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17.03.2009 Besuch bei Maximail GmbH & Co. KG
Zum Versenden und auch Erhalt von Briefen, Päckchen und Paketen stehen infolge von Gesetzesänderungen inzwischen mehrere Unternehmen bereit. Eines davon mit Sitz in Griesheim bei Darmstadt ist MAXIMAIL, ein Unternehmen, das – wie auch INTERMAIL - zum Medienhaus Südhessen gehört – uns besser bekannt als „Darmstädter Echo“.
MAXIMAIL gab uns Gelegenheit zu einem Besuch, der in Anbetracht der Brief- und Paketanlieferung am späten Nachmittag nach dem Besuch bei INTERMAIL durchgeführt wurde. Geführt und informiert wurden wir von Herrn Thomas Mohr, der uns umfangreich über das weite Arbeitsfeld dieses Unternehmens informierte.
MAXIMAIL versendet weltweit täglich etwa 70.000 bis 100.000 Sendungen, in Spitzenzeiten wie vor Weihnachten aber noch wesentlich mehr. Hierzu beschäftigt man rund 460 eigene Mitarbeiter und bedient sich auch der Leistungen diverser Kooperationspartner.
Hierzu haben elf Gesellschafter aus sieben Bundesländern das Netzwerk P2 gegründet. P2 steht dabei für „zweite“ Post und ist ein Zusammenschluss von regionalen Dienstleistern, die eine überregionale, koordinierte und kostengünstige Zustellung von Briefen und Paketen gewährleisten. Die Zentrale von P2 ist als Kompetenz-Centrum Brief + Paket bei MAXIMAIL angesiedelt, war man doch vor mehr als 8 Jahren erstes Gründungsmitglied dieses innovativen Geschäftsmodells.
Mit dem Wegfall des Postmonopols für Briefsortierung und Zustellung im Jahr 2000
erkannten beispielsweise Autohäuser, Banken und Sparkassen sehr schnell die Vorteile des neuen Vertriebswegs. Bald musste in Städten und größeren Gemeinden von einer Nebentätigkeit der Zusteller auf hauptberufliche Zustellkräfte umgestellt werden. Das kam zum Einen durch steigendes Brief- und Paketaufkommen. Zum anderen aber sind Zeitungszusteller schon sehr früh morgens tätig zu Zeiten, wo man einen Einschreibebrief noch nicht abliefern kann. Lediglich in dünner besiedelten Gegenden stellen die Zeitungsausträger noch heute solche Brief- und Paketsendungen zu und überwinden dann auch eventuelle zeitliche Engpässe.
Im Ausland kooperiert man u.a. mit TNT. Zum Paketversand aber bedient man sich der Dienste von DHL, der P1-Tochter und das kommt daher, dass man heute Dienstleistungen ausschreibt und dem überträgt, der zugleich preiswert und zuverlässig arbeitet. Und trotzdem kann ein bei MAXIMAIL aufgegebenes Paket billiger sein, als bei DHL:
Maximail und ihre Partner sind der Deutschen Post AG in einzelnen Facetten überlegen. So sind Sendungen oft billiger, mindestens aber versichert und u.U. schneller vor Ort. Für Unternehmen kommt hinzu, dass sie die bezahlte Umsatzteuer bei ihren Steuererklärungen verrechnen können, wodurch gegenüber der Deutschen Post AG schon ein gewaltiger Vorteil entsteht, denn bei dem P1 Unternehmen fällt keine Umsatzsteuer an und kann demzufolge nicht abgesetzt werden. Eines aber fand ich heraus: als wir am 07.11.2005 das Briefverteilerzentrum der Deutschen Post AG in Darmstadt besuchten lernten wir, dass Übergewicht bei Briefsendungen infolge fehlender Waagesysteme nicht erkannt werden. Wenn der Briefträger vor Ort nichts merkt, dann ist alles in Ordnung. Anders bei P2: in den automatischen Briefsortieranlagen sind Waagesysteme eingebaut. Das jeweilige Gewicht wird ermittelt und auch dokumentiert.
In Anbetracht der Komplexität der einzelnen Arbeitsschritte arbeitet man ausschließlich mit festangestellten Mitarbeitern. Neue Mitarbeiter werden zuerst intensiv geschult und dabei auch über rechtliche Probleme, wie das Wissen um Einschreibesendungen, denn man arbeitet u.a. mit Kunden, wie Staatsanwaltschaft , sowie Amts- und Landgericht zusammen, wo ein Nachweis der Zuverlässigkeit geführt werden muss.
Klar ist dabei, dass der Logistik eine besondere Bedeutung zu kommt. Alles beginnt dabei damit, dass man bei Annahmestellen Sendungen anliefern, aber auch abholen kann. Bei MAXIMAIL wird dann unterschieden zwischen maschinenfähigen und nichtmaschinenfähigen Sendungen, die dann ggf. nachbearbeitet werden müssen.
Bis zu 14.000 Sendungen durchlaufen die Briefsortieranlage, wo jede Adresse von jedem Kuvert elektronisch gelesen und als fluoreszierender Barcode aufgedruckt wird. Hierzu werden die Kuverts stapelweise in ein Magazin gefüllt, aus dem die Maschine die Kuverts vereinzelt entnimmt und aufrecht weiter befördert.
Hierzu haben elf Gesellschafter aus sieben Bundesländern das Netzwerk P2 gegründet. P2 steht dabei für „zweite“ Post und ist ein Zusammenschluss von regionalen Dienstleistern, die eine überregionale, koordinierte und kostengünstige Zustellung von Briefen und Paketen gewährleisten. Die Zentrale von P2 ist als Kompetenz-Centrum Brief + Paket bei MAXIMAIL angesiedelt, war man doch vor mehr als 8 Jahren erstes Gründungsmitglied dieses innovativen Geschäftsmodells.
Mit dem Wegfall des Postmonopols für Briefsortierung und Zustellung im Jahr 2000
erkannten beispielsweise Autohäuser, Banken und Sparkassen sehr schnell die Vorteile des neuen Vertriebswegs. Bald musste in Städten und größeren Gemeinden von einer Nebentätigkeit der Zusteller auf hauptberufliche Zustellkräfte umgestellt werden. Das kam zum Einen durch steigendes Brief- und Paketaufkommen. Zum anderen aber sind Zeitungszusteller schon sehr früh morgens tätig zu Zeiten, wo man einen Einschreibebrief noch nicht abliefern kann. Lediglich in dünner besiedelten Gegenden stellen die Zeitungsausträger noch heute solche Brief- und Paketsendungen zu und überwinden dann auch eventuelle zeitliche Engpässe.
Im Ausland kooperiert man u.a. mit TNT. Zum Paketversand aber bedient man sich der Dienste von DHL, der P1-Tochter und das kommt daher, dass man heute Dienstleistungen ausschreibt und dem überträgt, der zugleich preiswert und zuverlässig arbeitet. Und trotzdem kann ein bei MAXIMAIL aufgegebenes Paket billiger sein, als bei DHL:
Maximail und ihre Partner sind der Deutschen Post AG in einzelnen Facetten überlegen. So sind Sendungen oft billiger, mindestens aber versichert und u.U. schneller vor Ort. Für Unternehmen kommt hinzu, dass sie die bezahlte Umsatzteuer bei ihren Steuererklärungen verrechnen können, wodurch gegenüber der Deutschen Post AG schon ein gewaltiger Vorteil entsteht, denn bei dem P1 Unternehmen fällt keine Umsatzsteuer an und kann demzufolge nicht abgesetzt werden. Eines aber fand ich heraus: als wir am 07.11.2005 das Briefverteilerzentrum der Deutschen Post AG in Darmstadt besuchten lernten wir, dass Übergewicht bei Briefsendungen infolge fehlender Waagesysteme nicht erkannt werden. Wenn der Briefträger vor Ort nichts merkt, dann ist alles in Ordnung. Anders bei P2: in den automatischen Briefsortieranlagen sind Waagesysteme eingebaut. Das jeweilige Gewicht wird ermittelt und auch dokumentiert.
In Anbetracht der Komplexität der einzelnen Arbeitsschritte arbeitet man ausschließlich mit festangestellten Mitarbeitern. Neue Mitarbeiter werden zuerst intensiv geschult und dabei auch über rechtliche Probleme, wie das Wissen um Einschreibesendungen, denn man arbeitet u.a. mit Kunden, wie Staatsanwaltschaft , sowie Amts- und Landgericht zusammen, wo ein Nachweis der Zuverlässigkeit geführt werden muss.
Klar ist dabei, dass der Logistik eine besondere Bedeutung zu kommt. Alles beginnt dabei damit, dass man bei Annahmestellen Sendungen anliefern, aber auch abholen kann. Bei MAXIMAIL wird dann unterschieden zwischen maschinenfähigen und nichtmaschinenfähigen Sendungen, die dann ggf. nachbearbeitet werden müssen.
Bis zu 14.000 Sendungen durchlaufen die Briefsortieranlage, wo jede Adresse von jedem Kuvert elektronisch gelesen und als fluoreszierender Barcode aufgedruckt wird. Hierzu werden die Kuverts stapelweise in ein Magazin gefüllt, aus dem die Maschine die Kuverts vereinzelt entnimmt und aufrecht weiter befördert.
Was schon im Bild zuvor sichtbar ist, wird hier noch einmal im Detail gezeigt: Das Kameralesesystem für die Adresse.
Nach den beim Durchlauf erkannten Zielgebieten werden die Kuverts automatisch in den jeweiligen Magazinen abgelegt, wo die Sendungen entnommen und in Transportboxen eingelegt werden.
Aus diesen Erkennungsvorgängen, aus dem Waagevorgang sowie aus eingespeisten Datensätzen erhält jedes Kuvert einen Aufdruck als Code und in Klarschrift mit Angaben, wie P2 Partner, Depotnummer, bis hin zu Berechnungsangaben für den Empfänger.
Wir bedanken uns noch einmal bei Herrn Mohr dafür, dass wir dieses interessante Unternehmen besuchen und dank der umfangreichen Erklärungen näher kennen lernen durften.
Bericht Richard (rikue)
Bilder: Logo: MAXIMAIL, Arnulf 2 x, Richard 2 x
Wir bedanken uns noch einmal bei Herrn Mohr dafür, dass wir dieses interessante Unternehmen besuchen und dank der umfangreichen Erklärungen näher kennen lernen durften.
Bericht Richard (rikue)
Bilder: Logo: MAXIMAIL, Arnulf 2 x, Richard 2 x





