stadt wurde 1459 gegründet. Wegen der Farbe ihrer Häuser ist die Stadt als „Blaue Stadt“ bekannt. Die Farbe Blau zeigt die Zugehörigkeit der Bewohner zur Kaste der Brahmanen. Die nicht zu dieser Kaste zählenden Einwohner haben diesen Brauch jedoch auch übernommen, denn man sagt, dass die Farbe ein gutes Abwehrmittel gegen Moskitos sei. Die historische Festungsanlage Meherangarth überragt die Stadt, die von einer 10 km langen Stadtmauer mit acht Toren eingeschlossen ist.
Diese Hausfrau lud unsere Reisenden als Zeichen der Gastfreundschaft zum Tee ein. Überhaupt sind die Menschen überaus freundlich, wenn auch manches mal skeptisch, so dass man oft zurück denkt und gerne auch wieder kommt.
In dem riesigen Land liegen Reichtum und Armut eng beieinander und selbst die noch heute begüterten Maharadschas haben oftmals einen Teil ihrer Prunkbauten zu exklusiven Hotels ausbauen lassen. Der hier gezeigte Mitarbeiter eines solchen Hotels trägt einen Turban, von denen es in Indien viele Ausführungen gibt. Bis zu 10 m Stoff werden hierfür kunstvoll geschlungen.
Weiter ging die Reise nach Ranakpur, einem kleinen Ort im Bundesstaat Rajasthan. Dort befindet sich u.a. die größte und ausgeschmückteste Tempelanlage der Jainas, einer der Religionen Indiens.
Nun ging die Reise nach Udaipur, einer Stadt im Nordwesten von Indien, mit rund 400.000 Einwohnern, mit ebenfalls eindrucksvollen Gebäuden. Doch wie ich eingangs schrieb lässt sich hier im Bericht nicht alles darstellen, was der Filmvortrag ausdrückte.
Nach einem Erholungsurlaub in Goa ging es dann wieder nach Hause
Irgendwo auf der Reise fotografierte Gert diesen Telefon-Festnetzverteiler auf indisch. Mir aber kam so etwas bekannt vor. Auf meinen Reisen nach USA war so etwas in den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts durchaus auch dort noch anzutreffen.
Nach einem Erholungsurlaub in Goa ging es dann wieder nach Hause
Irgendwo auf der Reise fotografierte Gert diesen Telefon-Festnetzverteiler auf indisch. Mir aber kam so etwas bekannt vor. Auf meinen Reisen nach USA war so etwas in den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts durchaus auch dort noch anzutreffen.
Noch einmal sagen wir Dank an Christel und Gert die unser Jahresprogramm erneut sehr bereicherten.
Bericht Richard (rikue)
Bilder Christel und Gert (Foxel)
Bericht Richard (rikue)
Bilder Christel und Gert (Foxel)























