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Stadtporträt Augsburg
Stadtporträt Augsburg
Im Jahre 15 v.Ch. überquerten Drusus und Tiberius, die Stiefsöhne von Kaiser Augustus mit ihren römischen Heeren die Alpen um sich das damalige Rätien zu unterwerfen. Am Zusammenfluss von Lech und Wertach schlugen sie ein Heerlager auf und nannten dies Augusta Vindelicorum.
Im Jahre 80 lässt Kaiser Claudius eine Strasse von Rom über Venedig, durch Tirol über Augsburg bis an die Grenze des römischen Herrschaftsbereiches an der Donau anlegen, die Via Claudia.
Im Jahre 1516 wurde von Jakob Fugger, einem Augsburger Kaufmann, und dem seinerzeit reichsten Mann der Welt und seinen Brüdern Ulrich und Georg die Fuggerei errichtet. Sie ist die älteste Sozialsiedlung der Welt und ist eine kleine Stadt in der Stadt, mit eigener Stadtmauer und Toren. Die Bürger dieser Siedlung zahlen heute noch einen symbolischen jährlichen Mietzins von einem rheinischen Gulden (ca. 0,89 €)
Von 1615 bis 1620 wurde das Augsburger Rathaus vom damaligen Stadtbaumeister Elias Holl errichtet. Dieses Gebäude gilt als der schönste Renaisancebau nördlich der Alpen. Obwohl im 2. Weltkrieg total zerstört, wurde das Rathaus zur 2000-Jahr Feier 1985 originaltreu wieder hergestellt.
Prunkstück des Rathauses ist der Goldene Saal, der ebenfalls mit grossem finanziellen Aufwand wieder hergestellt werden konnte. Er wird heute zu repräsentativen Empfängen, aber auch zu Ehrungen und kulturellen Ereignissen genutzt.
Im Jahre 15 v.Ch. überquerten Drusus und Tiberius, die Stiefsöhne von Kaiser Augustus mit ihren römischen Heeren die Alpen um sich das damalige Rätien zu unterwerfen. Am Zusammenfluss von Lech und Wertach schlugen sie ein Heerlager auf und nannten dies Augusta Vindelicorum.
Im Jahre 80 lässt Kaiser Claudius eine Strasse von Rom über Venedig, durch Tirol über Augsburg bis an die Grenze des römischen Herrschaftsbereiches an der Donau anlegen, die Via Claudia.
Im Jahre 1516 wurde von Jakob Fugger, einem Augsburger Kaufmann, und dem seinerzeit reichsten Mann der Welt und seinen Brüdern Ulrich und Georg die Fuggerei errichtet. Sie ist die älteste Sozialsiedlung der Welt und ist eine kleine Stadt in der Stadt, mit eigener Stadtmauer und Toren. Die Bürger dieser Siedlung zahlen heute noch einen symbolischen jährlichen Mietzins von einem rheinischen Gulden (ca. 0,89 €)
Von 1615 bis 1620 wurde das Augsburger Rathaus vom damaligen Stadtbaumeister Elias Holl errichtet. Dieses Gebäude gilt als der schönste Renaisancebau nördlich der Alpen. Obwohl im 2. Weltkrieg total zerstört, wurde das Rathaus zur 2000-Jahr Feier 1985 originaltreu wieder hergestellt.
Prunkstück des Rathauses ist der Goldene Saal, der ebenfalls mit grossem finanziellen Aufwand wieder hergestellt werden konnte. Er wird heute zu repräsentativen Empfängen, aber auch zu Ehrungen und kulturellen Ereignissen genutzt.
Neben den 3 grossen Prachtbrunnen aus dem 16. JH auf der Kaisermeile zwischen der Kathedrale
St. Ulrich und Afra und dem Rathaus besitzt Augsburg eine historische Altstadt, einen Dom aus dem
11. Jahrhundert sowie viele prächtige Gebäude aus dem 14. – 16. Jahrhundert.
1970 wurde Augsburg Universitätsstadt mit etwa 17.000 eingeschriebenen Studenten.
Seit 1982 besitzt Augsburg ein modernes Zentralklinikum mit 1400 Betten, in dem seit Jahren Herzoperationen, Nierensteinzertrümmerungen und Transplantationen mit grossem Erfolg durchgeführt werden.
Augsburg ist mit 265.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt Bayerns mit bedeutenden Industrieanlagen, (MAN, Siemens, Haindl) hat sich aber trotz allem den Charme einer historisch gewachsenen Ansiedlung mit vielen traditionsreichen Gebäuden , Brunnen und einer gut erhaltenen Altstadt bewahrt.
St. Ulrich und Afra und dem Rathaus besitzt Augsburg eine historische Altstadt, einen Dom aus dem
11. Jahrhundert sowie viele prächtige Gebäude aus dem 14. – 16. Jahrhundert.
1970 wurde Augsburg Universitätsstadt mit etwa 17.000 eingeschriebenen Studenten.
Seit 1982 besitzt Augsburg ein modernes Zentralklinikum mit 1400 Betten, in dem seit Jahren Herzoperationen, Nierensteinzertrümmerungen und Transplantationen mit grossem Erfolg durchgeführt werden.
Augsburg ist mit 265.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt Bayerns mit bedeutenden Industrieanlagen, (MAN, Siemens, Haindl) hat sich aber trotz allem den Charme einer historisch gewachsenen Ansiedlung mit vielen traditionsreichen Gebäuden , Brunnen und einer gut erhaltenen Altstadt bewahrt.
der Trainer steckte mich einmal in eine Aerobicgruppe .Was dort geschah, war der Alptraum eines jeden Neulings. Eine Horde wild bewegter Frauen mustert mit Argusau¬gen jeden Quadratzentimeter meines langsam alternden Körpers der zu¬gegebenermaßen schon einmal besser in Form war. Mittlerweile ließen sich auch erste Spuren langer Fußballabende auf der heimischen Couch, angereichert durch das eine oder andere Nudelgericht nicht leugnen. Viel schlim¬mer kann es ja nicht mehr kommen sage ich mich selbst beruhigend, wohl wissend, daß das nicht stimmt. Es kam schlimmer. Denn plötzlich, mit den ersten Takten der Negermusik, holte mich ein schon lang verdrängtes Pubertätstrauma ein: Tanzen! Diese mir stets rätselhafte Verbindung von Rhythmus und Bewegung war uns schon in den ersten Tanzstunden im zarten Alter von 14 Jahren ziemlich suspekt und gipfelte in den darauffolgenden Disco-Exzessen schließlich in der Einsicht: »Jungs können nicht tanzen!« Da stand ich also im Auge des Tornados, der mich im Stakkato der Musik umherwirbelte. Neben mir reißen die wirr dreinblickenden Amazonen sämtliche Gliedmaßen gleichzeitig hoch Meine eigenen Bewegungen denen des tödlich verwundeten Godzil¬las oder Helmut Kohl nicht unähnlich sind, taumelnd zwischen Strommasten von Tokio. Schlagartig wird mir klar, was hier falsch läuft: Das ist doch kein Sport! Wo bleibt der alles verzehrende Kampf gegen den inneren Schweinehund? Wo sind die Muskelfasern, die um Gnade winseln? Wo bleibt der Fight, das titanische Kräftemessen mit dem Gegner und der unbezwingbare Wille tief in uns, ihn zu besiegen - mehr noch, ihn gladiatorenhaft in Grund und Boden zu stampfen? Kampf, gib mir Deinen Schweiß!
DAS ist Sport, das ist Sieg! Aerobic hingegen: Eitler Alibisport für Modeschnepfen, die zu jedem Schritt erst einmal animiert werden müssen, um nicht völlig in Trott und Tran zu verfallen. Ein akry- lsynthetischer, stubenreiner und zahmer Hordensport, konsumiert wie ein Hamburger, und so schnell vergessen wie die x-te Folge einer Seifen-Oper! Ohne mich!
Sprach´s, zog mir meiner Fünfmark Türken Bermudas wieder hoch und schleppte mich in die Arenen wahren Mannestums. Währenddessen fingen die Jane-Fonda–Dohlen auch noch leichtstimmig an zu trällern, während ich versteckt um Atem rang.
DAS ist Sport, das ist Sieg! Aerobic hingegen: Eitler Alibisport für Modeschnepfen, die zu jedem Schritt erst einmal animiert werden müssen, um nicht völlig in Trott und Tran zu verfallen. Ein akry- lsynthetischer, stubenreiner und zahmer Hordensport, konsumiert wie ein Hamburger, und so schnell vergessen wie die x-te Folge einer Seifen-Oper! Ohne mich!
Sprach´s, zog mir meiner Fünfmark Türken Bermudas wieder hoch und schleppte mich in die Arenen wahren Mannestums. Währenddessen fingen die Jane-Fonda–Dohlen auch noch leichtstimmig an zu trällern, während ich versteckt um Atem rang.


