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Regional > Darmstadt > 03 Aktivitäten 2010 > 25.01.2010 Mit dem Reisemobil nach Griechenland und Frankreich –
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25.01.2010 Mit dem Reisemobil nach Griechenland und Frankreich – Ein Lichtbildervortrag.
Erneut erfreuten uns unseren Mitgliedern Margot und Gerd (knausi) mit einer hervorragenden, vertonten Diashow über zwei Reisen, die sie mit ihrem Wohnmobil absolvierten. Die erste Reise war eine Gruppen-Reise und ging nach Griechenland, wozu die Karten einen Routenüberblick aufzeigen soll.
Durch die Schweiz ging es nach Italien. Ein Besuch in Sulzano am Iseo-See, dem viertgrößten oberitalienischen See lohnte sich, denn in ihm befindet sich die Monte Isola, eine 400 Meter über die Wasseroberfläche ragende Insel. Sie ist die größte Insel in einem südeuropäischen Binnengewässer. Auf der Bergspitze liegt die Kirche „Madonna della Ceriola“. Über Peschiera del Garda am Gardasee ging es zum Treffpunkt der Reiseteilnehmer in Misano Adriatico mit 18 Teilnehmerfahrzeugen sowie 2 Begleitfahrzeugen. Dort lernte man sich, nicht zuletzt bei einem gemeinsamen Abendessen, kennen. Gemeinsam fuhr man zur Hafenstadt Ancona, wo die Fahrzeuge und die Passagiere in einem Fährschiff unterkamen. Nach 13 Stunden Überfahrt erreichte man Igoumenitsa das beim Rückzug der Deutschen Armee 1944 komplett zerstört und danach modern erneut aufgebaut wurde. Die Weiterfahrt führte dann zur Vikos-Schlucht, die im Guinness-Buch der Rekorde mit 600 bis knapp 1000 Meter Tiefe als tiefste Schlucht der Welt eingetragen ist.
Weiter ging es dann über den Katara-Pass nach Kalambaka, einem Ort, der durch seine im 14. Jahrhundert erbauten Meteora-Klöster bekannt ist.
Durch das auf einer Halbinsel gelegene Piliongebirge ging es an die Ostküste nach Volos, wo man mit einer Schmalspureisenbahn nach Milies und mit einer Bootsfahrt zu einer Insel interessante Eindrücke gewinnen kann.
Danach ging es nach Delphi, das in der Antike vor allem für sein Orakel bekannt war. Heute aber sind die dortigen Ausgrabungen weltbekannt und in die UNESKO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Danach ging es nach Delphi, das in der Antike vor allem für sein Orakel bekannt war. Heute aber sind die dortigen Ausgrabungen weltbekannt und in die UNESKO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Auch wurde das dortige Museum und das im 11.Jahrhundert erbaute Kloster Ossios Lukas
besichtigt. Danach ging es nach Athen, zur Akropolis, dem Zeustempel und zum Parlament.
Wie in jeder Hauptstadt, so patrouillieren auch hier historisch bekleidete Soldaten vor dem Eingang – heute mehr als Touristenattraktion.
besichtigt. Danach ging es nach Athen, zur Akropolis, dem Zeustempel und zum Parlament.
Wie in jeder Hauptstadt, so patrouillieren auch hier historisch bekleidete Soldaten vor dem Eingang – heute mehr als Touristenattraktion.
Nun ging es zum Kanal von Korinth, der in den Jahren 1881 bis 1893 erbaut wurde. Er ist 6.346 m lang und erforderte einen Einschnitt von 84 m Tiefe in das Felsgestein. Durch diesen Kanal der den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth verbindet erspart man das Umrunden des Peloponnes und spart so rund 400 km Strecke für kleinere Schiffe.
Über Nafplio mit seiner Festung oberhalb des Ortes ging es nach Mykene, wo Heinrich von Schliemann 1874 das Grab des Agamemnon, dessen Totenmaske und das Löwentor entdeckte.
Weiter ging es nach Pylos, wo den Griechen gemeinsam mit ihren Verbündeten 1827 in der Schlacht von Navarino eine entscheidende Seeschlacht glückte: Innerhalb von 4 Stunden versenkten die Verbündeten 55 Schiffe der Ägyptisch - Türkischen Flotte und erreichte so nach jahrelangem Aufstand die griechische Eigenständigkeit nach langer türkischer Herrschaft. Diese Schlacht war die letzte große Seeschlacht, die ausschließlich mit Segelschiffen bestritten wurde.
Weiter ging es nach Pylos, wo den Griechen gemeinsam mit ihren Verbündeten 1827 in der Schlacht von Navarino eine entscheidende Seeschlacht glückte: Innerhalb von 4 Stunden versenkten die Verbündeten 55 Schiffe der Ägyptisch - Türkischen Flotte und erreichte so nach jahrelangem Aufstand die griechische Eigenständigkeit nach langer türkischer Herrschaft. Diese Schlacht war die letzte große Seeschlacht, die ausschließlich mit Segelschiffen bestritten wurde.
Über Olympia ging es zu einem griechischen Folkloreabend nach Gilfa und dann zum Fährhafen Patras zur nächtlichen Heimfahrt über Igoumentisa nach Ancona. Es folgten kurze Aufenthalte in Italien in der Toskana und am Lago Maggiore, wonach Margot und Gerd nach rund 2 Monaten Reise wieder zuhause ankamen.
Die zweite Reise führte in den Süden Frankreichs.
Mit rekordverdächtigen 300 Sonnentagen pro Jahr bietet das Languedoc-Roussillon, mit seiner 220 km langen Küstenlinie am Mittelmeer, für Sonnenhungrige ideale Urlaubsbedingungen.
Die zweite Reise führte in den Süden Frankreichs.
Mit rekordverdächtigen 300 Sonnentagen pro Jahr bietet das Languedoc-Roussillon, mit seiner 220 km langen Küstenlinie am Mittelmeer, für Sonnenhungrige ideale Urlaubsbedingungen.
Über Freiburg und Colmar wird Thann im Elsass erreicht. Nach der Legende liegt Thanns Ursprung im einem Wunder begründet, das St. Thiebaut, dem Bischof von Gubbio in Umbrien, Italien, zugeschrieben wird. Heute noch überragen die Ruinen der Burg die Stadt. Es handelt sich um die Engelburg, auch Hexenauge genannt. Sehenswert ist auch das Münster St. Theobald.
Die Reise ging weiter über Baume-les-Dames, Besancon, Bourg-en-Bresse nach Natura. Von da aus über Annecy nach Grenoble, über die Route Napoleon am Ufer der Durance entlang nach Sisteron, wo während der Französischen Revolution Geschichte geschrieben wurde:
Als Napoleon Bonaparte 1815 mit einer kleinen schar von Gefolgsleuten aus dem Exil auf Elba floh landete er im Golfe-Juan, um nach Paris zu ziehen.
Als Napoleon Bonaparte 1815 mit einer kleinen schar von Gefolgsleuten aus dem Exil auf Elba floh landete er im Golfe-Juan, um nach Paris zu ziehen.
Ein kritischer Punkt auf seiner Route war die Überquerung der Durance bei Sisteron, weil dort Widerstand zu erwarten war und sein Zug von den königstreuen Truppen verhältnismäßig mühelos zu beenden gewesen wäre. Der Gouverneur der Provinz aber hatte vorsorglich den Befehl erteilt alle Truppen aus Sisteron abzuziehen – Glück für Napoleon.
Auf der Route weiter ging es nach Digne-le-Bains und zu dem kleinen Bergdorf nach Moustier Sainte Marie, unweit von Lac de St. Croix und dem Gorges du Verdon. Dieser ist der zweitgrößte Canyon der Welt. Besonders beliebt ist diese Gegend von Naturfreunden und Wassersportlern, die in der bis 700 m tiefen Schlucht auf 21 km Länge stets Neues entdecken können.
Weiter ging die Reise nach Saintes-Maries-de-la-Mer und durch die außergewöhnliche Landschaft der Camarque mit ihren Wildflächen. Man kam nun nach Narbonne-Plage, direkt am Mittelmeer, mit seinem Kilometer langem Sandstrand in einem Flachwassergebiet. Einige Kilometer hiervon entfernt liegt das Fischer- und Winzerdorf Gruissan mit einem typischen Straßenbild in mediterranen Farben. Die Überreste der Burg aus dem 10. Jahrhundert verdeutlichen noch heute die Kontrollmöglichkeiten des Zugangs nach Narbonne.
Diese Gegend werden Margot und Gerd in besonderer Erinnerung behalten: Sie übernachteten im verschlossenen Wohnmobil auf einem bewachtem Parkplatz. Eines morgens bemerkten sie, dass sie einen nächtlichen Besuch erhalten hatten. Die Fahrertür wurde geöffnet, während sie schliefen. Der Dieb entwendete das Bargeld, legte aber das Portemonnaie mit allen Papieren, Ec-Karten etc. in das Wohnmobil zurück, was zeigt:
Es gibt auch noch anständige Diebe.
Diese Gegend werden Margot und Gerd in besonderer Erinnerung behalten: Sie übernachteten im verschlossenen Wohnmobil auf einem bewachtem Parkplatz. Eines morgens bemerkten sie, dass sie einen nächtlichen Besuch erhalten hatten. Die Fahrertür wurde geöffnet, während sie schliefen. Der Dieb entwendete das Bargeld, legte aber das Portemonnaie mit allen Papieren, Ec-Karten etc. in das Wohnmobil zurück, was zeigt:
Es gibt auch noch anständige Diebe.
Der Canal du Midi schlängelt sein mit Platanen gesäumtes blaues Band durch die hitzeflimmernde Landschaft Südfrankreichs. Der 240 km lange Kanal verbindet das Mittelmeer mit der Stadt Toulouse. Erbaut im 17.Jahrhundert verfügt er über 65 Schleusen und 55 Aquädukten, einem Tunnel und 126 Brücken. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein war der Kanal der wichtigste Handelsweg Südfrankreichs. Heute schippern Hauboote gemächlich durch das Naturparadies.
Die Altstadt von Carcassonne ist vor allem als die befestigte Stadt des Mittelalters bekannt. Schon seit dem 6. Jahrhundert vor Christus war dieser felsige Gebirgsvorsprung von Menschen besiedelt, zunächst als gallische Siedlung und später als Römerstadt, die seit dem 3./4. Jahrhundert nach Christus über eine Stadtmauer verfügte. Heute ist die Altstadt Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.
Weiter ging die Reise nach Millau, einer geschäftigen Kleinstadt mit 21.400 Einwohnern. Dort gibt es die weltweit höchste Autobahnbrücke. Sie ist 2.460 m lang und 270 m hoch. Die Brücke überspannt das Tal des Tarn bei Millau. Die Straße entlang der Tarn-Schlucht ist mitunter eng und führt durch zahlreiche Tunnels. Bis zu 500 m ragen fast senkrechte Felswände über dem Gewässer empor.
Weiter ging die Reise nach Millau, einer geschäftigen Kleinstadt mit 21.400 Einwohnern. Dort gibt es die weltweit höchste Autobahnbrücke. Sie ist 2.460 m lang und 270 m hoch. Die Brücke überspannt das Tal des Tarn bei Millau. Die Straße entlang der Tarn-Schlucht ist mitunter eng und führt durch zahlreiche Tunnels. Bis zu 500 m ragen fast senkrechte Felswände über dem Gewässer empor.
Das letzte Ziel dieser Reise war der Lac de Naussac, ein Stausee, auf dem sich Surfer und Segler aus ganz Europa treffen. Windstille gibt es hier auf 1000 Meter über dem Meer nur selten, was ideale Bedingungen verspricht.
Nun aber hieß es an die Heimfahrt denken. Nach 57 Tagen und 3633 gefahrenen Kilometern erreicht man erneut die heimischen Gefilden.
Wir, die Zuschauer dieses hervorragenden Dia-Vortrags konnten an den beiden Originalreisen leider nicht teilnehmen, doch versetzten uns die hervorragenden Bilder mit den erhaltenen Informationen schon manches Mal in Gedanken in entfernte, wunderschöne Gegenden.
Der Beitrag war erneut eine Bereicherung innerhalb unseres Veranstaltungsprogramms, wofür wir uns noch einmal bedanken.
Bericht: Richard (rikue)
Bilder: knausi
Wir, die Zuschauer dieses hervorragenden Dia-Vortrags konnten an den beiden Originalreisen leider nicht teilnehmen, doch versetzten uns die hervorragenden Bilder mit den erhaltenen Informationen schon manches Mal in Gedanken in entfernte, wunderschöne Gegenden.
Der Beitrag war erneut eine Bereicherung innerhalb unseres Veranstaltungsprogramms, wofür wir uns noch einmal bedanken.
Bericht: Richard (rikue)
Bilder: knausi

























Das war eine supertolle Reise, habe auch diese wunderschönen Fleckchen schon kennengelernt. Viele Grüße Gisela