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Rehabilitation bei COPD

Rehabilitation bei COPD

Verschlechtert sich Deine Situation und Deine Leistungsfähigkeit mit der Krankheit COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) zunehmend und ist keine Besserung in Sicht? Hast Du das Gefühl, dass Dir andere Therapien mehr Hilfe bieten könnten? Vielleicht ist es an der Zeit, über eine stationäre Rehabilitation nachzudenken.
Eine Rehabilitationsmaßnahme kann bei COPD-Patienten angezeigt sein

  • wenn trotz ambulanter medizinischer Behandlung anhaltende Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Auswurf oder Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und Mobilität bestehen,

  • bei drohender Pflegebedürftigkeit,

  • bei Gefährdung der Erwerbsfähigkeit,

  • bei seelischen Krankheitsfolgen wie Depressionen und Ängsten,
  • bei Notwendigkeit von rehabilitations-spezifischen Maßnahmen, wenn diese ambulant nicht im erforderlichen Ausmaß erfolgen können. (1)


Wie beantrage ich eine Rehabilitations-Maßnahme?

  • Bei Berufstätigen ist der Rentenversicherungsträger für die Kostenübernahme einer Rehabilitation zuständig, bei Nicht-Berufstätigen sind es die gesetzlichen Krankenkassen. Die Kostenübernahme bei Privatversicherten hängt vom individuell geschlossenen Versicherungsvertrag ab.

  • Eine medizinische Rehabilitation muss vom Versicherten selbst beantragt werden, die nötigen Formulare gibt es auf Anfrage bei den Versicherungen. Ggf. kann ein ärztliches Gutachten des behandelnden Arztes hilfreich sein.

  • Rehabilitationsmaßnahmen können in der Regel alle vier Jahre in Anspruch genommen werden, nur in Ausnahmefällen sind kürzere Intervalle möglich.

  • Meist werden die Rehabilitationen für COPD-Kranke in Spezialkliniken durchgeführt, die unter Standort- und Klimaaspekten ausgesucht werden. Der Patient hat dabei ein Wahlrecht.

  • Es fallen für den Kranken keine Fahrt- und Behandlungskosten an, nur die tägliche Zuzahlung von 10 Euro pro Tag und Kosten für eine eventuelle Begleitperson.


Aus welchen Bausteinen besteht gewöhnlich eine COPD-Rehabilitationsmaßnahme?

  • Ernährungs- und psychologische Beratung

  • Patientenschulungen z. B. zur richtigen Inhalations-, Husten- und Atemtechnik und zur Vorbeugung von Infekten sowie Medikamentenlehre

  • Sporttherapie

  • Krankengymnastik

Quelle:
1 www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de (Zugriff am 26. Januar 2012)

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