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Wir besuchten den TÜV Hessen
In unserer Generation ist der Begriff TÜV mit allerlei negativen Erinnerungen besetzt. Ruppige, unfreundliche Prüfer machten sich über unsere Fahrzeuge her und versetzten manchen Besucher in panische Gefühle. Als ich vor 3 Jahren zum ersten Mal seit Langem mein Auto erneut selbst vorführte, glaubte ich in der falschen Veranstaltung zu sein. Freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überall – Konkurrenz belebt das Geschäft.
Nun ist das nur die halbe Wahrheit: Autos prüfte früher in Hessen die TÜH, die Staatliche Technische Überwachung Hessen. Inzwischen besorgt das für die TÜH die TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH, kurz TÜV Hessen genannt. Diese ist eine Beteiligungsgesellschaft des Landes Hessen und der TÜV SÜD AG: TÜV Hessen und TÜH sind vertraglich miteinander verbunden. Der TÜV Hessen ist mit über eintausend fleißigen Menschen in einer Vielzahl von Arbeitsgebieten meistens vor Ort bei Kunden tätig ist. Von A, wie Aufzugsprüfung, über E, wie Energieberatung, bis zu U, wie Umweltverträglichkeitsuntersuchungen – alleine die Überschriften zu den Arbeitsgebieten füllen leicht mehr als eine DIN A4 Seite.
Der TÜV Hessen gab uns nun Gelegenheit einen Einblick in das Wirken der Institution zu nehmen. Hierzu hat man uns mit Vorträgen, Dias und der Vorstellung verschiedener Beispiele aus der Praxis die Themen näher gebracht. Dazu sahen wir einen elf Minuten dauernden Film über die Verlegung der Gaspipeline von Greifswald nach Tschechien, wo der TÜV Hessen ebenfalls prüfend tätig war. Schließlich wurden wir in das Grundschulalter zurück versetzt und hatten eine Menge Spaß dabei. Doch nun einmal der Reihe nach.
Nun ist das nur die halbe Wahrheit: Autos prüfte früher in Hessen die TÜH, die Staatliche Technische Überwachung Hessen. Inzwischen besorgt das für die TÜH die TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH, kurz TÜV Hessen genannt. Diese ist eine Beteiligungsgesellschaft des Landes Hessen und der TÜV SÜD AG: TÜV Hessen und TÜH sind vertraglich miteinander verbunden. Der TÜV Hessen ist mit über eintausend fleißigen Menschen in einer Vielzahl von Arbeitsgebieten meistens vor Ort bei Kunden tätig ist. Von A, wie Aufzugsprüfung, über E, wie Energieberatung, bis zu U, wie Umweltverträglichkeitsuntersuchungen – alleine die Überschriften zu den Arbeitsgebieten füllen leicht mehr als eine DIN A4 Seite.
Der TÜV Hessen gab uns nun Gelegenheit einen Einblick in das Wirken der Institution zu nehmen. Hierzu hat man uns mit Vorträgen, Dias und der Vorstellung verschiedener Beispiele aus der Praxis die Themen näher gebracht. Dazu sahen wir einen elf Minuten dauernden Film über die Verlegung der Gaspipeline von Greifswald nach Tschechien, wo der TÜV Hessen ebenfalls prüfend tätig war. Schließlich wurden wir in das Grundschulalter zurück versetzt und hatten eine Menge Spaß dabei. Doch nun einmal der Reihe nach.
Die Begrüßung von uns und die Vorstellung des TÜV Hessen übernahm der Bereichsleiter Unternehmenskommunikation Herr Dipl. Ing. Wolfgang Krüger. Er schilderte eindrucksvoll die Anfänge des TÜV, die um 1870 begannen.
1873 wurde in Offenbach/M die Gesellschaft zur Revision und Überwachung von Dampfkesseln gegründet. Die Großherzogliche Dampfkesselinspektion folgte 1902 in Darmstadt. 1938 wurde Deutschland in 14 Überwachungsbezirke aufgeteilt. Für jeden Überwachungsbezirk wurde eine Überwachungsinstitution bestimmt, in der die dort bisher tätigen Überwachungsorganisationen zusammengefasst wurden. Diese Vereine erhielten den Namen „Technischer Überwachungsverein“. Man kann auch sagen, dass dies die Geburtsstunde der Bezeichnung TÜV ist. Für Hessen war zuständig der Technische Überwachungsverein Frankfurt/M. Nach den Kriegsereignissen wurde im Land Hessen 1946 die Technische Überwachung neu geregelt und staatlich organisiert. Es entstanden die Überwachungsämter in Darmstadt, Frankfurt und Kassel. 1947 wurde dazu das Gesetz über die Neuordnung der Technischen Überwachung in Hessen in Kraft gesetzt.
Zwei Jahre danach kam es zur Neugründung des TÜV Frankfurt e.V. (seit 1972 TÜV Hessen e. V.). Die Regelung der Aufgabenverteilung zwischen TÜV e.V. und staatlicher TÜ erfolgte abschließend 1970. 1977 entstand durch Zusammenlegung der drei Überwachungsämter der Landesbetrieb TÜH Staatliche Technische Überwachung Hessen. Zu Privatisierung der staatlichen technischen Überwachung in Hessen gründeten 1991 der TÜV Südwest (55 % Beteiligung) und das Land Hessen (45 % Beteiligung) die TÜ Technische Überwachung Hessen GmbH (TÜ Hessen). 1996 ist durch Fusionen von mehreren Technischen Überwachungsvereinen (u. a. TÜV Hessen e. V.) der TÜV Bayern, Hessen Südwest und Sachsen e.V. entstanden. Für das operative Geschäft dieses Vereins zuständig wurde die TÜV Süddeutschland Holding AG (heute TÜV Süd AG). Diese AG wurde nunmehr anstelle des TÜV Südwest Gesellschafter der TÜ Hessen. 1998 wurde der sog. Geschäftsbesorgungs- und Dientsleistungsüberlassungsvertrag (GDÜV) geschlossen, der das Zusammenwirken von TÜ Hessen und TÜH regelt. Schließlich erfolgte 1999 der Übergang von Betriebseinheiten des ehemaligen TÜV Hessen e.V. in die TÜ Hessen und deren Umbenennung in TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH (kurz TÜV Hessen genannt) mit Sitz und Registrierung in Darmstadt.
Vielfältige Berufe sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten. So findet man Ingenieure des Maschinenbau, der Verfahrenstechnik, des Kraftfahrwesens, der Elektrotechnik und des Bauwesens ebenso, wie Physiker, Chemiker, Geologen und Meteorlogen, Psychologen, Mediziner und Juristen. Hinzu kommen Techniker und Auditoren, und eine Vielzahl an handwerklichen Berufen. Beschäftigt sind zudem auch Verwaltungsspezialisten, Betriebswirte, Personal-, IT-; Kommunikations- und Marketing-Experten. Die Beschäftigten arbeiten bei weitem nicht alle in Darmstadt. Vielmehr sind sie quer durch das Land an verschiedenen Standorten angesiedelt, von wo aus sie im Umkreis, aber auch weltweit tätig werden. So werden beispielsweise in Japan und USA Motorrad- und Fahrzeughersteller, aber auch Komponentenlieferanten unter die Lupe genommen.
Der TÜV Hessen prüft, begutachtet und zertifiziert für Geschäfts- und Privatkunden. Ein Hauptarbeitsgebietgebiet ist das Thema Auto und Mobilität. Man erstellt amtliche Fahrzeuguntersuchungen, Gutachten, man erbringt Leistungen für Autohäuser und Kfz-Werkstätten, für den gewerblichen Kraftverkehr, für Unternehmen, Busbetriebe, Fahrzeug- und Fahrzeugteilehersteller. Beispielsweise werden Rußpartikelfilter überprüft und die Fahrerkarten (für die elektronischen Fahrtenschreiber) werden hier ausgegeben.
Das nächste Hauptarbeitsfeld sind Dienstleistungen für die Industrie, das Gewerbe und öffentliche Einrichtungen und Institutionen. Im Mittelpunkt stehen hier Technische Anlagen, Arbeitsmittel und Einrichtungen, Arbeitsschutz, Umweltschutz und Energieeffizienz, Managementsysteme sowie Personalauswahl und –Entwicklung. Der TÜV Hessen ist auch viel bei Großkunden eingebunden, wie beispielsweise bei Opel oder dem Flughafen Frankfurt. Hier werden zum Beispiel, Pipelines auf Korrosion untersucht sowie Fahrgastbrücken und Aufzüge auf Sicherheit geprüft.
Das dritte Hauptthemengebiet widmet sich den Privathaushalten und Privatpersonen. Hierbei geht es um Kfz-Führerscheinprüfungen, Heizölverbrauchsanlagen, Energieberatung (Energieausweise), Schulungen für Erwachsene, medizinisch-psychologische Gutachten (MPU), Aufbauseminare für Kraftfahrer und Mobilitätsberatung für ältere Kraftfahrer.
Das dritte Hauptthemengebiet widmet sich den Privathaushalten und Privatpersonen. Hierbei geht es um Kfz-Führerscheinprüfungen, Heizölverbrauchsanlagen, Energieberatung (Energieausweise), Schulungen für Erwachsene, medizinisch-psychologische Gutachten (MPU), Aufbauseminare für Kraftfahrer und Mobilitätsberatung für ältere Kraftfahrer.
Inzwischen ist die Namensbekanntheit des TÜV in Deutschland bei 98,7 % angekommen, nur sehr wenige Marken sind noch bekannter wie etwa Coca-Cola. Dafür arbeiten in Deutschland ca. 36.000 Menschen, alleine beim TÜV Süd um die 14.600 Mitarbeiter.
Die Kraftfahrzeuguntersuchungen fanden in Darmstadt früher unter einem inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Betondach statt. Solche Dächer gab es früher an allen legendären DEA-Tankstellen und noch heute am Autobahnrastplatz Pfungstadt. Der Baustil konnte sich aber nicht weiter durchsetzen, weil die dünne Stahlbetonbauweise der Witterungen nicht genügend trotzen konnte. Dazu kam, dass das frei stehende Betondach des TÜV Hessen nur Regen abgehalten hatte, der „senkrecht von oben“ kam; keine guten Bedingungen für die Prüfer und die Fahrzeugprüfungen.
Das nächste Hauptarbeitsfeld sind Dienstleistungen für die Industrie, das Gewerbe und öffentliche Einrichtungen und Institutionen. Im Mittelpunkt stehen hier Technische Anlagen, Arbeitsmittel und Einrichtungen, Arbeitsschutz, Umweltschutz und Energieeffizienz, Managementsysteme sowie Personalauswahl und –Entwicklung. Der TÜV Hessen ist auch viel bei Großkunden eingebunden, wie beispielsweise bei Opel oder dem Flughafen Frankfurt. Hier werden zum Beispiel, Pipelines auf Korrosion untersucht sowie Fahrgastbrücken und Aufzüge auf Sicherheit geprüft.
Das dritte Hauptthemengebiet widmet sich den Privathaushalten und Privatpersonen. Hierbei geht es um Kfz-Führerscheinprüfungen, Heizölverbrauchsanlagen, Energieberatung (Energieausweise), Schulungen für Erwachsene, medizinisch-psychologische Gutachten (MPU), Aufbauseminare für Kraftfahrer und Mobilitätsberatung für ältere Kraftfahrer.
Das dritte Hauptthemengebiet widmet sich den Privathaushalten und Privatpersonen. Hierbei geht es um Kfz-Führerscheinprüfungen, Heizölverbrauchsanlagen, Energieberatung (Energieausweise), Schulungen für Erwachsene, medizinisch-psychologische Gutachten (MPU), Aufbauseminare für Kraftfahrer und Mobilitätsberatung für ältere Kraftfahrer.
Inzwischen ist die Namensbekanntheit des TÜV in Deutschland bei 98,7 % angekommen, nur sehr wenige Marken sind noch bekannter wie etwa Coca-Cola. Dafür arbeiten in Deutschland ca. 36.000 Menschen, alleine beim TÜV Süd um die 14.600 Mitarbeiter.
Die Kraftfahrzeuguntersuchungen fanden in Darmstadt früher unter einem inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Betondach statt. Solche Dächer gab es früher an allen legendären DEA-Tankstellen und noch heute am Autobahnrastplatz Pfungstadt. Der Baustil konnte sich aber nicht weiter durchsetzen, weil die dünne Stahlbetonbauweise der Witterungen nicht genügend trotzen konnte. Dazu kam, dass das frei stehende Betondach des TÜV Hessen nur Regen abgehalten hatte, der „senkrecht von oben“ kam; keine guten Bedingungen für die Prüfer und die Fahrzeugprüfungen.
Inzwischen gibt es in Darmstadt moderne Prüfanlagen in der Rüdesheimer Straße und in der Pfnorrstraße. Mussten die Prüfer früher in Gruben unter die Fahrzeuge gelangen, verfügt man heute über Hebebühnen, wo der Kunde mit dem Prüfer auch einmal das Fahrzeug von unten sehen kann und sich einiges erklären lässt. Ein Teil des TÜV-Geländes inkl. Betondach ist mittlerweile verkauft. Dort entsteht ein Einkaufszentrum.
Nun folgte ein Vortrag von Frau Dr. med. Simone Dunker......
....mit dem Thema „Fit am Steuer“
Wir erfuhren viel über die demografische Veränderung, wonach sich der Anteil der über 60-jährigen Verkehrsteilnehmer ständig erhöht, dass immer mehr ältere Menschen mit dem Besitz eines Führerscheins nachrücken und diese künftig höhere Fahrleistungen erbringen, als bisher. Die Erhaltung der Mobilität bis ins hohe Alter ist eine große Herausforderung für die immer älter werdende Gesellschaft, um die sich jeder einzelne selbstkritisch, verantwortungsbewusst und rechtzeitig selbst kümmern muss. Wir sahen Schautafeln in Balkendiagrammform, die über Verkehrsverstöße pro Jahr nach Alter, über die Fahrleistung in einzelnen Altersgruppen heute und über Verkehrsverstöße nach Alter informierten.
Im Jahr 2005 gab es erstmals in der Gruppe der über 64-jährigen mehr Verkehrstote, als in der Gruppe der 18 bis 24-jährigen. Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich zudem der Anteil der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten Pkw-Fahrer im Seniorenalter von 4,5% auf 9% in 2005 verdoppelt. Es gibt aber auch Stärken der älteren Fahrer in Bezug auf Erfahrung, Anpassung und Umsicht. Wir erfuhren viel über Risiken beim Fahren unter Medikamenteneinfluss, zu bestimmten Krankheitsbildern, Befindlichkeitsschwankungen u.ä.
Schließlich ist auch KONDIAG ein Programm beim TÜV, mit dem interessierte Bürger über ihre möglichen Risiken aufgeklärt werden. Das Angebot enthält auch eine Beratung, wie man lange selbst mobil bleiben kann. Dabei ist diese Teilnahme freiwillig, anonym (es besteht Schweigepflicht) und objektiv, damit man möglichst lange selbst Autofahren kann - und das sicher und unfallfrei.
Nun folgte ein Film über die Verlegung einer Gas-Pipeline. Dabei handelte es sich um das OPAL-Projekt (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) einer Mammutaufgabe an dem der TÜV Hessen umfangreich mit Prüfungen, Materialanalysen und Gutachten beteiligt war. Die Leitung verläuft von Greifswald bis nach Tschechien und hat eine Länge von 470 km. Gebaut ist sie aus einzelnen Stahlrohren von 1,4 m Durchmesser und einer Länge von jeweils 18 m. Jedes Rohr wiegt 15 Tonnen. Der Arbeitsdruck beträgt 100 bar. Die Leitung wurde mit Wasser bei 175 bar Druck geprüft, um die Sicherheit nachzuweisen. Die Pipeline kreuzt 172 Straßen, 39 Flüsse, 37 Bahngleise und verfügt über 26.000 Schweißnähte. Man befördert hier jährlich 36 Mrd. m³ Gas.
Nun folgte ein Film über die Verlegung einer Gas-Pipeline. Dabei handelte es sich um das OPAL-Projekt (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) einer Mammutaufgabe an dem der TÜV Hessen umfangreich mit Prüfungen, Materialanalysen und Gutachten beteiligt war. Die Leitung verläuft von Greifswald bis nach Tschechien und hat eine Länge von 470 km. Gebaut ist sie aus einzelnen Stahlrohren von 1,4 m Durchmesser und einer Länge von jeweils 18 m. Jedes Rohr wiegt 15 Tonnen. Der Arbeitsdruck beträgt 100 bar. Die Leitung wurde mit Wasser bei 175 bar Druck geprüft, um die Sicherheit nachzuweisen. Die Pipeline kreuzt 172 Straßen, 39 Flüsse, 37 Bahngleise und verfügt über 26.000 Schweißnähte. Man befördert hier jährlich 36 Mrd. m³ Gas.
Der nächste Beitrag kam von Herrn Dipl. Ing. Timo Rettweiler, dem Abteilungsleiter Werkstoffprüflabor des TÜV Hessen. Seit 38 Jahren ist dieses Labor in Eschborn, zieht aber noch dieses Jahr nach Frankfurt-Kalbach um. Man erstellt Akkreditierungen, untersucht Werkstoffe auf z.B. Tragfähigkeit, Verformbarkeit, Zähigkeit, Härte, Zugfestigkeit, Bruchdehnung und Kerbschlagarbeit. Dabei unterscheidet man in zerstörende Werkstoffprüfung (die geprüften Materialien können nicht mehr verwendet werden) und in zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, ohne Beschädigung des Materials. Mit anschaulichen Abbildungen und Erklärungen konnte uns Herr Rettweiler das gesamte Thema gut näher bringen.
Nachdem wir so viele nützliche Informationen in uns aufgenommen hatten, kamen wir zum letzten, aber lustigen Teil der Veranstaltung. Unter dem Namen „TÜV Hessen KIDS“ schult der TÜV Jungen und Mädchen im 4. Schuljahr, um ihnen Technik spielerisch näher zu bringen und um gleichzeitig das Interesse anzustoßen, später einmal über den Eintritt in technische Berufe und Studien nachzudenken. Bisher sind in Hessen mehr als 100.000 Jugendliche geschult worden. Derzeit geht der TÜV mit TÜV Kids auch in die Oberpfalz, wobei auch hier das gleiche Ziel gilt. Mit einfachen Mitteln wird das Modell einer Hebebühne und eines Stromkreises erstellt. Die Arbeitszeit hierfür beträgt 2 Stunden. Zum Thema Mechanik wird innerhalb von 3 Stunden ein kleiner Kran gebaut.
Wie die Jugendlichen, so erhielten auch wir ein Holzbrettchen, acht Reisbrettstifte, zwei kleinere und eine größere Spritze, zwei Rohrschellen, zwei Schrauben mit Muttern, zwei Plastikschläuche, einen Dreiwegehahn, einen metallenen Verbindungsträger und einige bedruckte Pappe-Teile. Hiermit bauten wir nun unter Anleitung des Herrn Christian Gommel eine Hebebühne. Der Spaß war vorprogrammiert und es entstand eine Hebebühne, auf der aus vorgefertigten Pappestreifen gefaltete Autos angehoben werden können. Ich aber habe ein Modell einer BMW Isetta angehoben, um das noch anschaulicher zu demonstrieren.
Im Namen aller Damen und Herren, die dieser Veranstaltung beiwohnen durften, möchte ich mich noch einmal bei allen Vortragenden, aber auch bei der Geschäftsleitung des TÜV Hessen herzlich bedanken.
Übrigens: Der in der Presse viel zitierte Pflege TÜV hat mit dem eigentlichen, auf breiter Basis arbeitenden TÜV gleich gar nichts gemeinsam! Nach meiner Meinung aber wäre es gut, wenn der eigentliche TÜV auch bei der Überprüfung von Alten- und Pflegeheimen die Federführung erhielt, denn wo so viele Menschen und Interessen aufeinander treffen kann es die Note 1 = sehr gut wirklich nicht geben. Zumal die Interessen der Prüfenden Instanzen an Kostenminimierung nun wirklich nicht abgestritten werden kann.
Bericht Richard (rikue)
Bilder: Richard und TÜV
Übrigens: Der in der Presse viel zitierte Pflege TÜV hat mit dem eigentlichen, auf breiter Basis arbeitenden TÜV gleich gar nichts gemeinsam! Nach meiner Meinung aber wäre es gut, wenn der eigentliche TÜV auch bei der Überprüfung von Alten- und Pflegeheimen die Federführung erhielt, denn wo so viele Menschen und Interessen aufeinander treffen kann es die Note 1 = sehr gut wirklich nicht geben. Zumal die Interessen der Prüfenden Instanzen an Kostenminimierung nun wirklich nicht abgestritten werden kann.
Bericht Richard (rikue)
Bilder: Richard und TÜV























