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Regional > Darmstadt > 02 Aktivitäten 2011 > 21.09.2011 „Zurück zur Erde“ Wir besuchten ein Kompostierwerk
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„Zurück zur Erde“ Wir besuchten ein Kompostierwerk
Wir besuchten das größte der 5 Kompostierwerke des DA-Di-Werk, der Eigenbetriebe für Gebäude- und Umweltmanagement des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Groß-Umstadt/Semd. Empfangen und geführt wurden wir von Herrn Wolfgang Pertl von der Bereichsleitung Kompostieranlagen, der uns mit großem Sachverstand die wichtige Aufgabe dieser Recyclinganlage deutlich machte.
Aus 120.000 t biologische Abfälle entstehen circa 18.500 t Kompost. Hierzu gibt es eine Abladestelle für kommunalen, gewerblichen und privaten Grünschnitt. Dabei ist es wünschenswert, dass keine Fremdkörper, wie Metall, oder Kunststoffe beigemischt sind, wozu alle Haushalte aufgerufen sind für reine Abfälle zu sorgen.
Inzwischen gibt es Sammelfahrzeuge, die mittels eines Detektiersystems den Inhalt der Biotonnen auf Metallteile untersucht und wo Metall drin ist, finden sich oft auch Plastikteile. Solche Tonnen werden dann nicht geleert, sondern mit einem roten Zettel versehen, damit die „Einfüller“ und die Nachbarn erkennen: Hier wurde falsch gehandelt. Dabei sind viele Dinge biologische Abfälle und dennoch werden wir nachdenklich, wenn eine Bäckerei hier ihre Visitenkarte abliefert.
Ein Informationsfilm vom DA-DI-WERK ist unter dem hier wiedergegeben Link im Internet abrufbar. Er ist hoch interessant und lohnenswert ihn sich anzusehen. Vieles, was ich hier beschreiben müsste, wird so anschaulich und mit Sprachinformationen beantwortet.
Hier Link zum Film anklicken
Bei der Kompostierung sind viele Mikroorganismen fleißig im Einsatz. Dabei spielen Luft, Sauerstoff und Feuchte in richtigem Verhältnis eine große Rolle, wobei Temperaturen zwischen 70 und 80 °C entstehen und so den optimalen Ablauf der Prozesse kennzeichnen.
Zum Entlüften der Rottenhalle verlaufen Rohre zu einem riesigen Holzfilter, dessen Inhalt alle paar Jahre zu einem Drittel erneuert wird.
Zum Entlüften der Rottenhalle verlaufen Rohre zu einem riesigen Holzfilter, dessen Inhalt alle paar Jahre zu einem Drittel erneuert wird.
Es gibt verschiedene Rottenzustände, je nach dem künftigen Verwendungszweck, wobei die Pilzbildung auf dem Material ein absolut gesunder Vorgang ist, egal ob hier, oder auf dem Komposthaufen im eigenen Garten.
Die einzelnen Siebmaschinen haben verschiedene Maschenweiten, so dass das aus der Rottenhalle kommende Material gemäß dem künftigen Einsatzzweck aufbereitet werden kann. Aus einer Tonne Bioabfall entsteht ungefähr 1Kubikmeter Kompost mit einem Gewicht von etwa 600 kg, bei circa 30 % Feuchte.
Gleich beim Hereinkommen in das Gelände sah man die Tafel mit einem Angebot für Hobbygärtner, Denn wer weiß schon, wie seine Erde beschaffen ist? Unter der Überschrift „Hilfe für Hobbygärtner“ hatte das Darmstädter Echo schon am 20.09.2011 darüber berichtet.
Gleich beim Hereinkommen in das Gelände sah man die Tafel mit einem Angebot für Hobbygärtner, Denn wer weiß schon, wie seine Erde beschaffen ist? Unter der Überschrift „Hilfe für Hobbygärtner“ hatte das Darmstädter Echo schon am 20.09.2011 darüber berichtet.
Wir möchten uns noch einmal bei Herrn Wolfgang Pertl für die ausführlichen Informationen bedanken, die diesen Tag für uns zu einem netten Erlebnis werden ließen.
Bericht Richard (rikue)
Bilder: Arnulf und rikue
Film: Der Film vom DA-DI-Werk wurde mit deren Genehmigung hier eingestellt.
Bericht Richard (rikue)
Bilder: Arnulf und rikue
Film: Der Film vom DA-DI-Werk wurde mit deren Genehmigung hier eingestellt.















