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Wir waren wie üblich am 2. Freitag im Monat zu unserem Stammtisch versammelt, als plötzlich ein Fotograf vom Darmstädter Echo auf uns zukam. Zwar hatte ich mich mit einem Pressetext anlässlich unseres 10-jährigen Jubiläums an das DE gewandt und die Zusage für eine Veröffentlichung erhalten - und doch - wir waren überrascht. Das Wochenende verging und als wir die Montagsausgabe der Zeitung aufschlugen fanden wir den nachfolgend dargestellten Text mit Bild.
"Webtreff – Zehn Jahre Feierabend-Regionalgruppe Darmstadt – Mitglieder treffen sich im Internet und in der Realwelt
"Webtreff – Zehn Jahre Feierabend-Regionalgruppe Darmstadt – Mitglieder treffen sich im Internet und in der Realwelt
Treffpunkt Stammtisch: Mitglieder der Feierabend-Regionalgruppe kommen regelmäßig zusammen. Zu den Organisatoren gehört Richard Küster (rechts, stehend).
Die Darmstädter Feierabendsurfer kommen in diesen Tagen besonders oft zusammen, denn es gilt, Geburtstag zu feiern. Ihre Regionalgruppe gibt es jetzt seit zehn Jahren, gegründet wurde sie am 28. November 2001. Für viele der Mitglieder gilt seitdem das Schlagwort „Gemeinsam statt einsam“.
Auf der Seite der Darmstädter Gruppe (darmstadt.feierabend.de) hat Regionalbotschafter Richard Küster seine Gefühle in Gedichtform gebracht: „Wem das Portal feierabend.de ist bekannt, der zog einen guten Anker sich an Land. Dort fühlt man sich gut aufgehoben, ja diese Leute muss man loben. Sehr kreativ und nett, für wahr, ist man dort für Senioren da“, heißt es unter anderem.
Beginn für das Seniorenportal war 1998 in Frankfurt. Der Webdesigner und Programmierer Alexander Wild wollte seiner Mutter, die ihn bei seinem Weg in die Selbstständigkeit finanziell unterstützte, seine Arbeit und das Internet erklären. Er merkte, wie schwer es der Dame fiel, die Dinge zu verstehen.
So kam er auf die Idee, einen Online-Club für Senioren zu gründen. Feierabend.de erlebte schnell einen großen Aufschwung, mittlerweile gibt es 121 Regionalgruppen, die Hauptseite wird weiterhin in Frankfurt erstellt, mittlerweile von einem Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Anzeigen auf den Seiten finanzieren ihre Arbeit, das Nutzen der Web-Angebote für die Mitglieder ist jedoch kostenlos. Öffentliche Zuschüsse bekommt das Unternehmen nicht.
Die Regionalseiten werden von den beiden Regionalbotschaftern zusammengestellt, neben Richard Küster, der in Darmstadt von Anfang an dabei ist, ist noch Arnulf Bolle am Werk. Schwerpunkt wird auf die Aktivitäten der Mitglieder gelegt, auf die Treffen, die Stammtische, Wanderungen, Museumsbesuche, Computertreffs, sommerliche Grillabende im Garten.
Man kann sich informieren über das südhessische Kunst- und Kulturgeschehen, Berichte über Aktivitäten der vergangenen Jahre nachlesen. Wer auf den Geschmack gekommen ist und dazu gehören möchte, für den ist es leicht gemacht, sich mit wenigen Klicks anzumelden, über einen Spitznamen kann er in allen Foren aktiv werden.
Man kommuniziert miteinander, trifft sich, denn der Wunsch, neue Freunde zu finden, steht im Mittelpunkt. „So wird das Internet für uns Mittel zum Zweck“, sagt Richard Küster. Jeden zweiten Freitag im Monat trifft man sich zum Stammtisch im Restaurant „Bölle“ und einmal im Monat zum Computerkurs im Bessunger Forstmeisterhaus. Die nächste Firmenbesichtigung steht für den Dienstag (17.) an. Dann wird die Darmstädter Fahrradfirma Riese und Müller besucht.
„Wie komme ich gesund und fit durch den Winter“, ist der Aufmacher im Thementreff der vielschichtigen Hauptseite, die auf die Interessen der etwas Älteren zugeschnitten ist. Unter den Rubriken Nachrichten, Gesundheit, Reisen, Finanzen, Leben, Unterhaltung und Ratgeber kann eine Vielzahl von Informationen abgerufen werden. Und im „größten Poesiealbum der Welt“, so Küster, präsentieren die Mitglieder eigene Fotogalerien oder Nachdenkenswertes in Tagebüchern. In Chats und Foren hilft man sich gegenseitig: bei Problemen mit dem Computer, in schwierigen persönlichen Situationen oder bei Krankheit. Über „Visitenkarten“ finden neue Partner zueinander: für Reisen, Gespräche oder eine neue Liebe.
Dafür wurde Feierabend.de beim Wettbewerb „Wege ins Netz 2008“ vom Bundeswirtschaftsministerium als „beste deutsche Community“ ausgezeichnet. Die Jury lobte, dass es „mehr als eine virtuelle Community“ sei und Kontakte im wirklichen Leben fördere."
Bericht Richard (rikue)
Zeitungstext Herr Egbert Braun (DE)
Foto: Herr Claus Völker (DE)
Die Darmstädter Feierabendsurfer kommen in diesen Tagen besonders oft zusammen, denn es gilt, Geburtstag zu feiern. Ihre Regionalgruppe gibt es jetzt seit zehn Jahren, gegründet wurde sie am 28. November 2001. Für viele der Mitglieder gilt seitdem das Schlagwort „Gemeinsam statt einsam“.
Auf der Seite der Darmstädter Gruppe (darmstadt.feierabend.de) hat Regionalbotschafter Richard Küster seine Gefühle in Gedichtform gebracht: „Wem das Portal feierabend.de ist bekannt, der zog einen guten Anker sich an Land. Dort fühlt man sich gut aufgehoben, ja diese Leute muss man loben. Sehr kreativ und nett, für wahr, ist man dort für Senioren da“, heißt es unter anderem.
Beginn für das Seniorenportal war 1998 in Frankfurt. Der Webdesigner und Programmierer Alexander Wild wollte seiner Mutter, die ihn bei seinem Weg in die Selbstständigkeit finanziell unterstützte, seine Arbeit und das Internet erklären. Er merkte, wie schwer es der Dame fiel, die Dinge zu verstehen.
So kam er auf die Idee, einen Online-Club für Senioren zu gründen. Feierabend.de erlebte schnell einen großen Aufschwung, mittlerweile gibt es 121 Regionalgruppen, die Hauptseite wird weiterhin in Frankfurt erstellt, mittlerweile von einem Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Anzeigen auf den Seiten finanzieren ihre Arbeit, das Nutzen der Web-Angebote für die Mitglieder ist jedoch kostenlos. Öffentliche Zuschüsse bekommt das Unternehmen nicht.
Die Regionalseiten werden von den beiden Regionalbotschaftern zusammengestellt, neben Richard Küster, der in Darmstadt von Anfang an dabei ist, ist noch Arnulf Bolle am Werk. Schwerpunkt wird auf die Aktivitäten der Mitglieder gelegt, auf die Treffen, die Stammtische, Wanderungen, Museumsbesuche, Computertreffs, sommerliche Grillabende im Garten.
Man kann sich informieren über das südhessische Kunst- und Kulturgeschehen, Berichte über Aktivitäten der vergangenen Jahre nachlesen. Wer auf den Geschmack gekommen ist und dazu gehören möchte, für den ist es leicht gemacht, sich mit wenigen Klicks anzumelden, über einen Spitznamen kann er in allen Foren aktiv werden.
Man kommuniziert miteinander, trifft sich, denn der Wunsch, neue Freunde zu finden, steht im Mittelpunkt. „So wird das Internet für uns Mittel zum Zweck“, sagt Richard Küster. Jeden zweiten Freitag im Monat trifft man sich zum Stammtisch im Restaurant „Bölle“ und einmal im Monat zum Computerkurs im Bessunger Forstmeisterhaus. Die nächste Firmenbesichtigung steht für den Dienstag (17.) an. Dann wird die Darmstädter Fahrradfirma Riese und Müller besucht.
„Wie komme ich gesund und fit durch den Winter“, ist der Aufmacher im Thementreff der vielschichtigen Hauptseite, die auf die Interessen der etwas Älteren zugeschnitten ist. Unter den Rubriken Nachrichten, Gesundheit, Reisen, Finanzen, Leben, Unterhaltung und Ratgeber kann eine Vielzahl von Informationen abgerufen werden. Und im „größten Poesiealbum der Welt“, so Küster, präsentieren die Mitglieder eigene Fotogalerien oder Nachdenkenswertes in Tagebüchern. In Chats und Foren hilft man sich gegenseitig: bei Problemen mit dem Computer, in schwierigen persönlichen Situationen oder bei Krankheit. Über „Visitenkarten“ finden neue Partner zueinander: für Reisen, Gespräche oder eine neue Liebe.
Dafür wurde Feierabend.de beim Wettbewerb „Wege ins Netz 2008“ vom Bundeswirtschaftsministerium als „beste deutsche Community“ ausgezeichnet. Die Jury lobte, dass es „mehr als eine virtuelle Community“ sei und Kontakte im wirklichen Leben fördere."
Bericht Richard (rikue)
Zeitungstext Herr Egbert Braun (DE)
Foto: Herr Claus Völker (DE)


Hallo Richard, wie man sieht führen Ausdauer und ein Maß an "gewußt wie" oft zum Ziel. Bravo und mach´weiter so. Walter